00:00:00: Die Beispiele, die ich genannt habe, zeigen, warum Routinen und Rituale im Sport wichtig sind.
00:00:29: Wie sie wirken?
00:00:35: Versuchen wir kurz zu verstehen, was hier überhaupt passiert.
00:00:40: Voraussen sieht der Routine banal aus.
00:00:42: Wir haben es bei Michael Phelps gesehen.
00:00:45: Im normalen Fußballspiel leiden Erfolgsquote von einer Penalte bei ca.
00:00:50: seventy-fünf Prozent.
00:00:52: Das ist im Frauenfußball gleich wie in Männerfußballs.
00:00:56: Die absoluten Spitzen können vom Penalteschüssen erreichen den Erfolgesquoten von eighty-eight Prozent.
00:01:05: Jetzt aber unter noch massiverem Druck, nehme ich das Penalteschissen einer Europameisterschaft oder einer Meldemeisterschaft, die gefaltet wurde dramatisch.
00:01:16: Im Extremfall auf siechsendrissig Prozent.
00:01:21: Das zeigt entscheidend ist also der Kopf, weil Penaltgeschissen kann jeder.
00:01:27: Aber Penaltenschissen unter massiverm Druck kann eben nicht jeden!
00:01:33: Wer benalt ist, muss darum v.a.
00:01:35: Eis können – sich selbst schlagen.
00:01:39: Und die Pre-Performance Routine ist genau der Übergang.
00:01:44: Sie ist berücken zwischen der Vorbereitung und der Leistung.
00:01:48: Es geht nicht um noch mehr trainieren, nicht um mehr lernen oder analysieren.
00:01:55: Nicht in diesem Moment alles neu denken und besonders gut machen wollen!
00:02:01: Sondern es geht darum, in den Zustand zu kommen, wo man das Trainierte abrufen kann.
00:02:08: Es geht um Aufgaben bezogens Denken und Handeln – nicht um Magie, nicht um Aberglauben!
00:02:15: Also es geht auch nicht darum, habe ich mein Stalisman dabei oder träge ich heute Zucker falsch?
00:02:21: Das wäre falsch, denn dann machen wir sich von der Ritualabhängung.
00:02:25: Habe ich meinen Glücksbringern dabei?
00:02:28: Es geht nicht um das, sondern es geht um gute Routinen.
00:02:32: macht ich nicht abhängig.
00:02:33: Eine gute Routine mache ich frei.
00:02:37: Sie sagt im System, ich kenne den Moment.
00:02:40: Ich weiss was der erste Schritt ist.
00:02:43: Ich muss nicht die ganze Situation kontrollieren.
00:02:46: Ich kontrolliere meinen Start.
00:02:49: Däufatmen keine Ablenkung Präsenten im Moment Anlaufen leicht schräg vier bis sechs Schritte kontrolliert steigern Der Böhler mit dem Innerisch schlägt, mit dem starken Bein weich und präzise.
00:03:08: Zielwahl habe ich früh entschieden.
00:03:11: Links rechts oben unten nicht zu zögern.
00:03:15: Der Körper zeigt in diese Richtung, Blick in die andere.
00:03:19: Das kann man rüben.
00:03:21: Wir nehmen rüber mit Stressfaktoren.
00:03:23: Publikum Stoppour Serie.
00:03:26: Man tut das vorher mental visualisieren den perfekten Schuss im Kopf wiederholen.
00:03:33: Auch zur Visualisierung habe ich schon mehrere Podcasts gemacht.
00:03:37: In der Videoanalyse die eigenen Schüsse anschauen, Muster erkennen und sich verbessern.
00:03:44: Die starken Routinen wie sie jetzt gerade geschildert haben für das benalte Schuss hat fünf Ebenen.
00:03:51: Erstens der Körper Wie stehst du?
00:03:54: Wie atmest du?
00:03:56: wie haltest du dich?
00:03:58: sind beide Füße am Boden?
00:04:01: Ist der Kiefer verkrampft?
00:04:03: Sind die Schulteren oben?
00:04:06: Brichst du mit dir selber schon innerlich viel zu schnell.
00:04:10: Die zweite Ebene ist aufmerksamkeit.
00:04:13: Auf was richtest du deinen Fokus, auf das Ergebnis, auf die Angst und Bewertung oder auf den konkreten nächsten Schritt?
00:04:22: Dritte Ebene sind die Emotionen.
00:04:25: Brauchst Du jetzt Ruhe?
