00:00:00:
00:00:03: Bücher zum Podcast zur Anwaltstätigkeit, zu Strophenverteidigung oder Anwaltsbrüffung findest du auf meiner Homepage unter www.duriboninzehmengeschrieben.ch.
00:00:15: Zum stöbern, nachlesen und weiterdenken – jetzt zur Folge!
00:00:22: Das ist Reihengefährlichkeitsgefühl mit dem Thierry Urweiler.
00:00:27: Er hat ein fantastisches Buch geschrieben.
00:00:29: Gefahr- und Risikonachweis im Präventionsstrafrecht.
00:00:33: Wir gehen von einem Standardpfall aus und diskutieren mit dem Standardpfall die verschiedenen Themen des Buches.
00:00:42: Der Fall ist, dass er eine Person wegen schweren Körperverletzungen verurteilt, befindet sich in einer stationären Massnahme nach Artikel neunfünfzigstegend bei.
00:00:51: Er ist jetzt bereits vier Jahre in dieser Massnahme.
00:00:54: Es ist Diskussion, ob man diese Person bedingt entlassen soll.
00:00:58: Man erstellt das Gutdachten – und das Gut dachten kommt zum
00:01:01: Schluss!
00:01:02: Das Rückfallrisiko ist höch.
00:01:05: Und heute wollen wir mal die Risikoinstrumente anschauen, wo man das misst.
00:01:09: Wie geht es mir zu Gast?
00:01:11: Dere Urwähler?
00:01:12: Hallo Uri!
00:01:13: Was ist jetzt ein Risikoinstrument?
00:01:16: Also eigentlich, ganz einfach gesagt, ist das eine Entscheidungshilfe für die sachverständige Person mit dem sie versucht zurückfallen Risiko dieser Person, der sie bei Gutachten eingeschätzt hat.
00:01:29: Und was es klassischerweise ist, ist eigentlich – ich sage jetzt mal ganz grob – eine Zusammenfassung der wichtigsten Faktoren, die jeweils geben, welche Personen in einer stärkeren oder weniger starken Rückfall gefährdet sind.
00:01:44: Das ist ein ganz wenigen Wort, das Risikoischätzungsinstrument.
00:01:48: Es passt nicht jedes Instrument auf jede Frage?
00:01:52: Absolut!
00:01:52: Und das ist etwas, das ich glaube in den Praxis noch viel zu wenig angeschaut wird.
00:01:58: Die Instrumente werden ja immer und unter gewissen Rahmenbedingungen empirisch testet.
00:02:06: Und eine von den ganz zentralen Entscheidungen ist, was wir überhaupt als Rückfall werten.
00:02:13: Da kann man ganz unterschiedliche Kriterien verwenden.
00:02:16: Man kann zum Beispiel sagen, ich misse alles, die bei dieser Person später auf allem im Strafregistriert wird.
00:02:24: Wir können aber auch sagen, Alles, was in die Katalog-Forderung auf den Ereignis der Strafgäste ist.
00:02:33: Das heisst die Schwere verbrechen wie vorsätzliche Töte, Geschwereinkörperverletzungen usw.
00:02:38: Es gibt vieles Engerskriterium und das macht natürlich einen riesen Unterschied.
00:02:43: Weil wenn man zum Beispiel rechtlich nur die ganz schweren Straftaten interessiert dann ist es möglich ein Instrument, welches eine viel breite Kriterie zu messen hat gar nicht so wirklich relevant für meine Fragestellung.
00:03:00: Und das ist etwas, was total wichtig ist.
00:03:03: und wenn ich glaube, da müsste der Gericht noch genauer anschauen, sei mir dieses Instrument überhaupt etwas zu dem, was mich rechtlich interessiert?
00:03:13: Also vielleicht ganz einfach abgebrochen... Der beste Thermometer hilft mir nicht, wenn mich den Blutdruck interessiert!
00:03:22: Richtig!
00:03:23: Genau!
00:03:25: Wie misst man dann ein solches Instrument?
