00:00:00: Heute geht es ums Noma.
00:00:04: Das ist ein Restaurant in Dänemark.
00:00:07: Ja, das ist ein Koppenhagen!
00:00:08: Aber
00:00:08: zuerst muss ich euch sagen, Durin... Ich habe noch nie einen Podcast-Hoster erlebt, der so gut aussieht wie du.
00:00:15: So viel natürlicher Charme hat und so die Reifen
00:00:18: formulieren kann.
00:00:18: Du Florian, jetzt darf man es einfach offenlegen.
00:00:21: Du bist vorhin hier eingestürmt und hast gesagt, Duri, geht's dir gut?
00:00:25: Du wirkst so bleich.
00:00:27: Hinter der Kulisse, vorsorglich!
00:00:31: Also nein, wir wollen heute über den Röner Recepi reden, wo es nochmal gerade gegründet hat mit einem Berufskolleg zusammen und du bist... warum du hier bist?
00:00:40: Du bist ein Fudi.
00:00:41: Der verfrästest die Lokalpolitiker oder dich selbst rühmst.
00:00:46: Dann bist du Präsident von Probytes.
00:00:48: Was ist das genau?
00:00:49: ProBytes ist ein Schweizer Verein, der sich die Erhaltung und Bewahrung von der Schweizer Weizenkultur zum Ziel gesetzt hat.
00:00:56: Wir haben gerade jetzt Generalversammlung vor einer halben Stunde.
00:00:59: Ah das ist ein neuer Verein?
00:01:01: Ja dann gibt es euch sehr lange!
00:01:03: Gut!
00:01:03: Und du bist eben auch ein Food-Kritiker also ein Restaurantkritiker.
00:01:08: und was ganz speziell bei dir ist dass du selber auch schon in den Küchen gestanden bist und das hast du erfahren.
00:01:15: Also ich bin sehr gut im Rumpenzürich.
00:01:17: Das ist ein guter Freund, der einen Beiz hat.
00:01:20: Oder er hat ein Restaurant.
00:01:21: Er ist im Gomio.
00:01:25: Und ich wollte das erleben und habe ihn manchmal am Samstag mehrmals gearbeitet um den Druck mitzubekommen, die uns in einer Koche herrscht.
00:01:33: Wir haben gesagt, wir gehen über das Noma.
00:01:35: Kannst du vielleicht schnell zusammenfassen was beim Noma eine Thematik ist?
00:01:39: Es ist schon wie Wilde in dieser Schlagziele.
00:01:41: Ja, vielleicht zur Ausgangslage.
00:01:43: Das Noma war ein Drei-Mischlestein-Restaurant im Koppenhagen in Dänemark.
00:01:49: Wie viele gibt es drei Sternenrestaurants auf der Welt?
00:01:52: Wir
00:01:52: wissen das jetzt nicht auswendig, aber wir sind behindert bei Dutzende bis wenig hundert.
00:01:57: Und das gilt als absoluter Pinnacle, also so der Everest in den Hochkunstkosten erreichen.
00:02:03: Das ist natürlich eher traditionell für einen Zösisch auf der Handhabe hierher aber es gilt als diese Auszeichnung und die beste angesehste Auszeichnung, was es gibt.
00:02:12: Es ist in jenachland ein bisschen unterschiedlich, vor allem wenn sie neue Länder auftüren, ist es manchmal vielleicht ein wenig fragwürdig, wo sich Sterne dann vergebensend wohnen, aber so in den traditionellen ... wie wir das kennen, ist die Rüstern.
00:02:25: Gibt es in der Schweiz Rüsterne gestern?
00:02:27: Es gibt mehrere.
00:02:29: Der Bekannte ist sicher schloss Schauestein von Andreas Gamminada und Peter Kogel mit dem Drückkönig in Basel ist in Deutsch-Schweizneis, wo sichere meisten Leute kennen.
00:02:39: Aber wir sind bei drei oder vier in den Schweiz.
00:02:41: Ja, ich glaube vier.
00:02:43: Jetzt habe
00:02:44: ich beim Noma selber einen Kopenhagen aufgemacht und das ist so ein bisschen, eigentlich hat er nicht nur ein Restaurant gegründet, sondern eine ganze Art von Küchen.
00:02:52: Das war die neue dänische Küche, wie gesagt der neune nordische Küchen Und im Clam TV war es sehr stark mit lokaler Produkte kocht.
00:03:00: Viel extremer als man es kennt.
00:03:02: Er hatte zum Beispiel keine Pfeffer, weil er sagte, Pfeffers machen sie in diesen Marken, also setzen wir das nicht um.
00:03:07: Also eine Hyper-Regionalität, sehr viele Produkte wirklich aus den Gegenden raus.
00:03:12: Das war so kurz zusammengefasst.
00:03:14: Wir haben es geschaffen, dort die nordischen Länder auf die kulinarische Karte zu setzen.
00:03:19: In den Achtzigerjahren werden wir nie mehr auf diesen Marken, vielleicht wegen des Morgensbrötens oder der Aquavit.
00:03:26: Aber sonst wäre man wahrscheinlich nicht auf den Marken zu essen.
00:03:30: Er hat das geschafft und hat dadurch eigentlich nicht nur die Küche begründet, sondern auch touristisch einen Riesenimpakt gehabt.
00:03:37: Und in der Zeit ist es so.
00:03:38: Vorher war es schon ein Hotspot, die von Eli Boullier eine Molekularküche war.
00:03:44: Man kann sie erinnern mit Pipetten und Böleli und Schäl und Espuma.
00:03:49: Das sieht man heute ab und zu in einem Restaurant, dass es einen Espumas gibt – also einen Zoom.
00:03:53: Das waren so Techniken.
00:03:54: Und das war jetzt wie eine Weiterentwicklung, wo wieder etwas stärker auf Produkte ist und weniger auf die ganz kompensierten Zubereitungsarten, sondern wirklich auf das Lokale ausgeschaffen
00:04:03: hat.
00:04:05: Und jetzt hat es einen Skandal gegeben im Zusammenhang mit einer Restaurante Eröffnung in Los Angeles.
00:04:09: Ein Pop-up!
00:04:10: Kannst du dazu schnell noch etwas sagen?
00:04:12: Genau, ich habe nicht alle Details, aber kurz zusammengefasst, seit längerem werden Vorwürfe bekannt, dass ein grauhafter Umgang herrscht oder geherrscht hat in dieser Küche und ... In dem Lauf von diesem hat er zuerst ein Restaurant zugemacht und gesagt, dann machen wir nur noch ein paar Popups und verschiedene Events.
