Auf dem Weg als Anwält:in

Auf dem Weg als Anwält:in

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00:00:03: Bücher zum Podcast zur Anwalztätigkeit,

00:00:06: zu Strophenverteidigung

00:00:07: oder Anwalzbrüffung findest du auf meiner Homepage unter www.duriboninzehmengeschrieben.ch.

00:00:15: Zum stöbern, nachlesen und weiterdenken.

00:00:17: – jetzt zur Folge!

00:00:22: Gregor, in der letzten Folge haben wir angeschaut wie eine Berufungsverhandlung abläuft.

00:00:28: Jetzt machen wir uns doch mal die Verteidigungen um diese Staatsanwaltschaft einversetzen.

00:00:33: Wie gehst du einmal so eine Sache an?

00:00:37: Ich finde es jedes Mal wieder schwierig.

00:00:41: Es geht nicht mehr um die Berufungskläge, also eigentlich beide Seiten der Berufungsbeklagte.

00:00:50: Man hat sich wirklich schon mal den Arm ausgerissen und alles erklärt.

00:00:56: Wir bilden sich ein, wir haben einen guten Playdohein gemacht, wir brachten die Punkte auf den Punkt.

00:01:02: Wir sind einfach noch das Playdowett verlassen.

00:01:05: Das sind die wichtigsten Punkte, die wir darauf verwiesen haben.

00:01:09: Ich finde es jedes Mal wieder schwierig.

00:01:13: Ich versuche immer so aus, dass ich versuche, Geschichten anders zu erzählen und noch mehr auszuleuchten wie gewisse Verwiesen.

00:01:24: Und nicht mal etwas.

00:01:24: Bezug nach einem reiner Salathafter ist Bezug auf einen sagefochten Urteil.

00:01:31: Von dort aus geht es um gewisse Dinge zu diskutieren.

00:01:33: Das ist einfach ein Seiteberufungskläger.

00:01:38: Wie ist

00:01:40: das bei dir?

00:01:40: Es ist sehr einzelfallabhängig oder man muss ja so sehen, wir erleben zusammen mit der Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung und natürlich im Klienten beschuldeten Personen.

00:01:51: Und dann macht die Staatsanwalt den Nachlag und erst instanzlich plädierst du eigentlich auf dem Hintergrund von den Akten, wo der Staatsantrag gratiert hat.

00:02:01: dann gehst du an eine andere Lesart und kriegst mit.

00:02:06: Dann kommt es nicht zu einem Dialog zwischen Gericht, Verteidigung oder Staatsanwaltschaft sondern das Gericht fällt dann zur Urteil.

00:02:15: Erst mit diesem Urteil siehst du wie die Gerichte gewichtet haben, wie es alles für wichtige Gerechnete ist, was du gar nichts dazu gesagt hast, weil sie deinen Augen nicht wichtig war etc.

00:02:29: Von oben ist ein grösses bestellter Tisch, weil du einen Urteil hast, der eine Meinung ist oder ein Urteil von drei Richtern.

00:02:40: Von diesem Hintergrund entwickelst dann noch einmal eine Erklärung des Gerichts, warum das Gericht falsch war und warum die Sichtweise aus diesen Gründen falsch ist.

00:02:56: Und die Frage ist, dann machst du das quasi ganz systematisch.

00:02:59: Beziehungsweise ich sage A, die Staatswirtschaft sagt B, richtiger Weg aber zu C. Oder erzählst du wie du vorhin geschildert hast?

00:03:08: Packst du diese Argumente noch einmal in ein Negativ, wo du zusammenhängend deine Version von deinem Klienten verzählst und quasi nicht so technisch einfach sagst, dass es falsch ist, weil es so zivilprozessmäßig.

00:03:26: Ich finde, es gibt kein Rezept.

00:03:29: In jedem Fall ist alles in eigener Masse dazu.

