Auf dem Weg als Anwält:in

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#757 Plädieren mit Substanz: Wie Strafverteidigung vor Gericht überzeugt

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Was macht ein gutes Plädoyer aus? Nicht Lautstärke, nicht Polemik, nicht das grosse Finale – sondern präzise Arbeit an der «Geschichte», an den Widersprüchen und an den Zweifeln. In dieser Folge von «Auf dem Weg als Anwält:in» spricht Duri Bonin über das Handwerk des Plädierens.

Zum Jahresanfang geht es um die Grundlagen überzeugender Strafverteidigung vor Gericht. Wie entstehen Geschichten, die tragen? Warum sind Szenen stärker als Schlagworte? Weshalb ist es fatal, Widersprüche zu verschweigen – und warum liegt gerade im Benennen von Unsicherheiten oft die grösste Überzeugungskraft?

Die Folge zeigt Schritt für Schritt, wie aus Akten eine stimmige Falltheorie wird: vom klar definierten Ziel über das Leitmotiv bis zur Storymap mit Personen, Schauplatz, Zeitlinie und Wendepunkt. Duri erklärt, warum man die beste Version der Gegenseite kennen muss, um die eigene glaubwürdig zu entwickeln – und weshalb ethische Zurückhaltung kein moralischer Luxus, sondern ein zentraler Wirkfaktor ist.

Darum geht es in dieser Episode
- Warum Menschen durch konkrete Szenen überzeugt werden – nicht durch abstrakte Begriffe
- Wie Strafverteidigung mit Geschichten arbeitet, ohne Fakten zu verbiegen
- Weshalb Widersprüche nicht verdrängt, sondern integriert werden müssen
- Wie Zweifel sichtbar gemacht werden und warum «in dubio pro reo» praktisch wirkt
- Zieldefinition, Falltheorie und Leitmotiv als Fundament jedes Plädoyers
- Storymap im Strafverfahren: Personen, Schauplatz, Zeitlinie und Schlüsselszene
- Arbeit mit Beweisen: objektiv Unbestrittenes, neutrale und parteiische Zeugen
- Zeugenbefragung als Teil der eigenen Geschichte – nicht als Selbstzweck
- Sprache im Plädoyer: klare Struktur, kurze Sätze, konkrete Verben
- Warum Textbausteine Denken ersetzen – und Urteile schwächen
- Ethik in der Verteidigung: keine Polemik, keine Manipulation, keine Auslassungen
- Weshalb Vertrauen durch Fairness entsteht – gerade gegenüber Gerichten
- Warum ein Plädoyer Wochen vor der Verhandlung stehen sollte
- Der Stresstest der eigenen Geschichte: Trägt sie auch unter ungünstigen Annahmen?

Ein Gedanke, der hängen bleibt: Ein Plädoyer ist kein Seifenblasenprodukt und kein Widerstand um des Widerstands willen. Es ist das Ergebnis harter, ehrlicher Arbeit an einer Geschichte, die auch dann noch trägt, wenn man der Gegenseite maximal Glauben schenkt. Erst dann hat Verteidigung Substanz.

Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, die ihr Plädieren vertiefen und schärfen wollen. An Anwältinnen und Anwälte, die verstehen möchten, wie Psychologie, Sprache und Beweiswürdigung im Gerichtssaal zusammenspielen. Und an alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit interessieren und verstehen wollen, warum gute Strafverteidigung nicht im Effekt, sondern in der täglichen Präzisionsarbeit liegt.

Links zu diesem Podcast:
- Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/)
- Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch)

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#756 Mündliche Anwaltsprüfung – Annas Vorbereitung auf den zweiten Versuch

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Was passiert zwischen zwei entscheidenden Prüfungen - zwischen der ersten und der zweiten mündlichen Anwaltsprüfung? In dieser sehr persönlichen Folge von «Auf dem Weg als Anwält:in» spricht Duri Bonin mit Anna über die Zeit nach einem Nichtbestehen – und vor der alles entscheidenden Wiederholungsprüfung.

Es geht um Prüfungsangst, mentale Blockaden, Überforderung durch Gedanken an das Danach und um die Frage, wie man mit maximalem Druck umgeht, ohne sich selbst zu sabotieren. Anna erzählt offen von ihrem Rückzug in die Berge, von Erholung, Visualisierung, Therapie, Lernstrategien und davon, wie leicht man sich in Prüfungssituationen im eigenen Kopf verliert.