00:03:29: Das ist etwas, das ich einen Kontrast zeichnen möchte zwischen so wie man es hitten macht und nachher wie man sie zu machen.
00:03:37: Es sind auch zwei unterschiedliche Paar Schuhe.
00:03:40: Grundsätzlich würde uns ja zurecht durchaus vorgehen, dass wir dies im Strafverfahren ansehen müssen.
00:03:47: Es sei nämlich die Artikel nirgundnünterin gesteht, dass man die Beweiseignung der Beweise stelle muss.
00:03:55: und dafür referentiert sie auf Stand von Wissenschaft und Erfahrung.
00:04:00: Das klingt irgendwie sehr klipp und klar, was damit gemeint ist.
00:04:04: Und wenn man auch so ein bisschen Praxis hineingeht und jetzt komme ich in einen Dunkel zeichnet Bereich, dann merkt man relativ schnell, wo das alles andere klar ist.
00:04:12: Also es gibt Entscheidungen, die sagen ja beweisgerechnet sind für eine fachlich qualifizierte Person, die einfach etwas komplett anderes ist.
00:04:23: andere Entscheidungen sagen ja, so Beweiseignung geht es eigentlich mehr um Verwertungsfragen und wiederum andere sagen nein das ist eine eigenständige Prüfung die Beweisseignung.
00:04:33: Und dann kommt noch das Bundesgericht und tut das eigentlich allermeistens im Rahmen der Beweiswürdigung von Gutachten an.
00:04:42: Und wie man es heute macht Fast nicht.
00:04:46: Um es jetzt mal ganz hart zu sagen... Es vertraut stark darauf, dass die sachverständigen Personen schon
00:04:51: wissen was sie machen.
00:04:52: Genau!
00:04:52: Dass sie wissen, was sie tun wollen weil sie schliesslich auch als Expertinnen und Experten beitragen werden.
00:04:57: Und die werden ja wohl schon nicht etwas beiziehen, das für zurecht irgendwie völlig untauglich ist.
00:05:04: Und
00:05:05: jetzt ist es so ein bisschen der Haken, die sachverständigen Personen oder zumindest die Allermeist des Gedusnamens.
00:05:13: Vielleicht schulte ich mich mit einer Begutachtung, bei einem gewissen Grobi-Parameter anzuschauen.
00:05:17: Aber ihr Schwerpunkt ist nicht primär darin, dass sie irgendwie Qualitätsstudien durchführen und die entsprechenden... Parameter genau analysieren, sondern die einanderen Schwerpunkte ihrer Tätigkeit.
00:05:32: Also
00:05:32: die kennen alle die Instrumente wo sie anwenden mitunter gar nicht so gut?
00:05:37: Also zumindest für einen Teil der Sachverständigen dürfen Sie das zutreffen.
00:05:40: es gibt natürlich Leute die auch wissenschaftlich tätig waren.
00:05:43: dort sieht es anders aus.
00:05:44: also ich denke bei den grossen universitären Zentren oder psychiatrischen Universitärenzentren ist es anders allgemein Leute, die eine stärkere Forschungsanbindung haben.
00:05:55: Dort dürfen sie mehr noch in dieses Bezug kommen sein, aber bei anderen dürften es doch sehr schnell schlechter werden.
00:06:02: und wenn wir uns vor allem vorstellen, dass ihr Schweizer Bumsgericht mal gesagt habt, das reicht, wenn jemand eine Psychiatrie weiter Bildung gemacht hat, dann muss diese Person ja nicht einmal von Renzi spezialisiert
00:06:12: sein."
00:06:14: um das Ganze zu begutachten.
00:06:16: Das heisst, dass Leute Instrumente brauchen, die da nicht eingängig entsprechend geschwollt sind und das führt dazu, Ein relativ wenig bringt die Person zu fragen, ob das Instrument gut genug untersucht wird.
