Auf dem Weg als Anwält:in

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#766 Handlungsfähig unter Druck – Visualisierung bei Blackout, Kritik und Unterbrechung

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Wimbledon-Finale 2008. Rafael Nadal besiegt Roger Federer. 6–4, 6–4, 6–7, 6–7, 9–7. Federer spielt auf seinem Lieblingsbelag. Er wehrt Matchbälle ab. Er kommt nach zwei verlorenen Sätzen zurück. Hält mental und spielerisch über fast fünf Stunden dagegen. Und Nadal gewinnt trotzdem. Nicht, weil Federer der schlechtere Spieler wäre. Nicht, weil Vorbereitung Erfolg garantiert. Sondern weil mentale Stärke sich darin zeigt, trotz Rückschlägen bis zum letzten Punkt handlungsfähig zu bleiben. Im Spitzensport weiss man das. Deshalb wird nicht nur trainiert, wie man spielt, sondern wie man spielt, wenn der Körper müde ist, der Kopf eng wird, ein Matchball vergeben wurde, der Gegner im psychologischen Vorteil ist.

Szenenwechsel: Obergericht. Sachverhalt. Frage. Zeitdruck. Nervosität. Bewertung. Unterbrechungen. Fehler. Die mündliche Anwaltsprüfung. Auch hier ist das Wissen da. Auch hier wurde lange vorbereitet. Und auch hier entscheidet sich vieles nicht am Stoff, sondern daran, ob man unter Druck, unter Beobachtung, nach Unterbrechungen handlungsfähig bleibt. Die mündliche Anwaltsprüfung ist mehr Wimbledon-Finale als Bibliothek. Mehr Abnützungskampf nach vergebenen Matchbällen als reine Wissensabfrage.

Diese Podcastfolge handelt davon, wie man sich auf genau solche Situationen vorbereitet: nicht mit mehr Lernen, sondern mit mentaler Struktur, Auftrittskompetenz und konkreten Steuerungstechniken.

Worum es in dieser dieser Folge geht
- Was Visualisierung wirklich ist – und warum es nichts mit Schönreden zu tun hat
- Warum Stress nicht das eigentliche Problem ist, sondern der Verlust von Struktur
- Wie man den „Matchball“-Moment trainiert: vom Wissen im Kopf zur Antwort im Raum
- Wie man mit Blackouts umgeht
- Wie man auf Unterbrechungen, Kritik und Angriffe reagiert
- Wie man Fehler souverän korrigiert und wieder in den Denkfluss kommt
- Wie man Antworten sauber abschliesst

Kurz gesagt: Diese Folge zeigt, wie man unter Druck nicht perfekt wird – sondern funktional bleibt. Mentale Stärke bedeutet nicht „keine Nervosität“. Mentale Stärke bedeutet, Stress wahrzunehmen, ohne ihn zu bekämpfen; die eigene Aufmerksamkeit wieder in Ordnung zu bringen; nach Störungen schnell zurückzufinden und unter Beobachtung handlungsfähig zu bleiben.

Diese Folge ist für dich, wenn du manchmal das Gefühl hast: „Ich kann das eigentlich – aber unter Druck kann ich es nicht immer abrufen.“ „Ich werde unter Druck zu schnell, zu unklar oder verliere den roten Faden.“ „Nach einem Fehler oder Kritik kippe ich innerlich.“ „Ich will in Drucksituationen stabiler funktionieren.“

Links zu diesem Podcast:
- Das Buch zum Podcast: [Erfolgreich durch die Anwaltsprüfung (Bd. 5) - Management Anwaltsprüfung](https://www.duribonin.ch/produkt/erfolgreich-durch-die-anwaltspruefung-band-5/)
- Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch)

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#765 Selbsterfüllende Prophezeiung im Strafverfahren – wie ein falscher Verdacht ein ganzes Verfahren steuert

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In dieser Podcastfolge fragt Duri Bonin, was passiert, wenn ein Strafverfahren mit einem falschen Verdacht startet – und sich das ganze Verfahren dann konsequent in genau diese Richtung bewegt. Unter dem Stichwort selbsterfüllende Prophezeiung zeigt er, wie aus einer anfänglichen Hypothese „Der Beschuldigte hat es getan“ Schritt für Schritt eine scheinbar objektive Wahrheit werden kann.