Die Folge zeigt eindrücklich, dass es oft nicht am Wissen scheitert, sondern am Moment: am Einstieg, am Auftreten, am inneren Dialog. Und sie macht Mut, den Fokus wieder auf das Wesentliche zu legen – zuhören, nachfragen, bei den Basics beginnen, Komplexität reduzieren.

Darum geht es in dieser Episode
- Die Zeit nach einem Prüfungs-Fail und vor der Wiederholungsprüfung
- Prüfungsangst, Panik, Freeze – und wie sie entstehen
- Warum Druck nicht aus mangelndem Lernen, sondern aus Gedanken entsteht
- Mentale Strategien: Visualisierung, Atem, Routinen, Self-Control
- Erholung als Teil der Vorbereitung: Berge, Abstand, Fokus
- Der Umgang mit der Angst vor dem endgültigen Scheitern
- Warum der Auftritt oft entscheidender ist als Detailwissen
- Einstieg in die Prüfung: hören, nachfragen, strukturieren
- Komplexität reduzieren statt gedanklich vorgaloppieren
- Warum es hilft, nicht «speziell» sein zu wollen
- Lernen zwischen Optimismus und Realismus
- Wiederholung als mentale Klippe – und als Chance

Ein Gedanke, der hängen bleibt: Nicht das Wissen bringt einen aus der Bahn, sondern die Angst vor dem nächsten Gedanken. Wer lernt, im Moment zu bleiben, zuhört und bei den Grundlagen anfängt, gewinnt wieder Handlungsspielraum – selbst unter maximalem Druck.

Diese Folge richtet sich an angehende Anwältinnen und Anwälte, Jurastudierende und alle, die sich auf mündliche Prüfungen vorbereiten. An Menschen, die mit Leistungsdruck, Versagensangst oder mentalen Blockaden kämpfen. Und an alle, die verstehen wollen, warum mentale Stärke, Auftritt und Selbstführung in Prüfungssituationen oft entscheidender sind als reines Faktenwissen.

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#755 «Gute Strafverteidigung ist nicht das grosse Finale, sondern die tägliche Arbeit»

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Kurz vor dem Jahreswechsel sitzen Duri Bonin und Nina Langner zusammen und tun etwas, das im Kanzleialltag viel zu selten geschieht: innehalten. Wie fühlt sich 2025 an, wenn man es wirklich betrachtet? Welche Bilder bleiben, welche Momente tragen und welche Reibungen kosten Kraft? Es ist ein Gespräch über Berufsstolz ohne Pathos, über Erleichterung nach einem Freispruch, über das zermürbende Thema der Honorarnotenkürzungen und über ein gesellschaftliches Klima, das immer stärker nach «maximaler Sicherheit» schreit. Und dann der Blick nach vorn: weniger Flipperkasten im Kopf, mehr Luft im Tag, ein Kanzleialltag, der nicht wieder im Tunnel endet.

Ein Moment, der hängen bleibt: Nina beschreibt ihren grössten Moment des Jahres 2025 nicht als «Triumph», sondern als körperliche Entlastung: jenen Augenblick, in dem ein Stein herunterfällt, wenn ein Mensch nach Jahren unter einem schweren Vorwurf endlich wieder atmen kann. Duri macht deutlich, warum das mehr ist als ein beruflicher Erfolg: weil sichtbar wird, wie sehr ein Verfahren ein Leben formt – lange bevor ein Urteil gesprochen wird.

Zentrale Themen und Fragen der Episode
- Was bedeutet ein Freispruch emotional, wenn man die Jahre davor mitträgt?
- Warum treffen Honorarnotenkürzungen doppelt – finanziell und als Misstrauenssignal?
- Weshalb ist das Rechtsmittel gegen Honorarpauschalen oft irrational, obwohl es um Fairness geht?
- Wie organisiert man Strafverteidigung so, dass Unvorhergesehenes Platz hat und nicht alles andere verdrängt?
- Was macht eine zunehmende Sicherheitskultur mit Institutionen – und warum kippt sie schnell in Misstrauen gegenüber der Verteidigung?
- Wo liegt die Grenze zwischen «nah bei den Klienten sein» und «sich selbst verlieren»?

Zitate, die bleiben:
- «Eine gute Strafverteidigung ist nicht das grosse Finale – es ist die tägliche Arbeit, die den Unterschied macht.»
- «Früher hatte ich das Primat: Ich ziehe jede Honorarkürzung weiter, egal wie gross der Aufwand ist. Nach einem Herzinfarkt sind das dann irgendwie wie die Kämpfe, die man nicht mehr führen mag.»
- «Es macht einen Unterschied, ob wir im Fall drin sind oder nicht – nicht nur wegen des Resultats, sondern weil sich jemand gehört fühlt und weniger Angst hat.»

Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, die ihren Beruf nicht nur als Technik, sondern als Verantwortung erleben. An Anwältinnen und Anwälte, die den Druck von langen Verfahren, knappen Ressourcen und strukturellem Misstrauen kennen und sich fragen, wie man diesen Beruf über Jahre hinweg ausüben kann, ohne sich selbst zu verlieren. Sie ist ebenso für Menschen gedacht, die im Justizsystem arbeiten oder ihm nahestehen und verstehen wollen, was Verteidigung im Alltag tatsächlich bedeutet – jenseits von Urteilen, Schlagzeilen und abstrakten Prinzipien. Und schliesslich für alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit interessieren und dafür, wie viel es ausmacht, ob jemand im Verfahren begleitet wird oder nicht: nicht nur für das Resultat, sondern für das Gefühl, gehört zu werden und weniger Angst zu haben.

Links zu diesem Podcast:
- Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/)
- Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch)

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#754 KI nach dem Hype: KI-Ethik in der Verwaltung – Leitplanken & Verantwortung

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Duri Bonin hat [Patrick Arnecke](https://www.linkedin.com/in/patrickarnecke/) zu sich in den Podcast eingeladen, weil er verstehen will, wie KI im realen Workflow hilft. Daraus ist die Serie «Back to the Future» entstanden: eine ruhige Bestandesaufnahme nach dem Hype – was heute schon funktioniert und wie man es sauber in die Praxis bringt.

KI ist nie nur Technik. Sie ist Soziotechnik: Sie verändert Rollen, Verantwortung, Zusammenarbeit und am Ende auch die Frage, was in der Verwaltung (und in der Justiz) als fair, nachvollziehbar und korrekt gilt. In dieser Episode sprechen Duri Bonin und Patrick Arnecke über KI-Ethik als praktische Arbeit: nicht nur «Was dürfen wir?», sondern «Was wollen wir?» und welche Leitplanken es dafür braucht.

Ausgangspunkt sind reale Workflows: Sprachvereinfachung, Audiotranskription, Protokolle in Einvernahmen. Patrick zeigt, warum «Fehler» kein Randthema sind, sondern der Kern jeder ethischen Debatte über KI: Jedes System macht Fehler – entscheidend ist, welche Fehler, wie weh sie tun, und wie man damit sauber umgeht. Ein zentrales Prinzip in der Zürcher Verwaltung: KI als Hilfssystem, nicht als Entscheidungssystem. Patrick nennt das nicht «Human in the Loop», sondern konsequent «AI in the Loop»: Die KI liefert Entwürfe und Anregungen – der Mensch bleibt zu 100 Prozent verantwortlich. Dazu gehört Governance statt Siegeldenken: keine einmalige «KI-Zulassung», sondern laufende Beobachtung, Folgenabschätzung und Qualitätskontrolle über den ganzen Lebenszyklus inklusive Konzeptdrift (die Welt ändert sich, das Modell bleibt stehen). Und am Schluss steht eine Perspektive, die hängen bleibt: KI ist nicht «Zukunft». Sie ist längst überall – gerade weil sie oft unsichtbar geworden ist. Nicht «Wann beherrschen Maschinen die Welt?», sondern: Sie tun es schon und oft erstaunlich doof.

Konkret wird besprochen:
- Warum KI-Ethik mehr ist als Compliance: Es geht um Werte, Gemeinwohl und Benachteiligungen verhindern.
- Benefizienz: KI soll Arbeit besser machen (z.B. mehr Zeit für juristische Kernarbeit statt Protokollstress).
- Fehlerkultur bei KI: unterschiedliche Fehlertypen, unterschiedliche Schäden, unterschiedliche Prüfpflichten.
- Leitplanken der Zürcher Verwaltung: Studie/Leitfaden mit Universität Basel und AlgorithmWatch als Rahmenwerk.
- «AI in the Loop»: Assistenz statt Automatisierung, Verantwortung bleibt beim Menschen.
- Rollout als Teamsport (Juristinnen, HR, OE, Datenschutz, Sicherheit, Fachstellen).
- Ethik als Prozess: Monitoring, Konzeptdrift, laufende Folgenabschätzung statt Stempel.
- Bias als Chance und Risiko: Verzerrungen sichtbar machen – aber auch Datenerhebung vs. Datenschutz als Zielkonflikt.
- Soziotechnische Kompetenz aufbauen: reden, fragen, ausprobieren.