00:04:26: Brauchste Energie?
00:04:28: Brauchtest Du Mut?
00:04:29: Kampfgeist, würde Distanz.
00:04:32: Das ist ganz individuell!
00:04:34: Nicht jeder braucht der gleiche Zustand.
00:04:38: Die vierte Ebene ist Selbstgespräch.
00:04:42: Wählen Satz bringt dich zurück.
00:04:45: Es geht nicht um einen langen Motivationsspruch.
00:04:48: Ich kann mit diesen Kabinenanspruch im Fussball nie etwas anfangen.
00:04:52: Es geht um den kurzen Satz, das jeder für sich selber finden muss.
00:04:58: Die fünfte Ebene Dorthine dürfen nicht im Gefühl enden.
00:05:04: Sie müssen in der Handlung enden, beim Benalte, beim Anlauf und beim Weitsprung, beim Abstoss aus dem Starthaus vor dem Slalom, beim Referat bei dem ersten Satz, bei den konkreten Strukturen in der Anwaltsberufung mit dem ersten Gedanken am ersten Satze vor Gericht beim Plädieren.
00:05:29: Und die Allerbeste machen das... nicht zufällig.
00:05:34: So leicht erredet von Barack Obama ausgesehen, so sehr ist es trainiert oder der Jürgen Klopp ist ein gutes Beispiel.
00:05:44: Bei Liverpool hat eine Firma dazu geholt um mit den Spielern abbenaltes Freistöße und Standards zu arbeiten.
00:05:53: Da geht es nicht nur um die Technik sondern auch sehr stark um das Mentalen und den Fokus um Genauigkeit und Wiederholbarkeit.
00:06:02: Weil das sind ja gerade die wenigen Elemente im Fußball, wo du wieder und wieder wirklich trainieren kannst.
00:06:09: Im American Football hast du viele Möglichkeiten, die Spielzeuge einstudieren zu können.
00:06:15: Und der Fußball ist hier ganz anders, um vieles komplexer.
00:06:20: Aber es gibt auch Elemente, wo man eben trainieren kann.
00:06:24: Der Klop hat diese Dinge vorbereitet Weil ein Penalt im Final ist nicht einfach einen Schuss.
00:06:31: Er ist ein Schuss unter massiver Beobachtung, riesen Lärm, grosse Müdigkeit, Konsequenzen und Geschichten im Kopf.
00:06:42: Und das ist der Punkt.
00:06:43: Ein Penalt beim Training und den Penalt des Finals ist technisch genau das Gleiche.
00:06:48: Aber psychologisch ist es komplett etwas anderes.
00:06:53: Und so ist es auch bei uns!
00:06:55: Eine Rechtsfrage im Schreibtisch oder in den Kaffeepausen ist nicht das Gleiche, wie die genau gleiche Rechtsfrage der mündlichen Anwaltsberufung.
00:07:05: Ein Bledwig allein im Büro ist nicht dasselbe als ein Bledwig von oben gerichtet und darum muss man nicht nur den Inhalt trainieren oder nicht nur am Inhalt arbeiten.
00:07:17: Man muss den Zustand trainieren in dem, wo der Inhalt abgerufen werden soll.
00:07:24: Ein anderer ganz grosser Fußballtrainer, der Pep Guardiola.
00:07:28: Von ihm ist der Satz sinkenmös.
00:07:31: Wenn du schlechter trainierst, spielst auch schlecht!
00:07:35: Wenn du im Training wie ein Tierarbeit bist, spilst du auch gut und ich glaube das ist es präzise.
00:07:42: Du tust unter Druck nicht plötzlich dein Niveau steigern.
00:07:47: Im Gegenteil unter Druck fallst du meistens zurück hinter dem was du im training hast können.
00:07:55: Jeden kennt das ja von den Prüfungen, wo man das Gefühl hat der schlechte Performen als in der Trainingsseinheit.
00:08:04: Das ist eben ein wahren Moment!
00:08:06: Weil unter Druck fahlst du auf das zurück was du auch wirklich geübt hast und nicht auf das was du gemeinteckst dass du geübzt hast.
00:08:14: Nicht auf das die du gerne wärst sondern auf das wo dein System kennt.
00:08:20: Und für uns Juristinnen und Juristen heisst es Wenn du immer nur in Ruhe lernst Trennst du ruhig?
00:08:28: Wenn du nie laut antwortest, trennest du nicht zu antworten.
