Auf dem Weg als Anwält:in

Auf dem Weg als Anwält:in

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00:00:00: Nenach hat es die perfekte Übersetzung des nächsten Briefes.

00:00:08: Keine Reue am Sterbebett.

00:00:11: Ja, hervorragend gelöst!

00:00:15: Stundelang

00:00:16: drüber signiert's?

00:00:18: Also wenn ich den Brief in meinen Satz zusammenfasse würde ich sagen, eine Reue entsteht nicht nur daraus als man zu viel schafft sondern auch daraus, dass man sich das berufliche Potenzial verspielt.

00:00:32: Sais aus Bequemlichkeit, Unklarheit oder falschen Prioritäten.

00:00:37: Ich stelle noch einen kurzen Satz.

00:00:39: Es ist wirklich eine prägnante Eimsatze zusammengefasst.

00:00:43: Ja... Ja?

00:00:45: Wie würdest du denn du zusammenfassen Madame Klugscheisse?

00:00:48: Nein!

00:00:49: Wie kann ich mir das jetzt nicht vorgenommen haben, dass solche Eimsats zusammenfassend

00:00:54: sind?

00:00:54: Also um was sagst du dann?

00:00:55: ... Was heisst es?

00:00:55: Kuma kuma kumasatz

00:00:57: Ja, aber dass man sagt okay auch das berufliche Potenzial verspielen kann man bereuen.

00:01:04: Also ich habe jetzt im Brief nicht so gelesen, dass darum geht das Potenzials verspilen sondern es nicht ausnützen?

00:01:10: Eben!

00:01:11: Verspielen und ausnutzen einfach...

00:01:14: Nicht ausschöpfen.

00:01:15: Ein möglicher Potential nicht gerecht werden.

00:01:18: Und er sagt nicht, dass ist Karriere wichtiger als Familie.

00:01:22: Er sagt eigentlich etwas gescheiters.

00:01:25: Es gibt keine allgemeinste Rezept und Prioritäten müssen bewusst gewählt werden.

00:01:30: Und wer gescheitelt will, muss den Unterschied erkennen zwischen wirklichen Weichenstellungen und bloßen Umweg.

00:01:40: Es geht nicht um einfach Work-Life Balance sondern auch um eine Ethik der Entscheidung.

00:01:47: Straftateidung hat ja sowieso sehr viel mit Entscheidungen zu tun.

00:01:52: Also es sollten wir eigentlich prädestiniert sein Aber auch in meinem eigenen Leben.

00:01:58: Ich habe das Gefühl, wir sind sehr gut im Entscheidende für die Klienten oder mit der Kliententscheidung zu entscheiden, sie anzutragen.

00:02:06: Aber selbst sind wir auch so gute Entscheidende in eigener Sache.

00:02:10: Was meinst du?

00:02:16: Kommt wahrscheinlich darauf an!

00:02:17: Das heisst nicht tatsächlich nicht.

00:02:19: Wieso ist deine Stimme einmal so ganz zurückhaltend und ... Erstens

00:02:27: habe ich Schocki gegessen.

00:02:28: Vorher sieht man nicht, wenn wir nach dem Podcast ... Das

00:02:30: haben wir doch gelernt, nachts auf

00:02:33: das Podcast zu essen und Kaffee trinken.

00:02:35: Und Mineralwasser?

00:02:36: Nein!

00:02:37: Das habe ich nicht.

00:02:38: Du hast Mineralwass, ich

00:02:39: habe Wasser.

00:02:40: Ich habe noch etwas Schlimmes gemacht.

00:02:42: Darum ist meine Stimme ein bisschen überlebt.

00:02:45: Nein ja, das ist tatsächlich so.

00:02:48: Wenn wir den ganzen Tag Entscheidungen im Mund treffen ... Mit Klienten ist man allenfalls am Abend etwas müde, um noch mehr Entscheidungen zu treffen.

00:03:00: Da gibt es auch eine gescheitere Art, die nicht vom Dörrscher Witz ist.

00:03:04: Dass man schaut, dass man tagtägliche Entscheidungen so organisiert, dass eben nicht wirkliche Entscheidungsbedarf.

00:03:15: Du meinst Garnheiten?

00:03:16: Ja!