Für wen ist diese Folge besonders spannend? Für alle, die KI nicht als Buzzword, sondern als Verantwortungsthema verstehen wollen: Verwaltung, Justiz, Strafverteidigung, Behördenkommunikation, Compliance/Governance, Daten- und Digital-Teams – und alle, die KI einführen (oder einkaufen) wollen, ohne die Kontrolle abzugeben.

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#753 Kriegt der Staat die dicken Fische nicht? Cum-Ex und das Auslieferungsverfahren gegen Hanno Berger in der Schweiz

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In dieser Folge geht es um einen der grössten Wirtschaftsstrafprozesse Europas: den Cum-Ex-Skandal.

Gregor Münch ordnet für Duri Bonin die strafrechtlichen, rechtshilferechtlichen und politischen Dimensionen dieses Komplexes ein – mit besonderem Fokus auf die Rolle der Schweiz als Finanzplatz und im Rechtshilfe- und Auslieferungsrecht.

Ausgangspunkt ist die Arbeit der deutschen Staatsanwältin Anne Brorhilker, die die strafrechtliche Aufarbeitung der Cum-Ex-Geschäfte jahrelang massgeblich vorangetrieben hat und scharf kritisiert, dass sich finanzstarke Beschuldigte mithilfe von Einstellungen und Geldauflagen faktisch aus Strafverfahren «freikaufen» können.

Ein zentrales Thema der Episode ist der Fall Hanno Berger, einer der Schlüsselfiguren der Cum-Ex-Geschäfte, der sich lange Zeit in der Schweiz aufhielt und schliesslich an Deutschland ausgeliefert wurde. Dabei diskutieren Gregi und Duri unter anderem:
- wie Cum-Ex-Geschäfte funktionieren und weshalb sie als systematischer Steuerbetrug eingeordnet werden
- weshalb Fiskaldelikte traditionell nicht auslieferungsfähig sind – und wo diese Grenze aufweicht
- die Bedeutung der doppelten Strafbarkeit im schweizerischen Rechtshilferecht
- die Rolle der Schweiz als Transitstaat für Geldflüsse und als Standort einzelner Akteure
- die Rechtsprechung des Bundesstrafgerichts und des Bundesgerichts im Auslieferungsverfahren
- die Frage der Haft-, Reise- und Verhandlungsfähigkeit aus Sicht der Verteidigung
- warum das Bundesgericht den Fall nicht als «besonders bedeutend» qualifiziert hat

Am Rande wird auch die politische Dimension angesprochen, unter anderem die Debatte um den damaligen Hamburger Bürgermeister und späteren deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz sowie den Einfluss von Lobbying im Finanz- und Bankenbereich.

Die Folge verbindet Wirtschaftsstrafrecht, Strafverteidigung und internationale Rechtshilfe – und zeigt exemplarisch, wie komplex, zermürbend und politisch aufgeladen grosse Finanzstrafverfahren (auch für die Schweiz) sein können.

Zum Schluss schenkt Gregor Duri das Buch «Cum/Ex, Milliarden und Moral» von Anne Brorhilker mit dem Hinweis, man müsse als Strafverteidiger auch die Perspektive der Strafverfolgung kennen. Duri spricht hörbar erfreut über Sympathie und Ambivalenz in Wirtschaftsstrafverfahren, die Rolle der Privatklägerschaft und darüber, weshalb Durchhaltewillen und Präzision in solchen Verfahren entscheidend sind.

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#752 Anna: Ein Tag nach der mündlichen Anwaltsprüfung – Panik. Kämpfen. Nicht bestanden.

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Gestern sass Anna in der mündlichen Anwaltsprüfung. Heute sitzt sie wieder bei Duri im Studio.

Und man hört es sofort: Die Zeit nach der Prüfung fühlt sich nicht an wie Erleichterung, sondern wie Nachbeben. Anna erzählt, was im Raum passiert ist, was in ihr passiert ist – und wie man mit einem Ergebnis weitergeht, das weh tut, aber nicht alles zerstört.