00:03:34: Ich mache es noch so, dass ich Vorbemerkungen mache, die ich für mich nochmal ganz kurz zusammenfasse.

00:03:42: Sozusagen das Substrat von meinen Argumenten und dann ... oder die einzelnen Argumente nochmal kurz sagen.

00:03:49: Aus diesem Grund sieht man so und so Was die Vorinstanz dazu sagt, nehme ich das und das.

00:03:58: Verfängt aus diesen und den Gründen nicht.

00:04:00: Ich finde es wichtig, dass man das angefochene Urteil mit einbezieht aber das nicht zum Hauptprotagonisten macht.

00:04:09: Das hat gesagt und darum ist es falsch.

00:04:11: Man versucht einzubeben.

00:04:13: Aber einzubehen ist sicher wichtig.

00:04:15: Es hat nicht völlig losgelöst von der Arbeit der ersten Instanz zu argumentieren.

00:04:19: Ja, aber man hätte auch noch ... Anmeldung und Berufungserklärung.

00:04:27: In meinen Idealfällen habe ich schon in dieser Erklärung am Gericht unglaublich viel mitgegeben.

00:04:35: Das ist wie für mich gestaltet, ich erkläre nicht einfach berufig umfassend, sondern meistens ist das relativ tief begründet, weil ich möchte den Referent im Fall einlisten.

00:04:49: schon mitgegeben, meine Sichtweise und warum das Wurteil in meinen Augen wichtig oder falsch ist.

00:04:56: Ich weiss was du das machst und ich beneide dich immer noch dafür.

00:04:59: Und wir gewinnt uns leider in der wenigsten Bälle.

00:05:03: Das ist sicher die richtige Vorgehensweis, dass man dort schon eine gewisse Darstellung mitgehen kann, wobei die Referentinnen und Referenzliste natürlich unsere BWS mit einem gewissen Interesse haben.

00:05:15: Man kann dort vielleicht auch einen Zugspitzen oder einen Zusammengefass auf den Punkt bringen und sagen, was konkret stört.

00:05:23: Das

00:05:24: tut mich vor allem auch vor dem Hintergrund wichtig.

00:05:27: Der Krieg macht sich für den eigenständigen Bild.

00:05:30: Und das kann man nicht zu nahe fragen oder das Kriegtlater mal durchblicken wie es sieht noch in den seltensten Fällen, wo du dann im Krieg quasi erklären kannst, aber das sehen der Falsche aus ihnen und deiner Gründe.

00:05:42: Dann hast du das Urteil und zum Teil steunst du ja auch, was für Sachen aus der Agde sie aufnimmt Und du bist dann vielleicht der Meinung, die Sichtweisslöhn-Takte gar nicht zu.

00:05:53: Dann tut es mir schon noch wichtig, dass man so wie dieser Dialog immerhin von zweit in Stanz anportiert, indem er erklärt, warum jetzt das Urteil von den ersten Instanzen so etwas verhebt und was eben dieses Urteil verkennt?

00:06:06: Ich denke, zweitinstanzliche Plädoyee hat den Ziell ehrlicher Kürzer als erste instanzliche mehr auf den Punkt gebracht, anerkennend das Obergerichtsschub.

00:06:18: und die fassende Kenntnis von deinem Argument hat.

00:06:20: Und das ist ein anderer Argument oder Weg, in dem wir umstehen.

00:06:25: Jetzt haben wir darüber geredet wie wir uns vorbereitet.

00:06:29: Wie bereit hast du Klienten- oder klientenverbrüfungsverhandlungen gefunden?

00:06:34: Das ist auch sehr klientabhängig.

00:06:38: Ich denke man muss am ersten Mal ein Gefühl für Sicherheit geben.

00:06:43: Ich schaue einmal die Leute möglichst gut einzubinden.

00:06:46: Also genau erklären, was auf einem Wohl gemacht wird Und dann sind wir in der Zeitung zu einer Gespräch getroffen, im Hinblick auf die Berufungsverhandlung.