00:03:17: Also sagen wir mal du hast das Gestell mit «Ninzehn, zehn» gepasst Du hast einfach deine Zappasche, du hast es vielleicht einmal etwas näher durchgedenkt und dann bist du einfach zufrieden mit dieser Wahl.

00:03:27: Also bist du mit der Achtzprozentwahl zufriedener und suchst nicht jedes Mal die perfekte Entscheidung.

00:03:33: Weil dann verstiegst du dich für diese Entscheidungen?

00:03:36: Ja, beziehungsweise spielst du mich damit.

00:03:39: Wenn du morgen alles neu musst denken, kannst gewonnen hat oder Routine folgen, dann stehst du ja auf und überleistest erst mal was mache ich jetzt!

00:03:47: essen, tauschen, joggen ... Ich weiß nicht.

00:03:51: Was ist sie?

00:03:51: Was trinke ich?

00:03:52: Dann bist du im Mittag.

00:03:54: Wir haben hier ein neues Tool, das wir jeden Abend zusammen den nächsten Tag planen.

00:04:00: Und ich finde schon, dass das der Einstieg in den Tagen hilft.

00:04:05: Also ich weiss komplett, was ich eigentlich mache.

00:04:09: Man muss sagen, die Idee wäre mit uns jeden Tag zusammenplanen.

00:04:12: Jeden Plan für sich!

00:04:14: Wir haben nicht noch Zeit, um das auch noch zusammen zu machen.

00:04:17: Nein

00:04:17: wir planen es nicht zusammen aber wir beide planen am Abend den nächsten Tag und am Freitag die nächsten zwei bis drei Wochen.

00:04:25: Und wir sind auch im Austausch über das Planen und zu reflektieren wie gut wir im Planen sind.

00:04:31: Ich habe gesagt, das ist die Idee.

00:04:33: So sollte man es machen.

00:04:35: Es gibt andere, die machen das weniger so.

00:04:38: Ja, es ist herausfordernd das Planen.

00:04:40: Es geht einfach nicht.

00:04:42: Molli, ich finde es super!

00:04:44: Dann planst du und dann kommst du rein.

00:04:46: Und dann bist du zwei Tage hinein.

00:04:50: Das hatte ich am Anfang auch wieder.

00:04:53: Und ich finde, das Unvorhergesehen im Bau einplanet.

00:04:57: Es braucht jeden Tag zwei Stunden für unvorhergeschehenes.

00:05:02: Ja, ja.

00:05:03: Zum Zusammenfassen ist es schon ein Optimierungsweg.

00:05:05: Aber etwas, was ich dann auf meinem Sterbenbett abitulieren kann,

00:05:11: ob ich das

00:05:12: bedauere oder nicht?

00:05:14: Ich habe zehn Punkte und zwei Gedanken zu diesem Beruf.

00:05:17: Oha!

00:05:18: Gedanke eins – man kann nicht nur überarbeiten, Zeit zu bedauern.

00:05:24: Auf dem Sterbebett kann man viel arbeiten, sondern auch Unterforderungen bereuen.

00:05:31: Also es ist auch eine Provokation, oder?

00:05:32: Es ist alle so gegensklängige Klische einmal argumentieren.

00:05:37: Ja gut aber das ist ja ein bisschen der rote Faden durch all die Briefe.

00:05:43: Er beginnt hier mit einem Klischen, mit einem Rat und einem Tipp in der Regel etwas was nur die gut betuchten hochstudierten hochenfolgerichen trifft und dann tut er sie auf die ganze Welt aber müssen.

00:05:59: Also er provoziert und dann kommt noch Alain.

00:06:05: Für die anderen ist es so.

00:06:07: Aber was sagst du zu diesem Gedanken?

00:06:10: Man kann auch Unterforderungen bereuen.

00:06:12: Man

00:06:12: kann alles bereuen, das ist jetzt nicht der Weisheit von mir.

00:06:17: Ja aber sich das einfach ... Es geht ja gar nicht.

00:06:19: Also weisst du letztendlich, dass ich für ein Einladung zum Selber- und Physikleben denke.

00:06:26: Und ich meine eben, dass man sagt Distanz zur Arbeit ist das Weisheit letzten Schlusses.

00:06:33: Und er sagt, nein, es kann auch einfach selbstschonig sein.

00:06:36: Es kann auch Bequemlichkeit sein und man will sich dann nicht den angst, dem drucken Murteilen im Wippewerb stellen.