Anna spricht offen darüber,
- wie der Tag bis zum Prüfungstermin abgelaufen ist und wie sie die Minuten unmittelbar vor der Prüfung erlebt hat
- wie sie den Prüfungsraum betreten hat und wie es war, als die erste Frage an sie gerichtet wurde
- wie die Nervosität sich angefühlt hat, warum sie im OR sofort in Panik geraten ist und wie sie im Reden merkte: „Was rede ich da eigentlich?“
- wie sich Zittern und Schwitzen im Prüfungszimmer angefühlt haben – körperlich, unkontrollierbar, brutal ehrlich
- wie sie Begriffe verwechselt hat, wie Prüfer reagiert haben, und warum die Stimmung trotzdem neutral bis freundlich blieb
- wie die Pause und das Gespräch mit dem Prüfungspartner ihr geholfen haben, wieder in einen Arbeitsmodus zu kommen
- welche Fächer danach besser liefen und warum sich „kompensieren“ plötzlich wie ein Rettungsplan anfühlte
- wie belastend das Warten draussen ist, während die Prüfer drinnen das Ergebnis beraten
- wie der Bescheid kam: OR und ZGB nochmals
- wie sie es ihrer Familie sagen musste, und warum Tränen und Prosecco nebeneinander stehen dürfen
- warum sie am Morgen schon wieder gehandelt hat: neuer Termin, Fristverkürzungsgesuch, nicht zu lange warten
- warum sie trotz allem sagt: sechs von acht Fächern bestanden – das zählt

Duri ordnet mit ihr ein, was diese Prüfung psychisch macht, warum Bewegung und Timing helfen können, wie wichtig ein guter Prüfungspartner ist – und weshalb schnelles Wieder-Einsteigen nicht Härte ist, sondern manchmal Selbstschutz.

Du hörst in dieser Folge
• Der Moment nach der Prüfung: raus aus dem Raum, rein in den Körper
• Nervosität als Skala: von 9 zu 11 – und was das mit dir macht
• Blackout im OR: wenn ein Begriff reicht und der Kopf dichtmacht
• Mini-Momente im Prüfungszimmer: Zittern, Schweiss, Stimme, Wasserflasche
• Warum Rückfragen und Struktur (zu spät) plötzlich so logisch wirken
• Teamwork mit dem Prüfungspartner: Unterstützung, Chemie, Kollegialität
• Die Wartezeit draussen: psychischer Druck, Geräusche aus dem Beratungszimmer
• Das Ergebnis: OR und ZGB nochmals – und wie Anna den Bescheid verarbeitet
• Der Tag danach: neuer Termin, Fristverkürzungsgesuch, „sofort wieder aufs Ross“

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#751 Anna hat morgen die mündliche Anwaltsprüfung – der Abend davor. Druck. Plan. Stille.

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Morgen hat Anna die mündliche Anwaltsprüfung. Heute Abend sitzt sie bei Duri im Studio und spricht darüber.

Der Kopf zu voll, der Körper zu wach, die Zeit plötzlich kleinteilig wie eine Packliste. Anna erzählt, wie sich der Druck anfühlt, wenn innert Sekunden aus «ich kann das» ein «ich kann gar nichts» wird – und wie sie sich trotzdem einen Plan für morgen baut: für den Weg zum Obergericht, für die Minuten vor dem Gebäude, für die ersten Schritte im Prüfungsraum … Anna und Duri sprechen über alles, was in den Stunden vor der mündlichen Anwaltsprüfung wirklich zählt: die Taktung des Morgens, Pufferzeiten, Rituale, Kleidung, Tascheninhalt, Atmung, Stille. Und über die eine Frage, die sich niemand wünscht, aber jede und jeder kennt: Was mache ich, wenn im Prüfungszimmer plötzlich alles leer wird?

Eine Folge für alle, die die Anwaltsprüfung schon hinter sich haben, für alle, die vor einer mündlichen Prüfung stehen (Anwaltsprüfung Schweiz, mündliche Anwaltsprüfung Zürich), für alle, die Prüfungsangst kennen – und für alle, die spüren wollen, wie sich dieser letzte Abend anfühlt, wenn morgen alles auf dem Spiel steht.

Du hörst in dieser Folge:
- Abend vor der mündlichen Anwaltsprüfung: so fühlt sich der Druck wirklich an
- Annas konkreter Prüfungstag-Plan (Aufstehen, Puffer, Weg, Ankommen)
- Mini-Entscheidungen, die Stabilität geben: Outfit, Schmuck, Schuhe
- Packliste für die mündliche Prüfung: Wasser, Snacks, «Notfall»-Dinge
- Mentale Strategien gegen Nervosität und Gedankenspiralen
- Was tun bei Blackout in der mündlichen Prüfung: Rückfragen, zusammenfassen, Basics
- Warum Stille manchmal die stärkste Playlist ist