Anhand von Beispielen aus Strafverfahren – etwa dem Einbruch in ein Mehrfamilienhaus oder dem Fall eines getöteten Bäckers und seines Bruders – macht die Folge sichtbar, wie früh sich eine erste Geschichte bildet und wie stark sie alles Weitere steuert: die Ermittlungen, den Haftantrag, die Sicht des Haftrichters und sogar die Erinnerungen von Zeugen. Der Haftantrag fungiert als erste kohärente Erzählung, die wie ein Magnet wirkt: Spuren, die passen, erscheinen schwer; Spuren, die nicht passen, werden kleingeredet oder gar nicht erhoben. Gleichzeitig zeigt Duri mit Bezug auf das kommunikative Gedächtnis, wie sich in Familie, Nachbarschaft und Medien ein gemeinsames Bild des „Täters“ bildet, das Aussagen und Erinnerungen einfärbt.

Im zweiten Teil skizziert die Folge konkrete Gegenstrategien: Rekonstruktion des Sachverhalts ohne vorweggenommenes Staatsanwaltsnarrativ, nüchterne Bewertung einzelner Spuren vor jeder Deutung, systematisches Denken in Alternativhypothesen und eine Unschuldsvermutung, die nicht nur auf dem Papier steht. Für die Verteidigung betont Duri die Bedeutung des frühen Einhakens, einer eigenständigen Gegen-Erzählung und der kritischen Frage, welche Spuren und Hypothesen gar nie ernsthaft geprüft wurden. Zugespitzt formuliert: Wer als Strafverteidiger keine eigene Erzählung anbietet, läuft Gefahr, im Film der Staatsanwaltschaft nur als Statist mitzuspielen. Die Kernaussage: Selbsterfüllende Prophezeiungen sind kein böser Wille, sondern ein normaler Denkmechanismus – gerade darum braucht es eine Justiz, die ihre eigenen Wahrnehmungs- und Entscheidungsprozesse mitdenkt.

Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen, Staatsanwälte, Richterinnen, Polizisten, an Studierende von Strafrecht, Psychologie, Kriminologie und Soziologie – und an alle, die ahnen, dass Wahrheit im Strafverfahren immer auch eine Frage des ersten Verdachts und der erzählten Geschichte ist.

Links zu diesem Podcast:
- Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/)
- Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch)

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#764 Warum KI im Strafverfahren keine Verteidigungsstrategie entwickeln kann

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Was bleibt von juristischer Arbeit, wenn KI immer besser schreibt, sortiert und plausibilisiert? Und wo liegen die Grenzen, die auch durch Technik nicht verschwinden? In dieser Folge von «Mit 40i cha mers mit de Tiger» sprechen Frank Renold und Duri Bonin über künstliche Intelligenz im Berufsalltag und darüber, was das für Juristerei, Strafverteidigung, Ausbildung und Entscheidungsfindung bedeutet.

Ausgangspunkt des Gesprächs ist die Podcastserie, die Frank Renold gehört hat: «Back to the Future – KI nach dem Hype», in der Duri Bonin mit Patrick Arnecke (Data Scientist, Statistisches Amt Kanton Zürich) über KI spricht. Frank greift daraus Fragen auf, die ihn in seinem eigenen beruflichen Umfeld beschäftigen: Was hilft heute konkret? Wo liegen Chancen, Grenzen und notwendige Leitplanken – gerade für Wissensarbeit?

Duri übersetzt diese Fragen in die Juristerei. KI kann unterstützen, aber sie ist fehleranfällig, bias-anfällig und produziert oft genau das, was man hören will. Gerade im Strafverfahren wird das heikel: Wer sich auf plausibel klingende Texte verlässt, riskiert taktische Fehlentscheide. Entscheidend bleibt menschliche Kontrolle – fachlich, prozessual und ethisch.

Ein weiteres Thema ist die Ausbildung: Wenn KI als allgegenwärtiger „Junior“ eingesetzt wird, droht der Mittelbau wegzufallen. Lernen ohne Verstehen, Ergebnisse ohne Denkprozess. Gleichzeitig öffnet sich ein Gegenbild: Wenn Routine delegiert wird, könnte Raum entstehen für Beziehung, Kreativität und echtes Denken jenseits der Vorlage.

Am Ende weitet sich der Blick: KI als Wahrscheinlichkeitsmaschine, Parallelen zur Plausibilitätslogik im Gericht, soziale Distanz zwischen Entscheidenden und Betroffenen – und die Frage, was an juristischer Arbeit nicht automatisierbar ist.