00:06:56: Auch hier vor dem Hintergrund, dass sie vielleicht auch mal truglos lassen können und ihre Sichtweise sagen, das ist ein therapeutisches Gespräch.

00:07:05: Und dann ummittelbar vor der Berufungsverhandlung wird sich den Kontakt intensivieren und die Vorbereitung auf die Berufungs- verhandlung.

00:07:13: Da muss man ganz viel taktische Fragen beantworten.

00:07:16: wie macht man Aussagen, hat man Vorfragen?

00:07:19: Wie ist Schlusswort?

00:07:21: Was leidet man an all diese Sachen, die man da mitgeben muss?

00:07:26: Das passiert aber sinnigerweise erst unmittelbar von der Berufsverhandlinge weil das eine Sache ist, was sonst immer wieder kommt.

00:07:36: Ich denke, es ist sehr vergleichbar mit der Vorbereitung auf die Hauptverhandlung.

00:07:41: Gewisse Aspekte sind ein bisschen anders sicher nur für die anderen Räumlichkeiten.

00:07:46: Die andere Wirkung, die jetzt gerade den ersten Graben hat, das kann beeindrucken.

00:07:51: Es ist alles sehr schön, sehr premium und hochwertig.

00:07:58: Die Gerichte sind relativ weit entfernt, höher oben.

00:08:02: Es ist schon etwas andächtig, dass man sich auf diese Stimmung vorbereitet.

00:08:06: Das finde ich schon etwas anderes als vor der Bezirksgericht.

00:08:11: Dass es mit schwingt, das wüsste ich.

00:08:15: Man muss halt ... Da muss die Küche reden.

00:08:19: Das ist für die Leute brutale Belastung.

00:08:23: Auch wenn jemand gut auftreten kann und die Kompetenz hat.

00:08:27: Wenn du dort führen musst oder Fragen beantworten musst falls du noch die Publikum im

00:08:32: Rücken hast.

00:08:34: Das ist nicht eine alltägliche Situation und es ist mehr als normal, dass du in diesem Moment einen leeren Kopf hast und wirklich einfach unglaublich nervös bist.

00:08:46: Wenn man Aussagen macht, muss man diese Aussage trainieren, damit man ein bisschen das Gefühl bekommt, damit mit gewisser Abläufe auch abrufen kann.

00:08:55: Du hast gesagt, dass es für ein Staat ist.

00:08:58: Im ersten Grad kann man gleich hocken bleiben.

00:09:00: Es gibt bestimmte Abteilungen in Syrien und bei den Landgerichtern, wo man alles stehen muss – für die Befragung.

00:09:07: Was haben wir im ersten Grad dazu?

00:09:09: Nein,

00:09:09: das ist schon recht.

00:09:11: Aber ich stehe fürs Bleibweg immer auf!

00:09:14: Genau, das habe ich

00:09:15: gemerkt.

00:09:15: Ich kann schon von der beschuldeten Person geredet werden.

00:09:18: Und du stehst nicht bei dir?

00:09:20: Immer

00:09:20: ja.

00:09:21: Ich auch.

00:09:21: Das hat sich sehr bewährt... Das ist ein Teil, das optional wird überlegt.

00:09:28: Es leist sich eindeutig besser vor.

00:09:32: Ja.

00:09:34: Ich finde es wichtig, dass man die beschuldeten Personen schnell darauf vorbereitet, dass es so ist, dass diese Obergerichte schon sehr gut vorbereitet und mit einer einstfieligen Meinung und Einschätzung in dieses Gericht kommt.

00:09:52: Man muss ihn auch vermitteln und sagen, er kann nur eine bis zwei Stunden gehen bis man wieder in den Grufe riecht.

00:10:00: Und das seghe ich oft so, und nicht wirklich oft so... ...bis ich natürlich die Oberrichterinnen und Oberrichtern ähnliche Gedanken gemacht haben wie wir.