Podcast mit Anna Camozzi über ihre erste und zweite schriftliche Anwaltsprüfung:
- [#659 Scheitern als Chance: Der Weg zur mentalen Stärke](https://www.duribonin.ch/659-scheitern-als-chance-der-weg-zur-mentalen-staerke/): Eine junge Frau über Druck, mentale Blockaden, Selbstzweifel und die Kunst, nicht aufzugeben
- [#698 Schriftliche Anwaltsprüfung, zweiter Versuch – Warten. Zittern. Öffnen.](https://www.duribonin.ch/698-schriftliche-anwaltspruefung-zweiter-versuch-warten-zittern-oeffnen/): Ein Gespräch über Prüfungsangst, Selbstzweifel und den emotionalen Ausnahmezustand zwischen Hoffen und Bangen – und darüber, warum mentale Stärke auch Loslassen heisst
- [#702 Ich weine später – wie Anna mit dem negativen Bescheid zur Anwaltsprüfung umging](https://www.duribonin.ch/702-ich-weine-spaeter-wie-anna-mit-dem-negativen-bescheid-zur-anwaltspruefung-umging/): Eine mentale Reise durch die Räume der Anwaltsprüfung – und warum Vorbereitung weit mehr ist als das Lernen von Gesetzesartikeln
- [#705 Wenn die Spannung weicht – Anna über die emotionalen Nachwirkungen der Anwaltsprüfung](https://www.duribonin.ch/705-wenn-die-spannung-weicht-anna-ueber-die-emotionalen-nachwirkungen-der-anwaltspruefung/)

Links zu diesem Podcast:
- Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch)
- Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/)

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#750 Wenn die Polizei den Anwaltswunsch der beschuldigten Person ins Leere laufen lässt

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In dieser Folge von «Auf dem Weg als Anwält:in» stellt Duri Bonin eine Praxisfrage an Nina Langner, die harmlos klingt und in der Haft trotzdem brennt: Spätabends spricht ein Polizist auf die Combox der Kanzlei. Eine verhaftete Person wünscht eine bestimmte Verteidigung, die Einvernahme soll am nächsten Tag zwischen 10 und 11 Uhr stattfinden. Man soll doch bitte am Morgen zurückrufen. Kurz nach 8 Uhr rufst du zurück – es klingelt ins Leere, dann springt die Combox an. Was machst du als Verteidigerin – und was bedeutet das für die Anwaltswahl der beschuldigten Person?

Duri und Nina sezieren den Ablauf nicht als Theorie, sondern als konkretes Handwerk unter Zeitdruck: Welche Schritte sind sinnvoll? Wo scheitert man strukturell (fehlender Name, kein Anknüpfungspunkt, kein greifbares «Mandatsverhältnis» gegenüber dem Posten)? Wie «rettet» die Polizei das Dilemma bequem über das Strafverteidiger-Pikett – und warum entsteht dabei genau die Nebenwirkung, dass am Schluss eine falsche Geschichte hängen bleibt («Ihr Wunschverteidiger hat nicht zurückgerufen»), obwohl schlicht niemand abgenommen hat?

Zentrale Themen und Fragen dieser Episode
- Warum du als Strafverteidigerin trotz Hartnäckigkeit auflaufen kannst, wenn du keinen Namen der beschuldigten Person hast und der Polizist vom Vorabend am Morgen nicht mehr greifbar ist.
- Welche minimalen Informationen die Polizei hinterlassen müsste (Name der Kontaktperson, Name der beschuldigten Person, E-Mail, direkte Nummer), damit der Wunsch nach Wahlverteidigung überhaupt praktisch werden kann.
- Wie man als Pikett-Anwalt mit dieser Lage umgeht und ob es dabei um anwaltliche Kollegialität geht oder darum, dem Klientenwunsch Nachachtung zu verschaffen.
- Warum alle professionellen Beteiligten sich daran messen lassen müssen, ob dem Wunsch der beschuldigten Person real nachgelebt wird – nicht nur formal. «Hauptsache irgendein Anwalt ist da» mag kurzfristig beruhigen, kann aber langfristig Misstrauen erzeugen, wenn die beschuldigte Person später erfährt, dass dem ursprünglichen Wunsch nicht wirklich Nachachtung verschafft wurde.
- Duri’s Leitfrage als Verteidigungs- und Polizeiethik im Kleinen: Was würde ich wollen, wenn ich die beschuldigte Person wäre?

Zitat, das bleibt: «Die Hauptperson in diesem Moment ist die beschuldigte Person. Punkt.»

Als Strafverteidiger erhält man Einblicke in die unglaublichsten Fälle und arbeitet eng mit sehr unterschiedlichen und spannenden Menschen zusammen. Im Podcast 'Auf dem Weg als Anwält:in' versucht der Anwalt Duri Bonin gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern (Beschuldigte, Verurteilte, Staatsanwälte, Strafverteidiger, Gutachter, Opfer, Unschuldige, Schuldige …) zu ergründen, wie diese ticken, was sie antreibt und wie sie das Rechtssystem erleben. Behandelt werden urmenschliche Themen. Bei genauerem Hinsehen findet man Antworten auf eigene Fragen des Lebens und der Gesellschaft.