Darum geht es in dieser Episode
- KI im juristischen Alltag: Hilfe oder trügerische Autorität
- Bias und Bestätigungstendenzen bei KI-generierten Ergebnissen
- KI als Wahrscheinlichkeitsmaschine und Parallelen zur richterlichen Plausibilisierung
- Warum menschliche Kontrolle unverzichtbar bleibt
- KI als „Junior“: Qualitätsgewinn ja, Zeitgewinn nicht zwingend
- Risiken für Ausbildung und Nachwuchs: Lernen ohne Verstehen
- Justiz und Strafzumessung mit KI: Skepsis, Datengrundlagen, Verantwortung
- Warum KI keine Strafverteidigung führen kann: Verfahren, Taktik, Soft Factors
- Massschneidung statt Anzug ab Stange: Einzelfall statt Standardantwort
- Kreativität, Beziehung, gemeinsames Denken als menschlicher Kern
- «Denken ausserhalb des Kopfes» und die Frage nach echter Neuerfindung
- Zukunftsoptimismus vs. Überrollungsgefühl im juristischen Beruf

Ein Zitat, das bleibt: «Ein KI wird nie eine Strafverteidigung führen können.»

Für wen ist diese Folge: Für Juristinnen und Juristen in Strafverteidigung, Staatsanwaltschaft, Gerichten, Kanzleien und Rechtsabteilungen, die KI bereits nutzen oder nutzen möchten. Für alle, die sich fragen, wie Qualität gesichert, Nachwuchs ausgebildet und Verantwortung getragen werden kann, wenn Textproduktion billig wird – und Denken knapp.

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#763 StPO Art. 192: Tatwaffen, Telefonkontrollen, E-Mails – was zählt als Beweis?

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In dieser Folge setzen Duri Bonin und Gregor Münch ihre gemeinsame Lektüre der Strafprozessordnung fort und kommen zu den sachlichen Beweismitteln nach Art. 192–195 StPO.

Im Zentrum steht die Schnittstelle zwischen Tatwirklichkeit und Aktenwirklichkeit: Wie wird eine Spur, ein Gegenstand oder ein Ort korrekt ins Verfahren überführt, sodass das Beweismittel später tatsächlich überprüfbar bleibt – für Staatsanwaltschaft, Gericht und Verteidigung? Was bedeutet es konkret, wenn das Gesetz verlangt, Beweisgegenstände „vollständig und im Original“ zu den Akten zu nehmen? Und wo liegen die praktischen Bruchstellen zwischen Norm und Alltag?

Das Gespräch bewegt sich konsequent entlang der Praxis: vom Umgang mit Originalen und Kopien über digitale Aktenführung, Ton- und Bildaufnahmen bis zur Frage, wann Verteidigung sich aktiv um Einsicht in das Original bemühen sollte. Dabei wird deutlich, dass Beweisführung weniger eine formale Frage ist als eine Frage von Integrität, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle.

Am Ende öffnet sich der Blick über Art. 192 StPO hinaus: auf aktuelle bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Rügeobliegenheit und die grundlegende Frage, wer im Strafverfahren eigentlich die Verantwortung für einen rechtsstaatlichen Ablauf trägt.

Darum geht es in dieser Episode
- Art. 192 StPO: „vollständig“ und „im Original“ – was heisst das wirklich?
- Unterschied zwischen Beweisgegenstand und Aktenumfang
- Originale vs. Kopien: wann eine Kopie genügt – und wann nicht
- Praktische Beispiele: Tatwaffen, Testamente, Urkunden, digitale Beweise
- Einsichtsrechte der Parteien bei physischen Beweisgegenständen
- Ton- und Bildaufnahmen: Anspruch auf das Original statt nur auf Protokolle
- Herausforderungen der digitalen Aktenführung und wechselnder Aktennummerierung
- Beweisprüfung als aktive Aufgabe der Verteidigung
- Eigene Gutachten und die Frage der Entschädigung im amtlichen Mandat
- Vorschusspflicht und Kostenrisiken für die Verteidigung
- Take-Home-Message zu Art. 192 StPO: Originale ernst nehmen
- Exkurs: Bundesgericht zur Rügeobliegenheit
- Paradigmenwechsel? Warum Beschuldigte nicht für Verfahrensfehler der Behörden einstehen müssen

Ein Gedanke, der hängen bleibt: Eine echte Beweisprüfung beginnt dort, wo man sich nicht mit Auszügen, Screenshots oder Protokollen zufriedengibt. Wer wissen will, was ein Beweis wirklich trägt, muss – im Zweifel – das Original sehen, hören oder anfassen können.

Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie an Richterinnen und Richter, die sich mit der praktischen Beweisführung im Strafverfahren befassen. An Praktikerinnen und Praktiker, die wissen wollen, wo die StPO klare Vorgaben macht – und wo Aufmerksamkeit, Erfahrung und Nachfragen entscheidend sind.

Bei einem Freispruchbier kam die Idee auf, die Strafprozessordnung Artikel für Artikel zu besprechen: Deshalb treffen sich [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch) und [Gregor Münch](https://www.d32.ch/personen) freitags in den "Heiligen Stunden" des 5-Uhr-Clubs und diskutieren einen Artikel der Strafprozessordnung. Wann ist Aussageverweigerung sinnvoll? Warum braucht es Teilnahmerechte? Wie läuft eine Einvernahme ab und wie ist die Atmosphäre im Vernehmungszimmer? Wann finden die meisten Verhaftungen statt? Diesen und weiteren Fragen gehen Duri und Gregi in diesem Podcast nach.

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#762 Warum Beschuldigte das Mandat beenden, obwohl es läuft – Verteidigerwechsel im Strafverfahren

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Hast du schon einmal gekündigt – und ist dir schon einmal gekündigt worden? Warum entzieht man einem Strafverteidiger ein Mandat genau dann, wenn er nachweisbar liefert? Und was sagt das über Rollen, Erwartungen und Symbolik in Konfliktsituationen?

Frank Renold und Duri Bonin setzen ihr Gespräch «Mit 40i cha mers mit de Tiger» fort – diesmal entlang von Kündigungen und Entscheidungen, die sich selten vollständig rational erklären lassen. Was passiert, wenn man eine Stelle kündigt, ohne Plan? Wie hat Duri den Entscheid gefällt, Anwalt zu werden? Wie ist es, wenn man selbst eine Kündigung aussprechen muss? Warum fühlen sich manche Entscheide im Moment brutal an, wirken aber im Nachhinein wie ein geöffnetes Fenster?

Die beiden sprechen über Probezeit und Teamdynamik, über Auswahlverfahren als Storytelling und über die Frage, wie viel Zufall in Lebensläufen steckt – und wie viel Mut in einem klaren Schnitt.

Darum geht es in dieser Episode
- Kündigen ohne Anschlussplan
- Rückzug und Neuorientierung: Maiensäss, Lesen, offline sein
- Anwaltsprüfung und Kanzleistart: Disziplin und schneller Übergang in die Praxis
- Mandatskündigungen im Strafverfahren: Logik vs. Symbolik
- Kündigungen als Arbeitgeber: Probezeit, Passung, Verantwortung
- Auswahlverfahren als Storytelling: Fussball, Orchester, Casting

Diese Folge ist für alle, die über Kündigung und Neustart nachdenken – aus Stress oder Unterforderung. Für Führungspersonen, die Passung im Team besser verstehen wollen. Und für alle, die interessiert, wie Entscheidungen im Berufsalltag und in Verfahren entstehen, wenn Emotionen und Rollenbilder mitspielen.

Links zu diesem Podcast:
- [#761 So geht es nicht weiter: Kündigen, bevor der Körper entscheidet](https://www.duribonin.ch/761-so-geht-es-nicht-weiter-kuendigen-bevor-der-koerper-entscheidet/)
- Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/)
- Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch)
- Firma von [Frank Renold](https://ohnenamen.ch)

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#761 So geht es nicht weiter: Kündigen, bevor der Körper entscheidet

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In dieser Folge von 'Mit 40i cha mers mit de Tiger' sprechen Duri Bonin und Frank Renold über eine Entscheidung, die viele lange vor sich herschieben: die Kündigung. Frank erzählt offen, warum er seine Stelle gekündigt hat, welche körperlichen und psychischen Warnsignale ihn dazu gebracht haben, – und wie es sich anfühlt, wenn man den Schritt tatsächlich macht. Im Zentrum steht nicht Arbeitsrecht als Theorie, sondern der Moment, in dem man merkt: So geht es nicht weiter. Frank beschreibt plastisch, wie Stress sich gezeigt hat (Schlafprobleme, Grübeln, emotionale Labilität) und warum gerade das Gefühl von Handlungsfähigkeit nach der Kündigung entlastet.