00:06:46: Also mal wirklich überlegen was ist das Vorgomotiv?

00:06:52: Oder auch umgekehrt, wenn man sagt Arbeit geht über alles.

00:06:56: Aber dann kann man ja sein was ist mein Motiv warum ich so eine Workaholic bin?

00:07:01: Ist es die eigene Wichtigkeit?

00:07:03: Ist das irgendwie Abhängigkeit?

00:07:04: Ist eben ein Sucht?

00:07:07: oder haben wir schon einen Beruf für Selbstterrorisierung belohnt?

00:07:13: Was wirst du mit einem so neu steigeren?

00:07:18: Auch nicht mehr!

00:07:20: Wenn jetzt die ersten Arbeitsjagd auch,

00:07:23: schau.

00:07:25: Ich würde sagen ich bin aber nicht so etwas in der Mitte.

00:07:28: Nicht was du bist, aber wie du das reflektierst?

00:07:32: Ja, also etwas in die Mitte.

00:07:35: Reflektiere!

00:07:35: Ich meine logisch gibt es Zeiten wo man zu viel schafft und dann tendenz wäre auf dem Sterben ob er jetzt bei uns nicht weniger geschafft hat... ...und dann hast du eine Phase wo du ein bisschen weniger schaffst.

00:07:48: Wo ich jetzt nicht finde, ich bin voll Aber andere vielleicht schon, andere Generationen vielleicht auch.

00:07:56: Andere, die eine andere Einstellung haben, vielleicht auch, aber ich brauche es für mich.

00:08:01: Also voll!

00:08:01: Das ist ein grosses Wort...

00:08:03: Aber du schaffst dich jetzt nie.

00:08:05: vergleichen, sagen wir mit Y-Lone, wo du sagst, ah, der arbeitet so viel mehr oder den macht

00:08:12: das?

00:08:12: Molten wir, das ist das, was ich meine.

00:08:14: Wenn du dich so vergleichst mit irgendwelchen High-Performern, wo irgendwie fünfzig Stunden, sechszig Stunden und siebzig Stunden regelmässig in der Woche arbeiten bin ich nicht, wenn es nicht muss sein.

00:08:26: Es gibt Situationen, in denen du musst.

00:08:28: Das ist so.

00:08:30: Ich kann aber auch gerne Zeit, um das alles anzulegen und mit mir zu reden.

00:08:35: Es muss wachsen.

00:08:37: Und ein High-Performer will mich als Vorbezeichnung bezeichnen, weil ich dann tatsächlich schon am halben bis sechsten aus dem Büro laufe oder am Sonntag nicht arbeiten.

00:08:49: Das ist auch ein Satz, das er hat.

00:08:50: Ein sehr erwachsener Satz aus meiner Perspektive.

00:08:54: Er sagt, es gibt keine richtige Balance zwischen Beruf, Familie und Freizeit, sondern muss jeder selber entscheiden, welche Prioritäten für ihn stimmen.

00:09:05: Also das finde ich ein gescheites Satz oder?

00:09:08: Das ist jetzt das, was du gerade gesagt

00:09:10: hast.

00:09:11: Und mein Anwaltsgesetz verlangt ja Unabhängigkeit, es verlangts so gefallt... Es verlangt gewisse Haftigkeit.

00:09:21: Wir sind Teil einer rechtsstaatlichen Architektur und um das zu genügen können, sagt vielleicht der einen okay ich bin der Überperformer wie du genannt hast.

00:09:31: Ich muss möglichst viele Stunden arbeiten habe vielleicht auch mit grossen Unsicherheit zu tun, vielleicht ist er gar kein Überperformern sondern einfach sehr unsicher und macht immer noch mal etwas.

00:09:41: oder man sagt wie du Ich brauche die Pause, ich muss anzudenken.

00:09:46: Denn erst dann sind es gute Lösungen möglich.

00:09:49: Da muss jeder für sich seinen Weg finden.

00:09:51: Das finde ich auf jeden Fall sehr persönlich abhängig.

00:09:56: Strukturenabhängig auch ist ein Unterschied.

00:10:00: Bist du in eigenem Boss und kannst das so machen wie du willst?

00:10:03: Oder bist du irgendwo eingeliedert und musst gewisse Sachen machen?