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#749 Objektive Wahrheit im Strafverfahren? Ein Blick in die Psychologie der Urteilsfindung

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Was passiert in einem Strafverfahren eigentlich wirklich?

In diesem Podcast denkt Duri Bonin über diese essentielle Frage nach. Er überlegt sich, wie unser Gehirn Wirklichkeit konstruiert, wie kommunikative Erinnerungen entstehen und weshalb das Strafrecht nie einfach mit „objektiven Fakten“ arbeitet, sondern immer mit gedeuteten Spuren und erzählten Geschichten.

In dieser Episode geht es unter anderem um die Fragen
- warum Strafverfahren rückwärtsgewandte Rekonstruktionen sind – und was das konkret für Polizei, Staatsanwaltschaft, Gerichte und Verteidigung bedeutet
- weshalb Spuren, Zeugenaussagen und Dokumente allein noch keine Geschichte erzählen
- wie unser Gehirn aus Bruchstücken eine scheinbar stimmige Wirklichkeit bastelt
- was man mit kommunikativem Gedächtnis meint und warum Erinnerungen in Familien, Gruppen und Medien immer miterzählt werden
- wie ein einfacher Verkehrsunfall zeigt, dass der erste Eindruck vom Tatgeschehen die ganze innere Landkarte bestimmt
- warum wir Plausibilität mit Wahrheit verwechseln und weshalb das im Strafverfahren brandgefährlich ist
- wie Alltagstheorien wie „Typisch, der war schon immer so“ unsere Wahrnehmung und Entscheidungen beeinflussen
- weshalb Erfahrung in Strafverfahren nicht nur schützt, sondern auch blenden kann
- und wieso wir eine Strafjustiz brauchen, die nicht nur Fälle prüft, sondern ihre eigenen Denkprozesse reflektiert.

Die zentralen Konzepte dieser Episode sind
- Rückwärtsgewandte Rekonstruktion: Strafverfahren versuchen, vergangene Ereignisse aus Spuren, Erinnerungen und Dokumenten zu rekonstruieren – immer mit Lücken, immer aus der Gegenwart heraus.
- Kommunikatives Gedächtnis: Erinnerungen entstehen und verändern sich in der Kommunikation. Was Zeugen, Opfer oder Beschuldigte „wissen“, ist immer auch das Ergebnis dessen, was rundherum erzählt wurde – in Familien, in Gruppen, in Medien.
- Plausibilität vs. Wahrheit: Eine Geschichte kann sich perfekt stimmig anfühlen und trotzdem falsch sein. Unser Gehirn liebt Kohärenz und verwechselt sie oft mit Wahrheit.
- Zwei Denkarten: Schnelles, intuitives Denken (Bauchgefühl, Routine) vs. langsames, reflektiertes Denken. Gerade im Strafverfahren arbeiten Menschen oft im schnellen Modus – unter Zeitdruck, medialem Druck, hoher Fallbelastung.

Diese Folge ist spannend für Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, die verstehen wollen, wie stark psychologische Mechanismen das Verfahren prägen. Für Staatsanwältinnen und Staatsanwälte, die ihre eigene Fallwahrnehmung kritisch reflektieren möchten. Für Richterinnen und Richter, die sich mit kognitiven Verzerrungen im Gerichtssaal auseinandersetzen wollen. Für Polizistinnen und Polizisten, die wissen möchten, wie Berichte, erste Eindrücke und Zeugenbefragungen Wahrnehmung formen. Für Studierende von Strafrecht, Psychologie, Kriminologie, Soziologie – und für alle interessierten Laien, die schon immer ahnten: „So einfach ist das mit der Wahrheit im Strafverfahren nicht.“

Konkrete Fragen, die in diesem Podcast gestreift werden
- Was heisst es genau, wenn man sagt: „Das Strafverfahren ist eine Rekonstruktion“?
- Wie entstehen innere Bilder von Täter, Opfer und Tat – und warum bleiben sie so hartnäckig?
- Wieso ist eine Zeugenaussage nie einfach ein „Abspielen der Vergangenheit“?
- Wie mischen sich eigene Erlebnisse, Medienbilder und Familiengeschichten in eine Erinnerung?
- Warum wirkt die Geschichte „Er hat es wieder getan“ so plausibel – und wie kann man sich dagegen wehren?
- Weshalb hilft es nicht, einfach „objektiv“ sein zu wollen, wenn das Gehirn ganz anders arbeitet?