00:08:34: Wenn du Nie unter Druck musst strukturieren, treenst du nie Strukturen unter Druck.
00:08:43: Wenn Du nie ein Unterbrechungssimulierst, trentest du nie den Umgang mit Unterbrechen.
00:08:52: Wenn dich nie in Situationen ist wo du einen Blackout hast und du den Wiedereinstieg üben musst, trainierst du nicht der Wiederei-Stieg.
00:09:03: Der Max Verstappen zeigt das nochmal ganz anders.
00:09:07: Formel eins ist alles extremen.
00:09:10: Geschwindigkeit, das Risiko, Daten, Medien, Erwartungen – er zählt wirklich jede Millisekunde!
00:09:19: Und trotzdem ist beim Verstoppen auffällig.
00:09:22: Er macht es mental nicht komplizierter als er sein muss... Seine Haltung habe ich so beschrieben.
00:09:30: Erhaltet die Dinge einfach!
00:09:33: Er überladen seinen Kopf nicht mit Verrogen, er vertraut auf seine Routinen und auf sein System.
00:09:40: Was ist im Moment wichtig?
00:09:42: Was ist jetzt
00:09:43: wichtig?!
00:09:44: Und das ist nicht nur für Formel Eisgold wert sondern auch für den juristischen Beruf.
00:09:50: Denn unter Druck denkt der Kopf gern ganz gross – was wenn ich verliere?
00:09:56: Was, wenn das Gericht mir nicht folgt?
00:09:58: Was, wann ich mich plamiere?
00:10:01: Was wollen die Berufskommission merken, dass ich unsicher bin?
00:10:05: Was wenn mein Mandant sieben Jahre bekommt?
00:10:08: Natürlich sind das verständliche Gedanken.
00:10:11: Aber im Moment helfen nichts nach da.
00:10:14: Darum lautet die besseren Fragen – was ist jetzt
00:10:18: wichtig?!
00:10:19: Jetzt diese Frage verstehe!
00:10:22: Jetzt schnauben und vergessen!
00:10:24: Jetzt den Sachverhalten ordnen.
00:10:27: Jetzt mit dem ersten Punkt anfangen.
00:10:31: Jetzt die Unterbrechung aufnehmen.
00:10:34: Das ist das, was jetzt wichtig ist im Gerichtssaal.
00:10:38: Der Toten Wolf zeigt, was Führungsdimension davon ist.
00:10:43: Formalis ist nicht nur Technik – sie ist ein Hochdrucksystem aus Menschen.
00:10:49: Der Wolf eben.
00:10:50: Formalesmanager spricht offen über Stress Über das Erkennen von der eigenen Druckpunkt und über Achtsamkeit also etwas sehr einfaches.
00:11:02: Warnen, wo man ist wie sich der Moment anfühlt was gerade wirklich da ist.
00:11:09: nicht die Achtsamtkeit als Pause sondern als Rückkehr zum Jetzt.
00:11:16: auch das ist für uns sehr wichtig denn vor Gericht hast du selten ein Sachproblem ehrlich gesagt nie sondern du hast ein Beziehungssystem, Gericht, Staatsanwaltschaft, Demandant, Döffentlichkeit, Takten, Zeit, Erwartungen und Risiko.
00:11:33: Wenn du in diesem Moment nicht bei dir bist, dann wirst du vom System zogen.
00:11:39: Dann verteidigst einmal dich selbst statt die beschuldigten Personen!
00:11:44: Du beantwortest den aggressiven Ton des Gegenanwalt-Stattepunktes.
00:11:50: Du verlierst Würden weil du ihm drückt.
00:11:53: Das Tempo wechselt.
00:11:56: Ein Thomas Schelbe wird unter Druck nie schneller im Tempo und erst die Routinen halten dich in dem Rahmen, gibt dir quasi ein innerer Gerichtssaal bei Föhrdruin Nüsseren Tritsch.
00:12:11: Der Mark Rodermann schafft auch für mit inneren Sätzen.
00:12:16: In einem Interview hat er gesagt es gibt persönliche Zähler, die ihn beruhigen oder in einen Rennmodus bringen.
00:12:24: Er möchte nicht sagen, wie diese Satz lautet.
00:12:27: Aber das spielt auch gar keine Rolle, weil das sind hochpersönliche Sätze.
00:12:31: Das zeigt – und das ist auch stark!
00:12:34: Der Druck ist nicht der Finde, sondern der Druck ist die Information.