00:10:09: Muss jeder für dich selber entscheiden was ist für dich?

00:10:12: Ich

00:10:13: glaube, dass es primat ist.

00:10:15: Auch der komplett verhasste Mandant braucht den bestmöglichen Anwalt und dort wird es zum Problem wenn die Rollenethik in Selbstdarstellung kippt also wenn du der Überperformer bist im Sinne von ich blocke stunden und das musst du aushängen oder dann kippts eben in eine rollen ethik Und dann ist es eben nicht mehr am Klient ausgerichtet, sondern dir selber.

00:10:48: Ja...

00:10:49: Voraus ist das auch schwer zu beurteilen, wie man sehen will oder wie man wirklich ist.

00:11:01: Man muss jetzt eine konkrete Anwält besprechen und auch dann sind wir noch zu weit weg zum wirklich dahinter gesehen.

00:11:07: Warum der oder die so agiert?

00:11:09: Nein, ich finde, es muss jedes Abend sein.

00:11:13: Fast ein Brief, das Kapitel.

00:11:16: Ich finde es noch gut, um sich hinterfragen zu können.

00:11:19: Bin ich jetzt in jemandem, der auf dem Sterbebett leidet und beruht, dass ich zu wenig oder zu viel geschafft habe?

00:11:24: Und dann muss man sich selber die Frage stellen – ja, zuviel oder zu wenig!

00:11:28: Wenn man zum Punkt kommt, schaffe ich zu wenige.

00:11:32: Warum?!

00:11:33: dass man das dann nicht bereut, oder?

00:11:35: Dass man jetzt ein neues Potenzial nicht ausschöpft.

00:11:37: Weil man einen Foul ist oder eine falsche Priorität.

00:11:43: Aber wenn die Prioritäten nicht bestimmen, dass man weniger schafft, ist es total in Ordnung.

00:11:48: Er sagt ja – um das hier zu eingehenken – er sagt, Prioritäten haben ja keine Zeit.

00:11:54: Also es gibt immer wieder lebensfasen Und in der einen Lebensphase ist die Partnerschaft oder das Privaten wichtiger.

00:12:01: In anderen Lebensphasen ist halt die Jobwichtiger.

00:12:04: und er sagt ja auch etwas Krasses, zum Beispiel wenn du auf dem Weg zu einer Partnerschaft bist in einer grossen Wirtschaftskanzlei dann ist vielleicht nicht gerade den richtigen Zeitpunkt für eine Familie gegründet.

00:12:14: Außer du dirigierst in einer Frau hat er gesagt aber ja... Ja,

00:12:17: eben!

00:12:18: Aber ja, aber ja ...

00:12:22: um zu sagen, was für mich entscheidend ist in diesem Kapitel.

00:12:26: Entscheidender und sein gescheitester Satz da drinnen ist, trifft einfach die Entscheidung.

00:12:31: Lass ihn nicht einfach laufen, sondern trifft die Entscheidung!

00:12:34: Und das finde ich das Wichtigste an ihm.

00:12:38: Das ist glaube ich auch so ein bisschen ... als junge Anwältin, junger Anwalt vielleicht auch so etwas... Wahrscheinlich ist es unabhängig, ob du im Strafrecht bist oder auch wie man.

00:12:50: Du musst deinen eigenen Weg finden und wir haben ja schon ... Wir sind eine andere Generation als die Generationen oben an uns, wo ... Schaffen, schaffen, schaffen!

00:12:59: Und wir haben doch das Work-Life Balance auch noch etwas verinnerlicht, zumindest teilweise um den eigenen Weg zu finden.

00:13:07: Also ich habe mein Arbeitswork-Life-Balance.

00:13:12: Es ist schon viel besser als auch schon, aber es hat noch mega Steirung nachholfen.

00:13:18: Darum finde ich den Brief relativ im gescheiten Brief.

00:13:20: Ja, ja... Aber das ist eine Entscheidung!

00:13:23: Ich kann mich entscheiden.

00:13:24: Ich will nicht unbedingt jede Woche achtzehn

00:13:27: Stunden arbeiten

00:13:28: und ich möchte Ferien machen zum Ferienmachen.

00:13:30: Ja

00:13:30: gut, aber was sagst du zum Punkt, an dem er sagt, dass alles die Saison gibt?