00:06:31: Die Chance ist nicht ganz teuf, dass die Person es selbst nicht weiss, aber auch nicht nein sagen kann, weil wenn sie nämlich würde sagen Nein, das ist nicht gut und der Sucht wird ja gerade beweisen, dass sie sonntaglich ein Gutachten hat erstattet.
00:06:42: Also das heisst so wie wir es momentan aufgebaut haben mit dem grossen Vertrauen in den methodischen Ermessen der sachverständigen Personen ist es nicht so schlau!
00:06:51: Das ist der dunkle Bereich.
00:06:52: und jetzt komme ich ein wenig zum Hauen.
00:06:54: Ich glaube, wir können durchaus im Recht das etwas schlauer
00:06:59: aufgegleisen,
00:07:00: dass man eben mit klaren juristischen Kriterien versucht zu bestimmen.
00:07:07: Weil was momentan nicht funktioniert, ist darauf abzustellen braucht einfach etwas wissenschaftlich anerkanntes.
00:07:15: Und das klingt hier wieder keinem gut, oder?
00:07:17: Wir denken so, ah ja, falls es noch gegebungsamt ist, aber wenn wir es näher mal anschauen, merkt man, dass alles andere alles klar ist!
00:07:24: Wer geht überhaupt fragen?
00:07:26: Welche Disziplinen sind inklusiv hier?
00:07:28: Geht man wirklich alle Disziplin fragen, oder nicht sinnvollerweise nur die von einer Ahnung davon zu haben.
00:07:34: Wie finden wir raus, dass sie eine Ahnung davor haben?
00:07:36: und so weiter und sofort?
00:07:37: Wenn man mal den Standort ein wenig anschaut, merkt man es ist alles andere als klar wie wir das anwenden.
00:07:42: Und er kommt noch etwas wichtiges.
00:07:44: Es gibt nämlich auch darum ja wie viel empirische Ungewissheit sind wir bereit zu akzeptieren?
00:07:51: Und das ist schlichtweg eine normative Frage.
00:07:53: Das ist eine Rechtsfrage, Beweiseignung ist nicht einfach ein Sachverhalt zu fragen und das müssen wir im Strafprozess recht beantworten.
00:08:02: Also man kann nicht ausdelegieren an die empirischen Disziplinen oder wir müssen diese Fragen beantwortet und darum braucht es einen anderen Lösungsmodell.
00:08:10: Wie mutig bist du, Jerry?
00:08:14: Jetzt kommt ein wenig darauf an, in welchem Leben zu falten.
00:08:18: Ja, in dem, wo wir jetzt gleich diskutieren.
00:08:20: Aber weisst du, jetzt hast du das gesagt?
00:08:22: Sehr kritisch!
00:08:24: Wenn man es konkret anschaut, dann zeigen wir mal die Dietman-Liste oder den Basler-Kritiker-Katalog oder der Fotoress.
00:08:31: Bist du bereit
00:08:32: darüber zu reden?
00:08:33: Ja
00:08:33: klar!
00:08:34: Also wenn wir auch bei den Dietmann-Listen... Vielleicht muss ich mit den Kriterien kurz anfangen, die relevant wären.
00:08:43: Damit es so ein bisschen kann eibetten, welches Instrument wie und wo kritisieren.
00:08:48: Für mich ist relativ klar, dass man überhaupt diskutiert, ob ein Instrument beweise Gegend ist.
00:08:53: Es braucht zuerst einmal publizierte Studien dazu.
00:08:57: Und dort fallen wir zum Beispiel schon bei der Dietmanliste weg.
00:09:02: Dazu zählt dieses Instrument auch wenn es relativ ... groß verbreitet ist.
00:09:06: In der Deutschsprachigen Region von Schweiz gibt es mindestens keine einzige Validierungstude.
00:09:11: Darf
00:09:11: ich noch sagen, was das heisst?
00:09:12: Die Publikation heißt, dass man die Arbeitsweise verleiht.
00:09:16: Eine Wellenperson wurde ins Instrument prüft.
00:09:19: Was hat als Rückfall geholt und wie lange hat man diese Personen beobachtet?