00:04:31: Und jetzt ist eben das Grosse in LA statt.
00:04:35: Im Rahmen dieser Berichterstattung ist er ganz zurückgetreten von allen Ampteuren und Funktionen rund um sein Resultat.
00:04:42: Kannst du noch sagen, was die Vorwürfe sind?
00:04:45: Ja, übergriffige Umgang in der Küche, versuche es zusammen zu fassen.
00:04:49: Es beginnt im Ton an – ich weiss nicht, ob jemand körperlich Vorwörfe gibt oder nicht, das weisst du besser.
00:04:55: Also
00:04:55: wir müssen sagen, das sind journalistische Berichte in den Medien.
00:04:58: Das ist nicht irgendwie strafrechtlich abguteilt aber man hat Schläge, Stich mit Küchen ... öffentliche Beschämung, massiven Druck und Trauungen.
00:05:08: Genau!
00:05:09: Du bist ein Strafrechter nicht ich, du kannst das bessere ordnen lassen sich aber die Vorrüfen sind zumindest so stark dass niemand es mal zurückgeführt hat.
00:05:18: Das ist sicher ein Resultat was wir nach den Vorriffen feststellen
00:05:22: können.
00:05:23: Wobei das muss ja auch noch in der Schuldigenständnis an sich sein.
00:05:26: Die öffentliche Druck ist einfach aufs Restaurant zu gross geworden und dann hätte man wahrscheinlich diesen Schaden abwenden wollen.
00:05:33: Oder gibt es eine öffentliche Entschuldigung von ihm?
00:05:35: Gibt es irgendein Statement?
00:05:37: Er hat ja schon mal, er ist durchaus auch kritisch mit sich selbst und hat doch geäußert.
00:05:41: Aber ich glaube schon bei früheren Gelegenheiten, dass der rauere Umgang im Noma-Eis die erste Phase ... dass das schon gängig
00:05:51: war?
00:05:51: Er hat sich öfter geüstert.
00:05:53: Ich bin aber nicht der Spezialist für die Strafrechtliche Dimension von Demi an Detail, da bist du sicher.
00:05:59: Er hatte sich früher schon geöstert zu.
00:06:01: Aber wahrscheinlich ist das was du jetzt gesagt hast oder wenn man will, dass der Betrieb überlebt muss, wenn er mit dem Druck zurücktreten muss weil der Druck so gross geworden ist, dass er nichts ein glaubwürdiger Repräsentant für seine Firma kann sein.
00:06:15: Das ist gerade noch ein Thema, das wir aufgreifen wollen.
00:06:17: Ich möchte sagen, so viel ich weiss, geht zum Vorwürfen von dem Jahr- und Jahrzehnte bis zum Jahrzehnzehnten.
00:06:24: Zuerst wurden sie erhoben vom Jason Ignacio White.
00:06:27: Er war der Leiter des Fermentationslabores im Noma.
00:06:31: Aber doch sind ältere Vorwörfe.
00:06:34: Jetzt war es nicht nur revolutionär, was die Küche anbelangt hat, sondern auch den ganzen Umgang gegenüber.
00:06:41: die sie repräsentiert haben.
00:06:42: Also ganz flache Hierarchien sind sogar der Tellerwäscher zu einem Repräsentant des Restaurants gemacht und umso mehr hat das wahrscheinlich eingeschlagen, weil irgendwie Fassaden und Wirklichkeit so nicht übereinstimmen.
00:06:57: Wir sind ja mal hier geheißen, was euch diese Geschichte kurz erzählen soll.
00:07:00: Bitte
00:07:00: sehr!
00:07:01: Wir haben zusammen Fußball gespielt und wir haben eigentlich als Fußballreise gemacht, da sind wir auf Gruppen angekommen Und ich hatte immer einen Job für das Gourmetgrüppchen, weil ich jetzt eigentlich sieben da noch ein Heizorganisierer habe.
00:07:13: Ich habe am ersten Samstag Dynamics und ich habe in der Recherche ... Weisst
00:07:16: du noch, in welchem Jahr es war?
00:07:18: Ich muss gleich anschauen, eine Sekunde schnell!
00:07:20: Da hat er eine Liste noch, damit wir wissen, wo wir waren.
00:07:24: Im Alten muss man eine Leste haben...
00:07:26: Ja, vor allem wenn wir an einem nächsten Ort aussuchen, müssen wir ja wissen, wovon wir schon waren.
00:07:31: Also, die Kuppenhagen waren mir zwanzigzehn.
00:07:34: Gut.
00:07:35: Ich habe es dort für Restaurants interessant und habe das noch einmal gesehen.
00:07:39: Es hat zumal zwei Mischlernstehen gebraucht.
00:07:43: Einen Monat, bevor wir auf Kuppenhaken sind, kommt der neue Mischlause.
00:07:47: Das heisst Feiermal Wunderbar.
00:07:49: Es gibt also drei Mischlesterne und auf den neuen San Pellegrino Top-Fifty-Restaurantslist war es auch noch gerade der erste Platz.
00:07:56: Wir hatten hier völlig unverhofft auf einem Reservation im damals besten Rest der Welt.
00:08:01: Ich weiss noch, dass ein Kollege zusätzlich mitkommt, aber ich konnte nicht durchtelefonieren.
00:08:06: Ich bin nicht mehr hergekommen, das war so ein Rang.
00:08:07: Aber wir hatten eine Sechspazmok, haben nichts mehr geändert.
00:08:11: Wir sind da her.
00:08:11: Wir erinnern jetzt die T-Shirt und Jeans, haben dort das Mittagessen genossen.
00:08:16: Ich kann mir heute noch gewisse Gänge erinneren wie es wirklich fantastisch war.
00:08:19: Es war ein gutes Erlebnis.
00:08:20: Das stimmt, was du vorgesagt hast!
00:08:22: Die Gänge wurden zum Teil von der Küche oder der Köchin serviert.
00:08:25: Was ihnen unüblich ist, die Tränkenservice war klar vom Service, aber die Köchen haben ihre Gänge rausgetragen und kurz etwas dazu gesagt.
00:08:33: Das war eher ungewöhnlich zur damaligen Zeit, dass es so passiert.