00:12:39: Jetzt ist es wichtig.
00:12:40: Und der Odermatt macht daraus keinen Panik, sondern er macht draues Respekt.
00:12:46: Auch das können wir übertragen.
00:12:49: Auch von einer Anwaltsprüfung musst du nicht so tun als sei's egal Auch von oben gerichtet.
00:12:55: Du musst nicht so tun als Gängis um nichts.
00:12:58: Nein, es geht um sieben Jahre!
00:13:01: Es wäre absurd zu sagen, dass es um nichts geht.
00:13:04: Entspann dich mal die Schilds.
00:13:06: Nein – es ist tot ernst.
00:13:08: Aber Ernst ist nicht das Gleiche wie Kontrollverlust.
00:13:12: Respekt vor dem Berg ist nicht geliehen wie Panik und Druck ist nicht gleicher wie Unfähigkeit.
00:13:21: Ein anderer Helb von mir ist der Cyprien Sarasen.
00:13:24: Ganz speziell an ihm ist, er ist jahrelang ein unglaublich schneller Riesenslalom-Fahrer.
00:13:31: Aber er scheidet fast in jedem Rennen aus und dann kommt der grosse Durchbruch.
00:13:36: Und zwar nicht beim Riesenlalarm sondern auf den Abfahrt wo jeder denkt das ist kaum eine Katze.
00:13:42: wenn er schon im Rieseslalm bei jedem rennen raus geht weil es eine Limit gibt dann ist ein Abfahrtsport lebensgefährlich für ihn.
00:13:50: und er sagt Die wichtigste Arbeit war die im Mindset.
00:13:55: Früher hatte ich viel zu viel gedacht und Mühe, in ein gutes Gefühl zu kommen.
00:14:01: Also früher hat er nach einem Zustand gesucht.
00:14:05: Heute sucht er nach dem Weg zum Zustand erzeugen.
00:14:10: Frühen wenn es gelaufen ist, ist es geloffen.
00:14:13: Wenn er mal ins Ziel gekommen ist, war er super schnell.
00:14:17: Aber heute, wenn's nicht läuft weiss er wieder zurückkommt... Und das ist der Unterschied zwischen dem immensen Talent und dann der Professionalität, die ihn auf ein höheres Level gekommen hat.
00:14:31: Da muss jeder den eigenen Weg finden.
00:14:34: Also Marc Godermatt macht es übersetzt.
00:14:36: Zum Beispiel Michaela Schifferin macht sie über Musik.
00:14:41: Sie lasse zwischen zwei Läufen Musik ihre Playliste.
00:14:47: Sie füllt einen Moment mit einem bekannten Muster.
00:14:51: Die Musik ist verbunden mit inneren Bildern, die sie mental stark machen.
00:14:59: Das ist nicht schön reden, das ist eine mentale Simulation und genau hier wird es für uns juristisch interessant.
00:15:07: Man kann ja auch eine mündliche Prüfung mental simulieren oder eine Verhandlung oder eine Unterbrechung.
00:15:13: Ich habe auch einmal so eine geführte Visualisierung in einem Podcast gemacht.
00:15:23: Ein Wegkampf ist erst vorbei, wenn er vorbei ist.
00:15:27: Diese Sprung in Tokio hat ja schon Bronze.
00:15:30: Sie können sagen okay das langen wir aber sie bleibt im Prozess.
00:15:35: Anlaufbreitsprung sieben Meter Gold also im Prozesse bleiben das Ergebnis suchen.
00:15:45: Im Gerichtsal schreien die Ergebnisse oft sehr laut Freiheitsstrafe Freispruch Schulspruch Kosten Landesverwiesung, Erwartungen.
00:15:59: Aber deine Leistung als Staatsanwalt oder als Verteidigung besteht nicht im Ergebnis.
00:16:05: Deine Leistung entsteht im nächsten Schritt Im nächsten Satz in der nächsten Frage In den nächsten Pausen und Struktur.
00:16:17: Das war es auf dem Weg als Anwältin.
00:16:20: Ich hoffe die Folge hat dich zum Weiterdenken angeregt.
00:16:23: Verschiedene Ansätze, Erfahrungen und Perspektiven helfen uns gemeinsam besser zu werden.
00:16:29: Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung.
00:16:32: Weitere Episoden und meine Bücher findest du auf meiner Homepage unter www.duribonin zusammengeschrieben.ch.
00:16:40: Danke fürs Zulassen und bis bald!