00:09:24: Wie häufig sind die Instrumente richtig oder falsch gelegert?
00:09:28: Ja genau, so in die Richtung kannst du dir vorstellen.
00:09:30: Also zumindest so etwas braucht es mal damit überhaupt kein Ziel gerichtet diskutieren.
00:09:36: Längt uns das normativ?
00:09:37: Wenn wir keine Studie dazu haben dann ist einfach mal eine Behauptung dass das funktioniert ohne dass man das wüsste.
00:09:44: also das ist gleich wie wenn Wenn ich das so etwas passieren würde, weil ich andere Flugzeuge angeschaut habe.
00:09:50: Ein Flugzeug würde einfach nachbauen und sagen wir mal, es fliegt schon oder würden wir wahrscheinlich ohne einsteigen.
00:09:55: Sondern wir würden sagen ja jetzt wollen wir das zuerst einmal testen.
00:09:58: Und das ist das, was ich eben als Forderung aufstelle.
00:10:01: Ich glaube wie jedes andere Hochsicherheitssystem müssen ansetzige Instrumente erstmal empirisch testet werden.
00:10:08: Nur dann kann man überhaupt schauen, wie lange die Tests hier ergeben haben.
00:10:15: Wenn wir jetzt über die Ditman-Liste sprechen, ist sie tatsächlich nie empirisch angeschaut worden.
00:10:21: Darum fällt sie bei mir schon auf der Stufe von Publikationskriterien raus und bei VATRES muss man nach den Versionen differenzieren.
00:10:29: Da gibt es eine Studie zu two.no.
00:10:31: Zu version three.no und four.no gibt's keine und dort ist dann eigentlich die Antwort die gleiche weil wir dort nicht wissen wie die Leistungsparameter sind.
00:10:40: Müssten wir eigentlich im Status kommen, dass es meinen Erachtens nicht beweise geeignet wird.
00:10:45: Also
00:10:45: seine Leistungsfähigkeit ist nie überprüft worden?
00:10:49: Ja also zumindest um drei bis vier Punkte noch nicht.
00:10:52: und beim anderen muss man die inhaltlichen Kriterien anschauen.
00:10:55: Und das ist auch wieder, das ist zeitlich veränderbar mit Kadi-Untersuchungen durchzuführen.
00:11:02: aber mein Stammpunkt ist, wie müssen sie durchführen!
00:11:06: Es kann nicht sein... dass wir Instrumente verwenden, die nie getestet wurden und auf ihre entsprechende Leistungsparameter untersucht wurden.
00:11:15: Und das langt einfach nicht viele Fachpersonen verwendet?
00:11:19: Es muss in realer Fall überprüft worden sein und da geben sie mir zu zeigen was das Instrument kann und was nicht.
00:11:26: Ja genau richtig!
00:11:27: Das ist so die Mindestaufforderung, was es gibt.
00:11:29: Und dann ist die Törle wie aufgestoßen zu den inhaltlichen Prüfungskriterien.
00:11:35: Und da gibt es im Wesentlichen drei Punkte, die ich denke besonders relevant sind.
00:11:41: Also zum einen mal einer der wichtigen Aspekt ist die sogenannte Trennschärfe.
00:11:47: Ich möchte ja, dass jemand, der in so einem Instrument eher etwas höher scoret, im Schnitt auch ein bisschen häufiger Rückfall wird als eine Person, die noch niedrig scoret.
00:11:57: Das ist die absolute Mindestanforderung.
00:11:59: D.h.,
00:11:59: sie brauchen zuerst einmal die hier reichende Trenscherfe und wenn ich das habe längst natürlich noch nicht, weil jetzt weiss ich so im Sinne der Reihenfolge auch ein bisschen risikoreicher ist als die andere Person.
00:12:11: Aber mir im Recht damit wir gute Verhältnismäßigkeit zu Entscheidungen treffen können und hier schauen ob der relevante Risiko-Sachverhalt bewiesen ist.
00:12:20: Wir müssen ja auch wissen wie wahrscheinlich der Rückfall ist.