Neben der persönlichen Seite wird auch das Praktische sichtbar: Wie kündigt man eigentlich gut? Warum ist es hilfreich, Dinge schriftlich festzuhalten, auch wenn das Gespräch mündlich stattfindet? Und wie sieht ein Offboarding aus, das professionell ist und gleichzeitig menschlich bleibt?

Darum geht es in dieser Episode
- Kündigung als Reaktion auf Stress und Überlastung
- Warnsignale erkennen: Schlafprobleme, Grübeln, emotionale Labilität
- Selbstwirksamkeit: Warum Entscheidungen entlasten können
- Zwischen Entscheid und Kündigungsgespräch: Wie schnell muss man handeln?
- Kündigung mündlich oder schriftlich: warum ein schriftlicher Nachweis beruhigt
- Offboarding in der Praxis: professionell, empathisch, klar organisiert
- Trauer, Scham und Wertschätzung: welche Gefühle bei einer Kündigung auftauchen
- Kündigung als Beziehungsbruch: Parallelen und Unterschiede
- Übergabe und Abschluss: mit einem Bein draussen und trotzdem verantwortlich bleiben
- Kommunikation ohne WhatsApp: digitale Erreichbarkeit und weniger Bildschirmzeit

Diese Folge ist für Menschen, die mit dem Gedanken spielen zu kündigen, aber zögern. Für alle, die Stresssignale besser verstehen wollen. Und für Führungspersonen und Teams, die überlegen möchten, wie ein Offboarding professionell und gleichzeitig menschlich gelingen kann.

Frank Renold und Duri Bonin diskutieren in ihrem monatlichen Podcast aktuelle Fragen aus Beruf, Familie und Gesellschaft. Frank ist Unternehmer – erfolgreich und gescheitert. Schauspieler. Optimist. Bastler und Tüftler. Er hat UX-Design und Web-Applikationen entwickelt, ein Theater gebaut, viel improvisiert und einen Baum gepflanzt. Er arbeitet als Coach und ist fasziniert von Menschen, die etwas können. Er blüht auf, wenn Dinge gemeinsam entstehen – im Tun, nicht im Konzept. Duri ist Anwalt, Strafverteidiger, Autor und Podcaster. Er arbeitet seit vielen Jahren im Strafrecht, denkt über Verfahren, Wahrheit und Verantwortung nach und schreibt und spricht über das, was zwischen Akten, Menschen und Entscheidungen liegt. Ihn interessiert, wie Recht wirkt, wo es scheitert – und was es braucht, damit es trägt. Gemeinsam teilen sie ihre Einsichten, Zweifel und Erfahrungen. Mit Witz, Tiefe und Freundschaft.

Die Podcasts "Auf dem Weg als Anwält:in" sind unter https://www.duribonin.ch/podcast/ oder auf allen üblichen Plattformen zu hören 🎧. Dort einfach nach 'Duri Bonin' suchen und abonnieren.

#760 Wie geht Strafverteidigung? Wie Plädoyers Entscheidungsgrundlagen werden

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Diese Folge knüpft an [#757 Plädieren mit Substanz: Wie Strafverteidigung vor Gericht überzeugt an](https://www.duribonin.ch/757-plaedieren-mit-substanz-wie-strafverteidigung-vor-gericht-ueberzeugt/) – geht aber einen Schritt weiter. Es geht nicht mehr nur um Technik, sondern um die Funktion von Verteidigung im Verfahren.

Duri Bonin ordnet das Handwerk des Plädierens ein als Arbeit an Klarheit in einem Verfahren, das selten eindeutig ist. Strafverteidigung erzählt Geschichten – nicht um zu dramatisieren oder zu überreden, sondern um Komplexität verständlich zu machen, Widersprüche sichtbar zu halten und dem Gericht die Arbeit der Entscheidung überhaupt erst zu ermöglichen.

Die Folge zeigt, warum gute Verteidigung nicht im Effekt liegt, sondern in der sorgfältigen Verdichtung: von der Rechtsfrage über die Falltheorie bis zur Sprache des Plädoyers. Und warum genau diese Arbeit – so unspektakulär sie wirkt – für Gerichte zentral ist, um Sachverhalte einordnen, abwägen und verantworten zu können.