00:08:37: Es hat das Egalitären, was du jetzt angesprochen hast, das Flachen unterstützt, natürlich beim Eindruck, den wir gehabt haben.
00:08:45: Dass es nicht so steif war, sondern schon ein recht familiärer Beruf, den man dort
00:08:49: hatte.
00:08:50: Es war so, dass sie die Interaktion mit uns treten und ihre persönlichen Sachen gefragt haben.
00:08:57: Das ist auch aussergewöhnlich.
00:08:58: Ich habe später in der Recherche auf dem Podcast gehört, dass sich diese Leute auf die Gäste gekommen sind, so gut wie möglich vorbereitet haben.
00:09:07: Wenn du einen deutschen Gast gehst und es in den Pausen aus der Ziggy geht rauchen, sind sie nah gelaufen und haben ein deutsches Bier zur Ziggy gegeben.
00:09:14: Unglaubliche Recherchen im Hinblick auf jeden Gast ... Und dann macht es auch Sinn die Fragen, die wir uns gestellt haben.
00:09:20: Weil sie über uns wahrscheinlich einfach nichts gefunden haben?
00:09:23: Ja, wir sind nicht gefragt worden und wir haben gesagt, wir sagen Footballers.
00:09:26: Dann haben sich etwas tauschtelt und vermutlich nicht gemeint.
00:09:28: Wir sagen eine bekannte Schweizer Liga oder so.
00:09:32: Sie haben ziemlich schnell von unserem Körper her gemerkt, dass wir in der Fünftliga gekommen sind, wo wir auch wirklich hierher kamen.
00:09:40: Ich habe aber nicht die Eindruck gehabt, dass ein wahnsinnig viel recherchiert
00:09:45: wurde.
00:09:46: Das war noch sehr früh, und das passt ja auch zur Schweizer Hotelrikultur.
00:09:51: Ich kann nicht sagen vom Ritz, der Caesar Ritz oder seiner Zeit, wo er die modernen Hotteriebegründer hat und sehr viele Recherche gemacht hat.
00:10:04: Zum Genauen herausfinden was Leute auf alles stehen.
00:10:07: Und dann eben auch notiert hat, wenn jemand zum Beispiel ein gewisses Musikstuk gelassen hat bei Massen, dass er dann möglichst beim Piano gesessen ist und das Musikstuck wieder gehört hat.
00:10:15: So als Begründern von der Luxushotterie.
00:10:17: Und so einen Däger rauf hat man versucht ihn nochmal wieder aufzuleben
00:10:20: zu lassen!
00:10:21: Also ich habe einen anderen rausgesucht.
00:10:22: Also im Jahr zwei Tausend und fünf haben es den ersten Michelin-Sternen bekommen, zwei sieben bis zwei sechzehntzwei Sterne hatten.
00:10:30: Das war in der ersten Nomafase.
00:10:32: Dann kam es kurzzeitig geschlossen, dann zwei neunzehn bis zwei zwentzwanzig haben es wieder zwei Sterne gemischt mit einer zweiten Nomenversion.
00:10:41: Und ab dem Jahr zweitausendundzwanziger gab es drei Sterne.
00:10:44: Stimmt, das ist echt eine falsche Erinnerung.
00:10:46: Dann bekamst du den Drittmist.
00:10:48: spät, aber in den letzten zehn Jahren war es zum ersten Mal ein besserer Restaurant der Welt.
00:10:52: Dann war es hier entsprechend auslösend
00:10:53: gewesen.
00:10:53: Genau!
00:10:53: In dem Jahr im Jahr zwei Tausend und sechs waren es die drühendrissigsten.
00:10:57: Zwei Tausende und sieben Fünfzehnte, zwei tausenden und achtzehnten, zwei Taunen und neun Dritten ... Zwei Tausend und zehn ersten, zwei tausendeilfe ersten, zwei tausendund zwölf ersten.
00:11:06: Und so geht es dann weiter.
00:11:09: Dann war das ein Punkt?
00:11:09: Dann sind Sie in dieser Top-Fifty-Liste auf Platz A sein.
00:11:13: Aber
00:11:13: wer ist von San Pellegrino oder
00:11:14: was?
00:11:15: Wie zumindest gesponsert.
00:11:16: Kein Detail auch nicht!
00:11:17: Was dort immer umstritten ist, ist wie die Bewertung Stange kommt.
00:11:21: Das wird immer diskutiert.
00:11:22: Gut, das ist ja sowieso eine Opferankammerbeste Liste vor Ristergamm machen.
00:11:26: Es scheint doch etwas absurde.
00:11:27: Bilanz macht den besten Leisten vorwälten, gell?
00:11:29: Das
00:11:30: ist natürlich ganz korrekt.
00:11:31: Wir haben es fast schnell angesprochen.
00:11:38: Die Utopie und die Wirklichkeit.
00:11:40: Kannst du vielleicht noch etwas zu diesem sagen?
00:11:43: Gib mir noch ein Stück mehr.
00:11:44: Utopia und Wirklichkeiten also dir... Also
00:11:46: Probytes oder wo kommen wir hin?
00:11:48: In den Achtzigeren, Nünzigerjahren, Kuchen sind doch eine moderne Art von fremden Legionen bekannt gewesen.
00:11:54: Härtige Zeit, härtige Umgangsformen, rauere Seiten?
00:11:58: Ja, das hat natürlich ein paar Sachen.
00:12:01: Erstens die Zeit in der Gastronomie sind lange.
00:12:04: Wir haben gerade heute diskutiert über wie Service von neun bis zwei ist.
00:12:09: Dann ist die Zimmerstumpe bis um fünf und dann geht die nächste Stichlos bis openend.
00:12:14: Das sind mal schnell langherrte Zeiten.
00:12:17: Zweitens es ist High Pressure, es ist hohe Stress.
00:12:21: Wer selber in einer Küche gestanden ist, weiss das.
00:12:24: Dann fängt der Service sich langsam an und kommen die ersten Gäste, wer die erste Teller oder Gericht abgerufen hat.
00:12:30: Und irgendwann sagt man so schön, bist du im Scheiß?
00:12:33: Wie?
00:12:33: dann kommt ein Minutentakt?
00:12:34: Kommen wir Bestillungen hinein und du kommst fast nichts nahe.
00:12:37: Und dann hast Du auch keine Luft für Fehler!
00:12:41: Also mir selbst als Gäster machen die Anteile von dem Druck.