Viel Spass beim Hören – und vielleicht auch beim produktiven Zweifeln.

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#748 KI nach dem Hype: KI-Recherche in grossen Dokumentmengen – Intelligente Suche & Deep Research erklärt

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Duri Bonin hat [Patrick Arnecke](https://www.linkedin.com/in/patrickarnecke/) zu sich in den Podcast eingeladen, weil er verstehen will, wie KI im realen Workflow hilft. Daraus ist die Serie «Back to the Future» entstanden: eine ruhige Bestandesaufnahme nach dem Hype – was heute schon funktioniert und wie man es sauber in die Praxis bringt.

In dieser Folge geht es um KI-gestützte Recherchesysteme: Wie finden wir Informationen in Millionen von Dokumenten? Welche Werkzeuge unterstützen Verwaltungsmitarbeitende? Und wie lässt sich KI so gestalten, dass sie hilft ohne Verantwortung zu ersetzen? Patrick erklärt, wie intelligente Suche, automatische Zusammenfassungen und Deep-Research-Mechanismen heute eingesetzt werden können.

Im Zentrum stehen zwei Arten von KI-Werkzeugen: 1. Intelligente Suche für interne Dokumentbestände und 2. Deep Research – ein mehrstufiges Rechercheverfahren, das Fragen strukturiert beantwortet, ohne dass KI frei im Internet sucht. Patrick zeigt im Detail, wie die Verwaltung mit riesigen Korpora arbeitet (Gerichtsentscheide, Bund, Kanton, Direktionen) und wie KI-Systeme helfen, erste Entwürfe und Rechercheberichte zu erzeugen.

Konkret wird besprochen:
- Warum Verwaltungen Millionen von Dokumenten besitzen und wie schwierig es ist, darin effizient zu recherchieren.
- Wie KI-gestützte Suchsysteme funktionieren und warum sie Mitarbeitenden deutlich bessere Treffer liefern als klassische Stichwortsuche.
- Wie ein Pilotprojekt mit dem Gemeindeamt Zürich zeigt, dass KI Antwortentwürfe für komplexe juristische Fragen liefern kann – als Hilfestellung, nicht als Entscheidung.
- Weshalb Deep-Research-Systeme Verwaltungsgerichtsurteile oder Bundesgerichtsentscheide strukturiert durchsuchen können und wie solche Systeme Hunderte von Dokumenten in einem Bericht verdichten.
- Wo KI scheitert: Halluzinationen, Fehlinterpretationen, falsche Gewichtungen.
- Warum Fachkompetenz entscheidend bleibt und KI niemals «für sich» juristische Fragen lösen darf.
- Welche Bias-Risiken auftreten: Automation Bias, Anchor Bias, Eloquenz-Bias – und weshalb gerade eloquente KI-Texte kritisch geprüft werden müssen.
- Warum Nachvollziehbarkeit und digitale Beweisketten in Zukunft essenziell sein werden, wenn KI in gerichtlichen Prozessen eine Rolle spielt.
- Wie maschinelle Modelle mit juristischen Argumenten umgehen und warum sie oft nicht verstehen, was ein Gericht denkt, sondern nur, was ein Gericht wiederholt.

Patrick macht deutlich: KI-gestützte Recherche ist kein Ersatz für juristische Arbeit, aber ein starkes Werkzeug, um bessere, schnellere und gründlichere Recherchen durchzuführen. Entscheidend bleibt immer der Mensch – kritisch, kompetent, verantwortungsbewusst.

Für wen ist diese Folge besonders spannend? Für alle, die mit grossen Dokumentmengen arbeiten – Justiz, Verwaltung, Forschung, Beratung, Bildung, KMU – und verstehen wollen, wie KI Rechercheprozesse beschleunigt, strukturiert und zugänglicher macht, ohne die Kontrolle aus der Hand zu geben.

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Über diesen Podcast

In diesem Podcast reflektiert Duri Bonin mit Gästen über Fragen rund um die Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger: Was macht eine gute Anwältin aus? Wie organisiert man die Anwaltstätigkeit? Wie handhabt man den Umgang mit Klienten, Gegenanwälten, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten? Was zeichnet ein gutes Plädoyer aus? Wie legt man sich eine Verteidigungsstrategie zurecht? Der spannenden Fragen sind vieler. Es ist ein Weg ins Urmenschliche, manchmal gar Allzumenschliche.

von und mit Duri Bonin

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