Darum geht es in dieser Episode:
- Warum gutes Plädieren mit der präzisen Klärung der Rechtsfrage beginnt
- Falltheorie: Was ist passiert – und was bedeutet das rechtlich?
- Die Funktion des Leitmotivs als innerer Kompass der Verteidigung
- Storymap im Strafverfahren: Figuren, Ort, Ablauf, Wendepunkt
- Warum die beste Version der Gegenseite immer mitzudenken ist
- Beweise einordnen statt aufzählen
- Einvernahmen und Zeugenbefragungen als Teil einer konsistenten Sachverhaltsversion
- Widersprüche integrieren statt verdrängen
- Die stärksten Gegenargumente offen benennen und beantworten
- Sprache im Plädoyer: Struktur, kurze Sätze, anschauliches Deutsch
- Warum Textbausteine Denken ersetzen – und Urteile schwächen
- Der ethische Prüfstein: nichts Wesentliches weglassen, nichts verdrehen
- Die Widerstandsprobe: Trägt die eigene Version auch unter ungünstigen Annahmen?

Gute Verteidigung arbeitet mit dem, was trägt – und verschweigt nicht, was offenbleibt. Sie hält Unsicherheit aus, statt sie zu kaschieren. Und sie nimmt das Gericht ernst als Instanz, die mit Ungewissheit umgehen und Verantwortung übernehmen muss.

Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie Vertreterinnen und Vertreter von Privatklägern, die ihr Plädieren schärfen wollen – nicht rhetorisch, sondern strukturell. An Richterinnen und Richter, die nachvollziehen möchten, wie Verteidigung Sachverhalte strukturiert und Entscheidungsprozesse unterstützt. Und an alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit interessieren und verstehen wollen, warum gute Strafverteidigung nicht stört, sondern ermöglicht.

Links zu diesem Podcast:
- Buch '[Anwaltsmanagement](https://www.duribonin.ch/produkt/anwaltsmanagement-bd-6/)' (Bd. 6) - am 15.1.26 in 2. Auflage erschienen
- Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/produkt/in-schwierigem-gelaende/)
- Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch)

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#759 Stammheim heute: Wenn Angst und öffentlicher Druck Strafverfahren strukturieren

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Was passiert mit dem Rechtsstaat, wenn Angst und/oder emotionale Aufladung den Ton angeben? In dieser Folge von «Auf dem Weg als Anwält:in» spricht Duri Bonin mit Gregor Münch über einen historischen Strafprozess, der bis heute nachwirkt: die Stammheim-Verfahren der 1970er- und 1980er-Jahre – und darüber, was sie über heutige Strafverfahren erzählen.

Ausgehend vom Fall Peter-Jürgen Bock, einem ehemaligen RAF-Mitglied und Aussteiger, zeichnet Duri Bonin die Eskalation eines Strafverfahrens nach, das sich von der Zusage eines fairen Prozesses zu einem politisch aufgeladenen Ausnahmezustand entwickelte. Im Zentrum stehen Fragen nach Kronzeugen-Logik, Verfahrensklima, der systematischen Schwächung der Verteidigung und der Rolle von Gerichten in Zeiten gesellschaftlicher Angst.

Das Gespräch verbindet Rechtsgeschichte mit heutiger Praxis: Wie wirken Misstrauen, Sicherheitsdenken und politischer Druck auf Ermittlungsbehörden, Gerichte und Verteidiger? Wo beginnen Zermürbungsmechanismen – durch Terminregime, Sicherheitskontrollen, Honorarkürzungen oder die Abwertung verteidigerischer Arbeit? Und was bedeutet das für die Idee eines fairen, ergebnisoffenen Strafverfahrens?

Ein Zitat aus der Folge: «Wenn Angst den Strafprozess bestimmt, verschiebt sich alles. Dann wird Strafverfolgung zur Machtdemonstration, das Gericht zum Verteidiger des Staates – und die Verteidigung zum Problem.» Also genau dann, wenn diese am nötigsten wäre.