00:12:43: Wenn Kunden etwas essen, dass sie anständig sind, alles gleichzeitig und alles warm.
00:12:48: Wir fordern natürlich auch viel, und der Druck ist dann in der Küche hier zu liefern.
00:12:52: Und das ist nicht der Raum, den wir noch gross miteinander diskutiert haben.
00:12:55: Wenn du jetzt vier Vorspeisen schicken musst – und der Kochenchef in das Abruf – muss es die richtigen Qualität, der richtige Zeit, der richtigen Temperatur mit vielleicht sogar noch Änderungen oder Hautöhe geben.
00:13:07: Einen ohne Fleisch, einen ohne Zitrus muss alles richtig umgesetzt werden.
00:13:12: Das ist ein High Pressure!
00:13:14: Jetzt kommt die Stelle davor, jetzt bist du an einem Achtertisch, wo man schon abarbeiten muss.
00:13:18: Möglichst eine Sackung und vom Vorenger-Tisch ist etwas drückschickt bis es nicht gut war, weil das ein Fehler passiert.
00:13:23: Und dann hast du natürlich gerade einen doppelten Stress.
00:13:26: Das merke ich in so einem Environment ziemlich schnell, dass da einfach keine Zeitdichte zum Gross miteinander umgepallt sind, sondern man muss sie jetzt liefern.
00:13:33: Und
00:13:33: jetzt sind wir auch immer noch in einer spitzen Spitze gestohlen, also im Nummer eins, wo wahrscheinlich die Toppen bleiben.
00:13:40: Dort muss sich das nach Umfeld ungleich stärker spielen.
00:13:43: Dort hast du erstens noch einen viel höheren Präzisionsanspruch.
00:13:47: Also es gibt Leute, die nichts anderes machen als ihre Basilik komplett aussuchen und dann mit einer Bandsseite draupiert werden.
00:13:54: Und diese Basilik von du und ich würde durchgehen lassen.
00:13:57: Ich finde den Chefkoch, das geht ja gar nicht.
00:14:00: Wir haben offensichtlich Qualitätsmangel übersehen.
00:14:04: absolute Details geachtet, die wir vielleicht nicht einmal selbst für haben.
00:14:08: Das ist das Erste.
00:14:09: Das Zweite ist höchste Präzision beim Anrichten.
00:14:12: Also das Schaffen mit den Pipetten und den Benssetten – das ist nicht nur Show!
00:14:19: Es geht halt wirklich darum, wie ein Kunstwerk hochgesagt wird zu anrichten.
00:14:23: Ja
00:14:24: und so eine Menü hat ja vielleicht einen Zwischenschritt?
00:14:27: Das kommt dazu.
00:14:28: Allein im Teilen arbeiten mehrere Leute, du bist vielleicht ein Puma dran oder ein Oster, dann kommst du in die Silik komplett.
00:14:34: Da sind viele Komponenten, die gleichzeitig an den Tellern schnell hergestellt werden müssen.
00:14:39: Dann darf einer lang herumstehen, denn je nach Temperatur und Luftzug ändert sich das.
00:14:43: Das muss noch möglichst schnell aussehen.
00:14:46: Der Druck stört hoch.
00:14:48: Was in der Spitze Gastronomie ist ... Du hast eine unglaubliches Arsenal an Leuten, die bereit sind zu mitarbeiten!
00:14:57: weil das extrem wichtig ist für den Lebenslauf.
00:14:59: Also wenn du sagst, dass du mal ein Jahr im Elbuli geschaffen hast oder ein Jahr in Noma, dann ist es eine unglaubliche Auszeichnung und die für deinem Lebenslauf sehr weit dreht.
00:15:08: Wenn du sagest, du hättest einen Rösschen-Ill now geschafft, sicher auch nicht schlecht, aber wenn du aufstattest, dann hast du in Noman, in Kopenhagen geschafft, dann sagt jeder Food & Poverage Director oder jede Kochchef, ihr seid oben sehr spannend, zeig mal was du kannst!
00:15:21: Und dort ist der Druck so, dass viele von diesen Leuten auch gratis ein Stash machen.
00:15:26: Das heisst, wenn ich die falsche Blätter aussuche oder nicht gut anrichte, dann heisse es ziemlich schnell mal.
00:15:33: Es war schön bei uns in Florien aber du kannst jetzt wieder gehen.
00:15:35: Wir haben drei andere, die bereit sind und das hört natürlich den Druck.
00:15:40: Inhaltlich habe ich einen schönen Inspektor im Militär.
00:15:43: Du weißt, jetzt gilt's.
00:15:44: Es entscheidet, ob du um Freitagabend nach Hause kannst oder ... Du willst gut sein und du musst jetzt abliefern.
00:15:51: Das ist ein hoher Druck, das hier ist.
00:15:53: Im Militär hat es nicht so einfach wieder rausgespickt wie er schon einander kommt, sondern du bist ja trotzdem noch ein paar Wochen dort.
00:15:59: Aber da ist wirklich so, dass du dann weg bist.
00:16:01: Und dann hast du vielleicht etwas Geld gespart?
00:16:03: Bist du weit angereist?
00:16:04: Hast du nur Weisen umgekommen zu können, um die Challenge anzunehmen?
00:16:08: Bei einem Pech hast du bis nach wenigen Wochen wieder draussen.
00:16:11: Das sind also die wenigsten Leute.
00:16:13: Das führt wahrscheinlich auch dazu, dass man etwas mehr mit Zeichladlern machen kann als in einer normalen Koche.
00:16:19: Aber es ist generell unzimperlich.
00:16:23: Zumindest war es.
00:16:24: Es gibt ja die Heldengeschichte dieser großen Kochstars in den Nünzigen.
00:16:28: Ich habe im Hinblick auf den Podcast noch ein Buch gelesen von Marco Pierre White, sagt er vielleicht etwas?
00:16:35: Es gibt der einzige Mann, der Gordon Ramsay zum Heulen gebracht hat.
00:16:39: Wieso?
00:16:40: Was ist diese Geschichte?
00:16:42: Das hatte er mal irgendwie erzählt, weil ich glaube eigentlich ein Ravioli sei ihm zufrieden gewesen war und habe das glaube der Gordon Ramsay ziemlich spüren lassen.
00:16:49: Der Ramsay hat einmal bei ihm gearbeitet, seit langem.
00:16:52: Marco Pierre White ist heute einfach eine ganz grosse englische Küche anzumals hier.