00:12:25: Und dann brauchen wir eine zweite Dimension.
00:12:27: Wir brauchen Angaben zur sogenannten Kalibrierung also wenn wir das Instrument Die Personen in dieser Gruppe sind etwa bei einem Zwenzprozentrisiko.
00:12:37: Dann möchte ich, dass der Wert so in etwa zutrifft.
00:12:41: Also wenn ich dann Ihre Nachuntersuchung feststelle ... Sie sagen jetzt einfach mal eine Zahl.
00:12:45: Das ist fünfzehn Prozent oder das ist zehn Prozent?
00:12:48: Ist beides problematisch weil... Also zehn
00:12:50: Prozent Wahrscheinlichkeit, dass die Zahl stimmt!
00:12:53: Nein also wenn ich jetzt als Instrument sage mit zwanzig Prozent würde ich erwarten, dass wenn ich nichts mache, dann werden etwa zwanziger Prozent zurückfällig.
00:13:01: Wenn ich Ihre Nachuntersuchung feststelle, dann wäre es entweder Nummer zehn rückfällig oder im umgekehrten Fall fünfzig.
00:13:10: Beides ungut!
00:13:11: Weil dann hätte die Probleme mit der Kalibrieren... Genau.
00:13:13: ...dann ist meine
00:13:14: Einschätzung wirklich einfach
00:13:16: auf
00:13:16: und zwar nicht ganz wenig.
00:13:19: Und das heisst, ich brauche in einem zweiten Schritt eben wirklich eine gute Qualität bei der Kalibrierung.
00:13:25: Das dritte, was ich da mal anschauen muss, funktioniert dieses Instrument auch über verschiedene Gruppen in Weglich gut.
00:13:32: Und das ist eben gar nicht immer so klar, es kann zum Beispiel sein, dass Personen ohne Schweizer Staatsbürgerschaft dann irgendwie schlechter wegkommen, weil ihnen auch gewisse Strafverfolgungspolizeis anders funktionieren.
00:13:48: All das müssen wir testen und da haben wir doch auch bei den Instrumenten ein bisschen besser untersucht worden – in der Schweiz eine relativ grosse Lücke.
00:13:58: Es gibt zwar Studien Zuglüsseinstrumente, aber die sind
00:14:02: doch
00:14:03: mittlerweile ziemlich in den Jahr gekommen.
00:14:06: Zum Teil mit sehr kleinen Stichproben und all das würde ich sagen wird der doch recht hohe Grundrechtsintensität oder auch präventive Reizentzüge knüpft ist nicht gerecht.
00:14:18: Das müsste man strenger sein und das habe ich versucht im Lösungsmodell so ein bisschen herzuleiten.
00:14:23: Also was wäre jetzt einfach das Bild für das, was du gesagt hast?
00:14:27: Ein einfaches Bild.
00:14:28: Also
00:14:29: ein Wetter-App, das sagt...
00:14:32: Ja, also ja!
00:14:33: Das Erste ist, ich möchte ein Instrument haben, der mir eine gute grundsätzliche Sorge hat dass man eine Reihe gerne bekommt.
00:14:44: Also morgen ist schön, übermorgen ist regnerisch und übermorgend ist windig?
00:14:48: Oder einfach so nach grösser Sortieren oder wenn ich ganz verschiedene figurelige Formen habe um die Kanäle zu näher nach einer grösse Sortierung von klein bis zum grossen gehen würde ich hoffen, dass mir das visuellen Test recht gut bringen kann.
00:15:04: Dann bringe ich es super an!
00:15:05: Und das ist nichts anderes als etwas übersetzt bei den Trennscherfen.
00:15:09: Ich möchte, das Instrument einigermaßen eine gute Sortierung ermöglicht, bei einer solchen Risiko zu bringen.
00:15:20: Und
00:15:21: was wäre die Kalibrierung?
00:15:22: Die
00:15:23: Kalibriereung ist, wenn ich sage morgens ab dem Wetterbeispiel, den du hast gesagt, morgens ist es zwanzig Grad und nachher habe ich dreißig schlechte Kaliberierungen.