Darum geht es im Detail in dieser Episode:
- Stammheim als historisches Symbol für den Strafprozess im Ausnahmezustand
- Der Fall Peter-Jürgen Bock und die enttäuschte Erwartung an einen möglichen Kronzeugen
- Die Frage, ob „Fairness“ faktisch an Kooperationsbereitschaft geknüpft wird
- Wie ein öffentliches Interview (Der Spiegel) das Verfahrensklima kippen liess
- Die Rolle des Strafverteidigers Heinrich Hannover und die extreme Belastung der Verteidigung
- Der Versuch, unliebsame Verteidiger zu umgehen oder zu ersetzen
- Sicherheitsdenken gegenüber Verteidigern: Durchsuchungen, Misstrauen, Asymmetrien
- Zermürbungsmechanismen durch Terminierung, Reisepflichten, Durchsuchung, Überwachung
- Die Ökonomie der Pflichtverteidigung und das strukturelle Risiko für Kanzleien
- Pauschale Honorarkürzungen als Ausdruck von Geringschätzung verteidigerischer Arbeit
- Gutachten, die „zu gut passen“, und der Umgang der Gerichte mit methodischen Mängeln
- Verteidigungsbeweise, die formal erlaubt, praktisch aber entwertet werden
- Medien als Korrektiv oder zusätzlicher Druck auf Verfahren und Beteiligte
- Angst und/oder emotionale Aufladung als Motor der Strafjustiz – damals in Stammheim und heute in anderen Kontexten
- Die Frage, wie Prozesskultur und Waffengleichheit konkret geschützt werden können

Diese Folge richtet sich an Strafverteidiger, Richterinnen, Staatsanwälte und alle, die sich für Strafprozessrecht und Rechtsstaatlichkeit interessieren. An Menschen, die verstehen wollen, wie sehr Klima, Politik und Angst die Urteilsfindung beeinflussen können – und warum historische Verfahren wie Stammheim auch heute noch relevant sind.

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#758 Mündliche Anwaltsprüfung, zweiter Versuch – Annas Tag der Entscheidung

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In dieser Folge von «Auf dem Weg als Anwält:in» spricht Duri Bonin mit Anna einen Tag nach ihrer mündlichen Wiederholungsprüfung. Es ist ein Gespräch über extreme Nervosität, Selbstkontrolle unter Hochdruck – und über den Moment, in dem alles kippt: von Angst zu Klarheit, von Zweifel zu Ruhe.

Anna erzählt ihren Prüfungstag minutiös: vom frühen Aufwachen, der wachsenden Nervosität ab dem Vormittag, dem Eisbaden im Fluss als kurzfristige Beruhigung, dem Warten vor dem Gericht und dem inneren Dialog im Spiegel. Im Zentrum steht nicht der Prüfungsstoff, sondern der Umgang mit Druck, der Einstieg in die Prüfung, das bewusste Verlangsamen, das strukturierte Denken – und das Vertrauen, dass die Kommission sehen will, was man kann, nicht was man nicht kann.

Die Folge zeigt eindrücklich, wie stark Auftreten, Tonfall und Interaktion den Verlauf prägen können. Wie eine freundlich gestellte erste Frage den Raum öffnet. Wie Selbstkontrolle funktioniert, wenn die Nervosität bei zehn ist. Und wie sich nach Minuten des Wartens die Entscheidung zuspitzt – bis zum Satz, der alles verändert: Sie haben die Prüfung bestanden.

Darum geht es in dieser Episode
- Der Tag der mündlichen Wiederholungsprüfung – von morgens bis abends
- Prüfungsangst, körperliche Reaktionen und mentale Überforderung
- Eisbaden, Atem, Routinen: kurzfristige Strategien gegen Stress
- Der Moment vor dem Gericht: Warten, Spiegel, Selbstansprache
- Warum der Einstieg in die Prüfung entscheidend ist
- Tonfall, Haltung und Interaktion als unterschätzte Faktoren
- Struktur statt Tempo: bewusst langsamer sprechen und denken
- Fokus auf das, was man weiss – nicht auf mögliche Lücken
- Die Beratung der Kommission und das Warten auf den Entscheid
- Der Moment des Bestehens und die emotionale Entladung danach
- Was Anna aus zwei Prüfungsanläufen gelernt hat
- Warum sie sich heute stärker fühlt als vor der ersten Prüfung

Ein Gedanke, der hängen bleibt: Nicht Wissen allein entscheidet in der mündlichen Anwaltsprüfung, sondern die Fähigkeit, unter maximalem Druck bei sich zu bleiben, zuzuhören und strukturiert zu denken. Mentale Stärke zeigt sich nicht in Abwesenheit von Angst, sondern im Umgang mit ihr.

Diese Folge richtet sich an Kandidatinnen und Kandidaten der Anwaltsprüfung. An Personen, die Prüfungsangst, Freeze oder Selbstsabotage kennen. Und an alle, die verstehen wollen, wie mentale Selbstführung, Auftreten und innere Haltung über Erfolg oder Scheitern entscheiden können.