00:16:57: Der Ramsey sind Nachfolger und wer die Fernsehsende mit dem Ramsey Malerspark sehen hat, weiß auch, dass er überhaupt nicht simperlich ist.
00:17:03: Er ist etwa meterneinzig gross.
00:17:05: Ich habe bei Rangers mal noch gejointed, also ich muss wirklich die Hoffnung teilen.
00:17:09: Und das gilt sowohl als wenn es an der Ramsey anfängt zu heulen von Lauterdruck.
00:17:13: Das war für sich nicht ganz einfach mit dem Markupierarbeit zusammenzuarbeiten.
00:17:16: Genau!
00:17:17: Aber unglaublich hart zu sich selber, unglaublich leistig bereit und natürlich dass von seinen Mitarbeitern automatisch auch gefordert wird
00:17:25: Ja, und dann vielleicht auch toxisch vom Umfeld her.
00:17:29: Man hockt ständig aufeinander oben.
00:17:30: Also bei so einem Laden oder wenn du den Morgen am Nachmittag anfängst, bist du nicht so, dass es nach Hause geht?
00:17:38: Du gehst gleich schocken, sondern man ist sehr lange in der Zeit, sehr eng aufeinand.
00:17:43: Immer einen hohen Druck.
00:17:45: Hoher Hitzau, also alles ist höchter.
00:17:49: Die Hitze ist heute ein ganz grosses Problem.
00:17:52: Das ist die Induktion.
00:17:54: Das war früher tatsächlich viel stärker.
00:17:56: Eben die alten Bilder von dem Marco Pierre Whitebuch hat das Bild, ich meine es sieht aus wie überall Feuer und Flammen und Verbrennungen.
00:18:06: Da haben alle noch mit Gaskocher oder meist auch mit Gas kochen.
00:18:09: heute ist in der meisten Induktion und Induktionsstrahlung natürlich nicht anmennend zu stark ab bei den offenen Flammen.
00:18:16: Es ist auch viel super, wenn du schaust.
00:18:19: Die Formuleis ist ein gutes Beispiel.
00:18:20: Wenn du auf die Formulais-Videos schauchst und in den Fünfzehntziger Jahren überall Motorenöl umgestanden hat, das war etwas hemmzernig.
00:18:27: Heute sind ja alle Formuleisen stelle, das sind fast für eine Operationszahl.
00:18:31: Das sieht aus wie in einer topmodernen Küche heute.
00:18:34: Hier ist so ganz viele offene Flammen und ein Zeug, das durchflügt.
00:18:39: Das sehen wir viel weniger.
00:18:40: Also es wurde präziser.
00:18:42: Oder sie wurde moderner in die Einrichtung weniger intensiv in der Hitze?
00:18:46: Aber vielleicht nicht weniger intensiver im Ton.
00:18:48: Also gut, Kruchen ist kein stiller Meditationsraum.
00:18:51: oder sind wir uns einig, Druck gehört zur Arbeit aber Missbrauch gehört nicht zur Arbeit, Tempo gehört zu Arbeit Entwertung gehört nicht zu Arbeit.
00:18:59: Klare Ansagen gehören zu Arbeit aber Erniedrigungen gehören nicht zum Arbeit.
00:19:04: Und das sind ja glaube ich jetzt diese Vorwürfe wo man es gegen den Nova erhebt.
00:19:09: Ja Ich finde vielleicht noch ein interessantes Vergleich, das von Ihnen im Schweizer Kontext ist der Doc, den es gegeben hat über
00:19:16: Kronalen.
00:19:18: Ich habe jetzt sehr schnell geschaut und nachher war es an dem Kochenchef unglaublich fein und total ausgerascht.
00:19:23: Dann hat es mich wundern genommen, dann habe ich das geschaut.
00:19:26: Und ich bin schon etwas erstaunt bei der Berichterstattung.
00:19:31: Bei mir hat jetzt die Art und Weise, wie der Kochenchef sagte, was es ist, mich nicht so wahnsinnig zackig
00:19:38: dunkt.
00:19:39: Es ist ein sehr ruhiger, insicherruhender Mensch.
00:19:43: In dieser Situation ist es darum gegangen, dass er das Gampi bestellt und den Lieferant nur vier Kilo geschickt hat.
00:19:48: Also ich würde ihn
00:19:50: tun.
00:19:50: Gut, also ich hätte nicht wieder erleben durcheinander.
00:19:53: Und das muss man schon verstehen oder?
00:19:54: Das ist der Koch, der jetzt sein Gampia rüschen musste.
00:19:57: Der ist vielleicht für zwei bis drei Stunden eingeplant in der Produktion um das zu machen damit sie nachher für die ganze Woche alles vorbereitet haben und das Mies am Platz gemacht wurde.
00:20:05: Und wer bei der Küche gesehen ist, weiß wie verschissen das ist.
00:20:07: Entschuldigst mein Ausdruck zu sein!
00:20:09: Wie verschissen es ist wenn man Wertenservice muss abruzieren und wenn der Plan und das Miesenplatz nicht gut ist dann passiert das häufiger und dann ist man eher strecht unter Druck.
00:20:19: Der Lieferant hätte etwas mitdenken können.
00:20:21: Er würde wahrscheinlich alle Wochen auf das Gampel, was sie immer bestellen.
00:20:25: Und dann ist er zu recht sauer geworden und sagt, der Kopf-Deckel ist schon klar, dass ich nicht nur vier Kilo geliefert habe, aber auch mehr brauche.
00:20:33: Denn er wusste heute wahrscheinlich ... Er sagt es in Servicene, weil er die Produktionssachen erstens umplanen muss.
00:20:40: Er hat das Miesenblass nicht so, wie er es gerne hatte und er hat einfach nicht die optimale Voraussetzung, was er kann und kann hätte für verschiedene Tage wieder ihre hunderte Gäste bedienen können.
00:20:49: Und dann verstehe ich natürlich, wenn einer sauer wird!
00:20:52: Und er hat es aber einfach einmal zackig gesagt.
00:20:54: Ich habe es jetzt nicht ganz so schlimm gefunden, wie ich eigentlich erwartet hätte.
00:20:56: nach der Berichterstattung.
00:20:59: Es gibt auch die Rechte.
00:21:00: Eine Niederegung, eine körperliche Gewalt hat dort nichts zu verloren.
00:21:05: Das gehört nicht in einen Arbeitsplatz.