00:15:34: Wenn ich inwiefern sage morgen sind sie zwanzi Grad einen ähnlichen Tag, Monus und er entweder neunzehnt oder einzwanzig oder zwanzig Grad.
00:15:42: Ich bin relativ gut kalibriert.
00:15:43: Ich war auch bei diesem Bereich, den ich angesprochen habe.
00:15:46: Oder man kann so mich mit jassen.
00:15:48: Man sagt eine gewisse Zahl an und dann löst man diese Zahl ein.
00:15:52: Das ist eine gute Kalibrierung.
00:15:56: Und das letzte Beispiel, also das Fairness-Element.
00:15:59: dort kann man eigentlich sagen, ja, werden gleiche Risikoprofile wirklich Gleich eingestuft.
00:16:06: und dort kann man sagen, wenn ich zwei Leute habe, die ein identisches Risikoprofil Empire haben.
00:16:13: Aber irgendwie ist es erwartungswidrig so, dass bei einer Person ein schlechter oder günstiges Profil anzeigt als bei anderen.
00:16:22: Dann habe ich dort das Problem.
00:16:24: Ein Baustell!
00:16:25: Das ist so das Kriterium ... von Bedeutung ist.
00:16:28: Das sind so für mich Schlüsselkriterien und dann muss man das Beweis eigentlich beurteilen.
00:16:33: Und dann habe ich ein Element noch nicht erwähnt, das muss jetzt noch eine Art wie nachschieben.
00:16:38: Wir
00:16:39: können uns ja das Ganze so rein statistisch anschauen und eben nur nach der sogenannten prädiktiven Validität fragen, dass sie eben so trennschärfige Kaliberierungen, die ich vorher gesagt habe.
00:16:50: aber auch das reicht uns ja noch nicht.
00:16:52: wir möchten auch wissen warum ist es überhaupt oder warum sie das Risikofaktoren bei dieser Person sind.
00:16:59: Wenn man in den sogenannten rein statistischen Predigtoren lagen würde, dann könnte es sein, dass wenn wir eine ganz grosse Gruppe am Mensch untersucht haben – ich mache jetzt bewusst ein kleines Übertrittnix-Bespiel -, dass viele Leute dort in der Stichprobe rote Socken treiben.
00:17:18: Und weil zufälligerweise die mit roten Socken sehr häufig rückfällig werden würden, Ein rein statistisches Brediktorenverständnis wird zum Schluss Rote Socken sein Risikofaktor für Rückfälligkeit.
00:17:31: Dass das offensichtlich nicht so ein Schlauchskriterium ist, auf die Idee kommt man, wenn man das Ganze theoretisch schaut und sagt, dass es im theoretischen begründbaren Zusammenhang mit der Rückfältigkeit bei roten Socken deutlich schwerer wird als wenn jemand sogenannte antisoziale Einstellung gegen uns zeigt wie es den anderen geht, dann ist man eigentlich scheissegal!
00:17:52: Das heisst, wir müssen auch noch wie prüfen, ob die Instrumente Kriterien drin sind, in denen wir ihnen sinnvoll theoretische Zusammenhang mit Rückfälligkeit bringen können.
00:18:02: Wenn all das erfüllt ist, was ich vorher gesagt habe und zwar basierend auf aktuelle Studien mit genug grossen Samples, wo ihr Schweizer durchgeführt wurde ...
00:18:13: Darf ich da gerade einhaken?
00:18:15: Die Schweiz, federalistisches System.
00:18:17: Also wenn ich dich richtig verstehe... Man braucht möglichst lokale Daten, also Schweizer Fälle.
00:18:23: Man braucht aktuelle Daten und passende Personengruppen.
00:18:27: Man bräuchte die Reisgärung in Männern und kann eine Studie für die Reisegärungen nicht auf eine fünfe siebenzeigjährige Frau anwenden.
00:18:34: Und du brauchst eine supere Studie und du brauchtest wiederholen gehen!