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- Anwaltskanzlei von [Duri Bonin](https://www.duribonin.ch)
- Das Buch zum Podcast: [In schwierigem Gelände — Gespräche über Strafverfolgung, Strafverteidigung & Urteilsfindung](https://www.duribonin.ch/shop/)

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#757 Plädieren mit Substanz: Wie Strafverteidigung vor Gericht überzeugt

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Was macht ein gutes Plädoyer aus? Nicht Lautstärke, nicht Polemik, nicht das grosse Finale – sondern präzise Arbeit an der «Geschichte», an den Widersprüchen und an den Zweifeln. In dieser Folge von «Auf dem Weg als Anwält:in» spricht Duri Bonin über das Handwerk des Plädierens.

Zum Jahresanfang geht es um die Grundlagen überzeugender Strafverteidigung vor Gericht. Wie entstehen Geschichten, die tragen? Warum sind Szenen stärker als Schlagworte? Weshalb ist es fatal, Widersprüche zu verschweigen – und warum liegt gerade im Benennen von Unsicherheiten oft die grösste Überzeugungskraft?

Die Folge zeigt Schritt für Schritt, wie aus Akten eine stimmige Falltheorie wird: vom klar definierten Ziel über das Leitmotiv bis zur Storymap mit Personen, Schauplatz, Zeitlinie und Wendepunkt. Duri erklärt, warum man die beste Version der Gegenseite kennen muss, um die eigene glaubwürdig zu entwickeln – und weshalb ethische Zurückhaltung kein moralischer Luxus, sondern ein zentraler Wirkfaktor ist.

Darum geht es in dieser Episode
- Warum Menschen durch konkrete Szenen überzeugt werden – nicht durch abstrakte Begriffe
- Wie Strafverteidigung mit Geschichten arbeitet, ohne Fakten zu verbiegen
- Weshalb Widersprüche nicht verdrängt, sondern integriert werden müssen
- Wie Zweifel sichtbar gemacht werden und warum «in dubio pro reo» praktisch wirkt
- Zieldefinition, Falltheorie und Leitmotiv als Fundament jedes Plädoyers
- Storymap im Strafverfahren: Personen, Schauplatz, Zeitlinie und Schlüsselszene
- Arbeit mit Beweisen: objektiv Unbestrittenes, neutrale und parteiische Zeugen
- Zeugenbefragung als Teil der eigenen Geschichte – nicht als Selbstzweck
- Sprache im Plädoyer: klare Struktur, kurze Sätze, konkrete Verben
- Warum Textbausteine Denken ersetzen – und Urteile schwächen
- Ethik in der Verteidigung: keine Polemik, keine Manipulation, keine Auslassungen
- Weshalb Vertrauen durch Fairness entsteht – gerade gegenüber Gerichten
- Warum ein Plädoyer Wochen vor der Verhandlung stehen sollte
- Der Stresstest der eigenen Geschichte: Trägt sie auch unter ungünstigen Annahmen?

Ein Gedanke, der hängen bleibt: Ein Plädoyer ist kein Seifenblasenprodukt und kein Widerstand um des Widerstands willen. Es ist das Ergebnis harter, ehrlicher Arbeit an einer Geschichte, die auch dann noch trägt, wenn man der Gegenseite maximal Glauben schenkt. Erst dann hat Verteidigung Substanz.

Diese Folge richtet sich an Strafverteidigerinnen und Strafverteidiger, die ihr Plädieren vertiefen und schärfen wollen. An Anwältinnen und Anwälte, die verstehen möchten, wie Psychologie, Sprache und Beweiswürdigung im Gerichtssaal zusammenspielen. Und an alle, die sich für Rechtsstaatlichkeit interessieren und verstehen wollen, warum gute Strafverteidigung nicht im Effekt, sondern in der täglichen Präzisionsarbeit liegt.

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Über diesen Podcast

In diesem Podcast reflektiert Duri Bonin mit Gästen über Fragen rund um die Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger: Was macht eine gute Anwältin aus? Wie organisiert man die Anwaltstätigkeit? Wie handhabt man den Umgang mit Klienten, Gegenanwälten, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten? Was zeichnet ein gutes Plädoyer aus? Wie legt man sich eine Verteidigungsstrategie zurecht? Der spannenden Fragen sind vieler. Es ist ein Weg ins Urmenschliche, manchmal gar Allzumenschliche.

von und mit Duri Bonin

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