00:21:08: Das ist nicht das, was wir heute beim modernen Arbeitsplatz verursetzen.
00:21:12: Ja und wir kommen ja ... Ich kann mich noch etwas aus der anderen Zeit sagen.
00:21:16: Wo wir wahrscheinlich angefangen haben, Fußball zu spielen, war noch eine ganz andere Räudeumgangsstone.
00:21:21: Dort wollte man von psychologischen Menschenführungen gar nichts wissen.
00:21:25: Das ging über die Härte oder auch in den Staatsanwaltschaften.
00:21:28: Wenn einer gesagt hat, ich habe hier einen schlimmen Fall, dann hat er nicht gesagt, oh du arme, wie kann man dir helfen?
00:21:34: Sondern er sagte ja, ich hatte noch viel der krasse Fall und diese Zeiten sind wirklich vorbei.
00:21:41: Auch in der Schule ... Unsere Eltern wurden wahrscheinlich vom Lehrer noch mit dem Lineal auf die Finger geschlagen.
00:21:46: Wir sind dann nicht mehr geschlagen worden, aber auch über den Straf erzogen worden und ich hoffe heute ist das doch nochmal deutlich anders?
00:21:53: Ja, also weil es sicher richtig gibt, ist es im Fussball so wie wir es früher sicher etwas zackiger waren als heute.
00:22:01: Das war eine andere Führung, auch hier archischer.
00:22:05: Meritokratischer ein bisschen.
00:22:07: Der Rudi, der schon in den ersten Mannschaften spielte, dann musste man fast die Schuhe putzen.
00:22:14: Heute ist das undegbar und eigentlich auch nicht mehr zum FC kennt als Juniore, dass wir schuheputzen müssen vom Starrstürmer.
00:22:20: Diese Zeiten sind natürlich in längstens hinter uns aber bei den Achtzigerjahren war es wahrscheinlich gang und gäbe.
00:22:26: Und diese Mechanismen hat es natürlich in der Küche.
00:22:31: was sicher auch noch zu beachten ist, dass man sehr viel Zeit auf engstem Raum miteinander verbringt.
00:22:39: Also es ist ja nicht einfach nur, während der eineinhalb Stunden, die das Service wirklich erhebelt.
00:22:43: Sondern man muss vorne produzieren und mehr ist in mehreren Stunden miteinander, während Tage immer wieder auf den engsten Raum miteinander zusammenarbeiten.
00:22:52: Wenn man dann mal ein Problem hat, ist es nicht wie im Büro.
00:22:55: Du gehst ins andere Zimmer als ich und da sieht man uns vielleicht nicht oder ich gehe in einen Co-Working Space arbeiten gehen.
00:23:00: Man geht sich aus dem Weg.
00:23:02: Meine Schicksalgemeinschaft, Tag für Tag, Stunde für Stunde aneinander kommen.
00:23:05: Und hast du vor allem im Moment gar keine Zeit dafür zu diskutieren?
00:23:09: Was kommt noch dazu?
00:23:10: Ich habe einen guten Vergleich gehört von einem Freund von mir.
00:23:14: Er hat ein Kochlehr gemacht und in einer dreimischen Sterne Betrieb geschaffen im Deutschland, beim Wohlfahrt oder der Schwarzwald des Stubbens, das glaube ich, eine absolute Spitze.
00:23:26: Und er hat dann Wirtschaftsführer später auf den zweiten Bildungsweg und ist auch zum McKinsey gearbeitet.
00:23:32: Dann gilt ja so etwas eines der absolut grossen Beratungsfilter.
00:23:34: Das ist jetzt spannend, ob es dort eine bessere Umgangsform hat!
00:23:37: Ja, auf jeden Fall nicht bei McKinsey.
00:23:40: Das müssen wir jemand anderes sprechen.
00:23:43: Aber er hat gesagt, das war nicht so herrlich wie der Küche im Drei-Sterne Michelin Restaurant.
00:23:49: Ich habe einen spannenden Vergleich gefunden und er sagte, dass ich am Sonntagabend oder am Montag irgendwo hergeflogen bin?
00:23:56: Du hast fünf Tage durchgeschafft, also eine unglaubliche Stunde natürlich.
00:23:59: Das ist vier, fünf Stunden geschlafen, weil du nur das Leid gemacht und updated.
00:24:02: Und dann einen Partner und ein Unterpartner und wiege den Nebenpartner in den VIP gegeben hat... ...und dann bist du ziemlich hoch gewesen um Freitag und wieder eingefloggen.
00:24:11: Aber es war meistens zwei Tage im Wochenende.
00:24:14: Natürlich musste ich vielleicht auch mal im Wochenend arbeiten, aber während der Arbeitszeit oder am Ende bis Freitage... ...kannst du dich eigentlich abgewonnen?
00:24:21: Dann hast du gearbeitet!
00:24:22: Innen hat das etwas locker getunkt, wie hier zumal drei Mischlern stehen.
00:24:27: Das war so... Du hast am Dienstag eigentlich angefangen und morgen vorbereitet.
00:24:31: Dann hattest du zwei Seriesabtage mit Tag und Abend.
00:24:34: Und am Abend gibt es etwas Open Ends, weil die Leute kommen.
00:24:37: Die zahlen dann vielleicht ein paar Hundert Euro für ein Essen.
00:24:40: Zehn Gang!
00:24:42: Mit Amisbusch, Prédesser und noch Pötifour zum Kaffee.
00:24:47: Also eine recht grosse Tafel.
00:24:49: Du musst noch aufräumen, vielleicht sind die Sachen ausgegangen und hast noch nachher produziert für den nächsten Tag.
00:24:56: Und dann hat man gesagt, am Dunstschick bist du noch so lange im Zimmer auf der Stümpel gewesen, am Freitag musstest du beissen und am Samstag überlebt geben, dass du das Ende des Samstag-Servicees geschafft hast, was dir wirklich auch körperlich auspowerig war.
00:25:08: Ja, ich glaube auch, nach einem solchen Service bist du mit Teraffil oder Inaline vollen, damit du nicht einfach heimkast und sofort schlafen
00:25:16: kannst?
00:25:16: Nein, am Samstag bist du noch auf die Gasse.
00:25:19: Aber jeder
00:25:19: Nachbarn hat schon das Problem?
00:25:21: Ja,
00:25:21: aber du hast im Morgen um acht Uhr müssen dort sein und am Sonntag nicht.