00:18:38: Ist die Schweiz noch zu klein für das?
00:18:40: Und das zeigt uns, dass man bisher etwas mehr hatte.
00:18:44: Dass jede Institution mit ihnen einstudienvorgeht.
00:18:48: Ich glaube, das ist nicht das Zukunftsmodell.
00:18:50: Das ist wieder sinnig!
00:18:52: Man könnte auch keine amerikanischen Studien nehmen?
00:18:54: Das ist so.
00:18:55: Wir können keine amerikanische Studie nehmen.
00:18:57: Aber was wir natürlich andenken können, ist, dass wir etwas versuchen wollen, die in Deutschland gerade am Anlaufen ist.
00:19:03: Nämlich, dass es im ersten Schritt eine Vereinheitlichung der ... Basisdokumentation in der forensischen Einheit macht und dass wir die vereinheitliche Basis-Dokumentations inklusive der Risikoinschätzung nachher auch Möglichkeit hat, sogenannte Multicenterstudie zu machen.
00:19:20: Dann kann man nämlich alle Fälle über die ganze Schweiz hinwegpulen Stichproben, die grössig sind und man kann sagen okay dann kann man jetzt doch einige Massen gut damit leben.
00:19:32: Und wir müssen natürlich auch sehen das würde sich über den Jahr auch noch aufleppern oder weil da kommen ja jedes Jahr auch neue Personen in dieses System hinein und es gibt mit der Zeit schon eine recht grosse Stich-Probe wo man sie zusammenstellen kann.
00:19:47: aber muss man auch sagen das ist ein Mammutprojekt.
00:19:51: wenn wir das machen in der föderalistischen Schweiz dann wird man nicht ein paar Jahre rechnen müssen.
00:19:57: Dann retten wir wahrscheinlich von Veränderungszeiträumen von einem bis zwei Jahrzehnte.
00:20:03: Also ich möchte zu schnell auf ein einfaches Bild berechen.
00:20:07: Ein Medikament, das nur einen jungen Männern getestet wurde, kann es nicht wie betreffend Wirkung und Nebenwirkung auf eine fünfe, siebenzeigige Frau identisch anwenden.
00:20:18: Ist zumindest
00:20:20: mit grosser Unsicherheit versehen?
00:20:23: Bei den Medikamenten müsste es wahrscheinlich noch je nach Substanzgruppe differenzieren.
00:20:31: Es gibt irgendwo einen Schwellenwert, bei dem ein Person beim Schlafmittel einfach weg ist.
00:20:36: Dann kann man sagen ja mit Blick aufs Atk am Schlafen.
00:20:40: Es ist ziemlich sicher, dass diese Person auch schläft.
00:20:43: Aber du weisst nicht, es ist sicher für die Person.
00:20:46: Also die Nebenwirkungen oder wie sie dann toleriert wird und so... Man muss dort recht kontext- spezifisch das anschauen und im Risikokontext muss man wirklich immer alles in den gleichen Grundsätzen anschauen.
00:21:00: Das ist ein Putkastreien mit dem Tierjurvielergefahr.
00:21:03: Ist kein Gefühl!
00:21:04: Ich würde gerne in einer nächsten Folge mit dir anschauen, Thierry Ob die Instrumente, die wir gehört haben, sind alle nicht genug validiert oder nicht einmal publiziert.
00:21:15: Aber werden diese Instrumenten überhaupt richtig angewendet?
00:21:18: Sehr gerne!
00:21:21: Das war es auf dem Weg als Anwältin.
00:21:23: Ich hoffe, die Folge hätte ich zum Weiterdenken angeregt.
00:21:27: Verschiedene Ansätze, Erfahrungen und Perspektiven helfen uns gemeinsam besser zu werden.
00:21:33: Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung.
00:21:36: Weitere Episoden und meine Bücher findest du auf meiner Homepage unter www.duri-bonin, zusammengeschrieben.ch.
00:21:44: Danke fürs Zulassen und bis bald!