00:10:10: Die meisten Argumente haben sie ja schon antizibiert und diskutiert.

00:10:14: Das ist nicht so, dass wenn es eine schnelle Urteilsberatung gibt, dass sie unsere Argumenten nicht hören.

00:10:21: Die meisten Organe sind offensichtlich, beziehungsweise bereits vorgeweiht von der ersten Instanz.

00:10:25: Das muss man dort schon auch so sehen und dort ein gewisses Verständnis oder Erklärungshalber gegenüber den Beschuldigten.

00:10:34: Was im Vorfall schon besprochen hat, dass es nur eine, zwei Stunden dauern kann bis zu das Veröffentlichen.

00:10:38: Es finde ich ganz wichtig, dass man dann den Ablauf erklärt – eben auch realistische Spezien, die vermitteln, was sich das Gericht genau macht und was sie nicht machen.

00:10:49: Du hast vorhin auch noch gesagt, dass man die Befrösung übt.

00:10:53: Aber üben darf man nicht verwächeln und das heisst nicht, dass wir Antworten auswendig lernen.

00:10:58: Ich glaube, es wäre ein Fehler umführt in die komplette Irre unter Umstände.

00:11:03: Das war der Fussball der Moldewang.

00:11:08: Eine gute Vorbereitung heißt, den Klienten vorzuschützen zu sehr im Stress komplett ab der Rollerfalt.

00:11:17: Genau, auch mal provozieren.

00:11:18: Rückfragen, aufgeregt oder unschuldetouas befrögen, damit man mit einer gewissen Situation trainieren kann.

00:11:26: Aber das macht man schon im Vorgefahren und im Hauptgefahren.

00:11:28: Da unterscheiden sich die Vorbereitungen nicht groß.

00:11:31: Ich meine es wird jetzt am zehnten Agust noch etwas anders sein als in der Vorbereitung selber.

00:11:38: aber wisst ihr dann was das für ein Bienenhaus wird sein?

00:11:42: Mit dem Haltegang dieser Einzuschlüsse, drei verschiedene Die Gerichtszellen von über zwei Jahre sind überträgt.

00:11:49: Ich bin sehr gespannt, wie das ausgesehen wird.

00:11:53: Ich denke, es ist unmittelbar vor dem Zettel Agustin.

00:11:56: Wir haben vielleicht auch mehr Informationen darüber berichtet, wie man die Räume aussieht und dass dies für den organisatorischen Aufwand in diesem konkreten Fall

00:12:05: ist.

00:12:05: Vielleicht sind ja die Protagonisten des Tags bereit, vor einem Mikrofon Auskunft zu geben, wie sie im Moment gerade geht, wie eine konkrete Vorbereitung gesehen hat, wie nervös das sind?

00:12:18: Das war

00:12:24: es auf dem Weg als Anwältin.

00:12:26: Ich hoffe, die Folge hätte ich zum Weiterdenken angeregt.

00:12:30: Verschiedene Ansätze, Erfahrungen und Perspektiven helfen uns gemeinsam besser zu werden.

00:12:36: Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung.

00:12:39: Weitere Episoden um meine Bücher findest du auf meiner Homepage unter www.duri-bonin-zimmerschreiber.ch.

00:12:46: Danke fürs Zuhören und bis bald!

Über diesen Podcast

In diesem Podcast reflektiert Duri Bonin mit Gästen über Fragen rund um die Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger: Was macht eine gute Anwältin aus? Wie organisiert man die Anwaltstätigkeit? Wie handhabt man den Umgang mit Klienten, Gegenanwälten, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten? Was zeichnet ein gutes Plädoyer aus? Wie legt man sich eine Verteidigungsstrategie zurecht? Der spannenden Fragen sind vieler. Es ist ein Weg ins Urmenschliche, manchmal gar Allzumenschliche.

von und mit Duri Bonin

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