00:25:24: Am Samstagabend war ich nach einer Party in Rambazamba.
00:25:27: Sonntags ausschlafen, dann hat man vielleicht noch Wäsche gewaschen, vielleicht noch ein wenig heitelefoniert ... Und meistens waren sie doch wieder in der Küche und auch wieder vorbereitet.
00:25:36: Er hat erzählt, dass der Druck, den er in so einer drei-Mischlänsternküche erlebt hatte, unter dem Strich höher gewesen ist.
00:25:42: wie als absoluter sehr bekannte Top Consultant!
00:25:45: Ich habe mich dann auch gefragt, ob eine gewisse Arbeitskanzlerin in der so ein bisschen toxischer Rufe ist.
00:25:49: Vor allem mit Schäfern, die sind meistens Männer, die den Rufen sehr cholerisch waren.
00:25:54: Also ich habe mich gefragt ob jetzt das, was man hier von Noma gehört und ob es derart aussergewöhnlich ist oder ob man das durchaus auch in anderen Bereichen beobachtet?
00:26:03: Ja, das mit dem Cholärischen ist natürlich schon interessant!
00:26:05: Das kommt ja wahrscheinlich auch viel davon... Man vom Typ logischerweise.
00:26:11: Das sind vielefach Leute, die auch sehr hohe Ansprüche haben als ich selber habe.
00:26:16: und wenn das Teufel Olivenöl am falschen Ort ist oder nicht perfekt rund ist, so wie sie es eben machen würden, dann wäre es sauer, dass andere Leute nicht genau den Absolut schon fast übermenschlich Präzisions- und Qualitätsanspruch haben und es dann auch spüren lassen.
00:26:34: Dann bist du noch in einem Umfeld, wo du weisst.
00:26:37: Es ist einen hohen Druck.
00:26:38: Man möchte die Teller vielleicht nochmal neu machen.
00:26:41: Wenn das nicht perfekt ist, fange ich nochmal von vorne an und dann kommt es schnell zu cholärischen Wutausbrüchen.
00:26:47: Das gehört mir ja von vielen Frauenverköchtern.
00:26:49: Da gebe ich dir recht.
00:26:50: Gehört man das immer wieder auf unterschiedliche Ebene, dass es wirklich sehr traurig ist.
00:26:54: Und ich glaube, das ist aus einer eigenen Härte ... oder aus einem Anspruch an sich selber, wo man dann auf andere überträgt.
00:27:03: Und das ist halt nicht immer bei allem genau gleich stark ausgeprägte, dass es bei ihm selbst
00:27:07: ist.
00:27:07: Jetzt die Frage dürfen wir überhaupt noch in Restaurant QS essen?
00:27:10: Ja gut also die Frage, was du ja stellst... Also natürlich darf ich noch in restaurant qs essen!
00:27:15: Viele haben auch umdreht eine hofene Hucke und dort habe ich jetzt...
00:27:19: Das war aber beim Nomal.
00:27:21: Dort ist einfach auch viel.
00:27:23: Unterboden
00:27:23: gelaufen.
00:27:25: Bei so einem Laden hast du einen offenen Kuchen, der angereichert wird.
00:27:28: Aber du hast natürlich auch ein Produktionskuchen ...
00:27:32: Ich wollte dir noch sagen, eine offene Kuche sagt gar nichts.
00:27:34: Aber ich kenne jetzt den klassischen Beiz.
00:27:36: Dort hast du nicht zwei separate Küchen mit separater Krus und alles.
00:27:41: Du hast gefreut in den Restaurants allgemein.
00:27:43: Hier standen ja andere Restaurants.
00:27:45: Gut, in der Spitzengastronomie?
00:27:47: Auch bei der Spitzegastromi, weil heute ist es auch schwieriger für die Leute zu finden.
00:27:53: Das, was ich vorhin gesagt habe.
00:27:55: Ich will das Noma auf meinem Resume, auf meinem Sivvy und auf meinem Lebenslauf.
00:28:02: Das gilt für die absolut, absolute Top-Spitze.
00:28:06: Und für die breiteren Spitzen oder für die sehr grosse Gutkaltität gilt es nicht in diesem extremen Mass.
00:28:14: Dort gehen die Leute auch bedeutend schneller.
00:28:17: Zweitens haben wir ein Fachkräftemangel gerade in der Küche bis zum Herd.
00:28:23: Es werden weniger Küche ausgebildet und es darf in Schweiz helfen vergessen.
00:28:28: Es ist schwierig, um ein Visum für einen Koch zu bekommen.
00:28:31: Wenn man hier irgendeinen Herzspezialist oder Spezialistin will, weil wir den Fachkräftemangel haben, von einem Drittstaat ist viel einfacher im brasilianischen Arzt die Schweiz hinzubringen als im brasilianischen Koch.
00:28:42: das Beispiel.
00:28:43: Das heisst, man kann nicht ganz im gleichen Umfang Ex-DN rekrutieren wie man zum Beispiel hochspezialisierte Prüfe hat.
00:28:52: Und das letzte ist die Grundsatzfrage vom Werk und vom Schöpfer.
00:28:57: Das ist auch wieder Kunst, wird es immer diskutiert.
00:29:00: Musik, Film – wahrscheinlich das grösste Thema dort.
00:29:04: Wie stark kann man das trennen?
00:29:05: Und da ist wahrscheinlich eine Debatte, in der jetzt so den Rahmen von dem Podcast würde ich sprengen.
00:29:10: Es ist natürlich auch eine Kostenfrage!
00:29:12: Also ein Norma mit diesem Aufwand, mit dieser Perfektionierung könntest du ja gar nicht finanzieren wenn du nicht eben Praktikanten hast die bereit wären jetzt drei Monate Basilikum blättchen wie du gesagt hast zu Pfund auswählen.
00:29:25: also das kannst du ja sonst gar nicht zahlen.
00:29:27: Ja ich habe mehrere Gespräche geführt zum Verstehen wie so ein Restaurant kann funktionieren auch finanziell und beim Trümischlernstern ist es eigentlich wieder etwas einfacher.
00:29:41: Der Grund ist, dass dann die Köchin oder der Koch auf einmal ganz neue Teure hat, die aufgehend sind.
00:29:46: Vor allem Sponsoring.
00:29:48: Also ich weiss nicht für was der Kaminat hier zum Beispiel als Werbung macht!
00:29:52: Aber von Autos bis zu Haushaltsgeräten gibt es sehr viele Dinge, die näher quasi als Markerbordschafter auftreten und durch das auch Geld verdient.
00:30:02: Das hat mich nicht direkt mit dem Restaurant zu tun aber dazu kann er Einnahmenquellen erschliessen, wo so ein oder zwei Ligen unten daran unmöglich sind.
00:30:10: Das ist schon im Fußball!
00:30:11: Die Champions League können natürlich mit Werbung mehr Geld oder Fernsehgelder mehr Geld holen als wenn in der Challenge-League der Schweiz.
00:30:20: als Team tätig war.
00:30:22: Also Sponsoring ist das eine.
00:30:24: Das zweite ist, du kannst schon höchere Preise halten.
00:30:25: Denn das Renommee von deinem Laden ist noch einmal grösser.
00:30:31: Das ist dann auch so, dass ich mit einem Noma keinen Platz mehr bekam.
00:30:35: Die haben gesagt, Wartelisten sind gar nicht geführt, sondern sie haben einen neuen Saison aufgemacht und in wenigen Minuten ... Dann hast
00:30:44: du
00:30:44: drei Monate wieder ein Quartal ausgesucht?
00:30:47: Geht wahrscheinlich jedes Mal noch mal zusammen mit der Prise zu können ohne mit dem Wimper zu drucken.
00:30:51: Das heisst, ganz oben an den Spitzen scheint es wieder ein bisschen einfacher zu sein zum Geldverdienen.
00:30:57: Ganz schwierig ist es, so Eis unten dran zu sein!
00:31:02: Wenn du nicht nur einen Stern hast, sondern ein zweites, dann musst du den Aufwand sehr stark nochmals steigern.
00:31:09: Da langen jetzt eben nicht nur so Eispräamüs und Eisamyusbusch, sondern da werden dann mehrere Gänge geschickt bevor du überhaupt zum München kommst.
00:31:19: Hier brauchst du mehrere Brotzorten
00:31:21: z.B.,
00:31:22: wo wir mit anbotten werden – und-und-und!
00:31:24: Das heisst der Aufwand, das du brauchst ist höher.
00:31:27: Du brauchst dann auch z.B.
00:31:28: dedizierte Leute aus der Pattisserie, die angestellt sind.
00:31:31: Es ist nicht einfach, dass der Koch neben dir noch etwas Dessert macht oder so, sondern du brauchst bedeutend mehr Leute in den Kochen, weil du viel mehr Ware schickst.
00:31:40: Dort ist es eigentlich, wo das fast schwierigste ist.
00:31:42: zum Geldverdienen und das klingt jetzt logisch aus den Gesprächen, die ich geführt habe.
00:31:47: Und dort musst du dann schon überlegen – bei den meisten ist es so, dass es investmentisch.
00:31:52: Das kann sein Leute, die Freude daran haben.
00:31:55: Das können sie im Spitzhotels die extra einen Betrieb haben, weil das ein Teil ist von ihrem Rönomä.
00:32:01: und ich habe noch mit dem Food & Poverish-Manager geredet.
00:32:04: Das hat man auch für die Gastramie zuständig im Hotel und er sagt, wenn du als Hottenbetrieb bei so einem Toprestaurant, den du hast, vielleicht zwei Mischen hast, dann kein Geld drauf leistet, dann war es ein gutes Jahr.
00:32:16: Die rechnen eigentlich schon gar nicht gross damit, dass sie wirklich Halt verdienen.
00:32:19: Sie sind froh, wenn sie schon eine schwarze Zahl schreiben.
00:32:22: Und in einem Hotten betrieb kannst du natürlich etwas anderes rechnzen wie dann hast du Zwei, dreifachere Bistro und irgendwie ein Frühstückssaal.
00:32:29: Das ist nicht wie wenn du alleine für dich in der Immobilien ein Restaurant auf diesem Niveau betreibst.
00:32:34: Sehr interessant Florin, super spannend!
00:32:37: Jetzt haben wir auch von diesen Bestellisten geredet – von der Welt.
00:32:40: Was wäre die Bestelliste für Zürich?
00:32:44: Ja, das ist natürlich... Ich mache es einfach.
00:32:46: Wir hatten gerade die Generalversammlung von Probytes.
00:32:48: Das ist eben der Vereinser Wahrung und Ehrein der Schweizer Beizenkultur.
00:32:54: Und wir haben uns jetzt gerade festgelegt auf die Probyte beiz des Jahres zwanzig sechsundzwanzig.
00:32:59: Hättest
00:33:00: du's schon vorher gegeben?
00:33:01: Nein, es gibt sie erst in zwei Jahren, sondern zum ersten Mal.
00:33:04: Okay!
00:33:04: Und wir hebben den Beitz ausgesucht, wo wirklich eigentlich unsere Vereinszwecke sehr entspricht.
00:33:10: Das ist ein Restaurant, das seit über hundertfünfzig Jahren darauf gewirrt wird.
00:33:13: Jetzt die fünfte Generation.
00:33:15: Macht es nicht so spannend?
00:33:18: Mein Lieblingsgericht auf dieser Karte ist der Grøvetter Cocktail Gallypso, welches wunderbar in den Tusten
00:33:24: der Achtzigerjahre
00:33:25: ... Ja, wundervolle Vergangenheit und moderne Miteinander verbindet!
00:33:29: Wir sprechen vom oberen Triemli einer wunderbaren Beizfamilie Gallmann, der beim Triemling gerade bei den Vierzehnern in der Tramschlaufe kehrt dort oben in Zürichstadt.
00:33:39: Dann schlage ich doch vor, wir können jetzt dort essen.
00:33:44: Das war ein Podcast aus der Reihe auf dem Weg als Arbeitin.
00:33:48: Ich hoffe dieser Podcast hat dir gefallen und dich inspiriert, deinen eigenen Weg zu gehen!
00:33:54: Für mehr Podcast schaut euch auf meiner Homepage www.duri-bolin zusammengeschrieben.ch.
00:34:00: Da befinden sich weitere spannende Episoden.
00:34:04: Ich freue mich wenn du diesen Podcast bewertest und ich freue mich, wenn du weiter dabei bleibst Denn auf dem Weg als Anwältin ist ein gemeinsamer Weg, den wir beschreiten wollen.
00:34:14: Mit verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven.
00:34:17: Ich danke fürs Einschalten und bis bald!