00:13:35: Also es gibt die Saisons als Strafverteidiger des Aufbaus, der Erreichbarkeit von in die Nächten arbeiten, vom Haftfeld wo man sich einen Ruf aufbaut und es gibt auch wieder andere Phasen.

00:13:48: Und dass man sich auch wie bewusst macht, in welcher Saison lebe ich gerade?

00:13:53: Ja das ist sicher auch so.

00:13:54: ja!

00:13:57: Es geht um... Wenn du in dieser Zeit bist, wo du die Paareinenschaft in einer großen Kanzlei anstreben und erreichen willst, dann musst du wahrscheinlich nicht auf sechs Prozent reduzieren.

00:14:10: Und noch weiter eins oder noch sechs Monate unbezahlt werden.

00:14:13: Und irgendwann vielleicht.

00:14:15: trotzdem würde ich vielleicht eine Pause machen und dir schreiben, was natürlich ist.

00:14:21: Abhängig von der Saison der Jahreszeit.

00:14:26: Jetzt hast du vorhin gesagt, man muss die eigene Balance finden.

00:14:29: Und jetzt finde ich zu dem Seite auch noch mal etwas sehr geschiehts.

00:14:32: Er sagt hinter vielen Prioritäten steckt der Familiengeschichte.

00:14:37: Also es ist quasi Generationsüberspringende Gegenbewegung.

00:14:42: Also Aufsteigerfamilien setzen auf Arbeit und Sicherheit, auf sozialer Erfolg.

00:14:48: Und ihre Kinder, also den Zekondos, setzen dann auf das Gegenteil oder die Drei-Generationen setzen auf das Gegenteil, weil sie zugleich Opfer und Nutzer dieser Haltung waren.

00:15:01: Er sagte mir, man wählt nicht frei zwischen Arbeit und Familie, sondern viele korrigieren unbewusst ein Rollenbild von ihren Eltern.

00:15:11: Ein Sohn, der in armer Verhältnisse aufwächst, vergötet noch eine Sicherheit.

00:15:18: Ein Kind, den die Eltern immer nicht präsent sind, idealisiert dann Präsenz.

00:15:24: Ich glaube auch, das stimmt in einem gewissen

00:15:26: Mass.

00:15:26: Die Familiengeschichte können durch uns hinschauen und entscheiden?

00:15:30: Ja eben nicht nur!

00:15:32: Und

00:15:32: darum komme ich wieder auf dieses Munde-Deine-Entscheidung sein.

00:15:35: Das Wichtigste ist,

00:15:37: dass du dem bewusst bist... Aber die Frage ist, welche Entscheidung ist wirklich meine?

00:15:41: Und was habe ich eigentlich?

00:15:43: den gerbten Widerspruch?

00:15:46: Wenn ich mir dann ja bewusst bin, dass meine Generation vor mir so ist, also bei mich ... Allerfalls tendenziell eher so, was mache ich?

00:15:57: Was will ich?

00:15:58: Das ist meine Entscheidung.

00:15:59: Ich treffe sie und so lebe ich.

00:16:01: Und dann eben bewusst ... Im vollen Bewusstsein, dass allefalls ich die Entscheidung treffe, weil es komplett gegenteilig ist als meine Eltern gemacht haben zum Beispiel.

00:16:14: Ja aber das muss man sicher auch, dass durch Rollenbilder hindurch wirkt.

00:16:19: Weisst du, dass er mal wissen, okay, aber dann auf sein eigenes Leben aber projziere und schaue, was wirklich meine Faktoren sind.

00:16:29: Und ist das wirklich ich oder einfach ein rollen ... ein adaptiertes Rollenverständnis?

00:16:34: Ja.

00:16:35: Für das sind wir wie auch in uns selbst drin.

00:16:38: Also es ist ja dann auch wieder auf sich runter zu schauen und sehen, was einem betreibt.

00:16:43: Ist auch wieder unendlich schwierig.

00:16:47: Wir durchschauen uns nicht im Ansatz.

00:16:49: Nein

00:16:49: natürlich nicht!

00:16:51: Aber ich meine, du kannst schon jeden jagen Egal, oder die meisten Menschen kannst du jagen mit.

00:16:56: Du bist wie dein Vater oder deine Mutter.

00:16:59: Das Triggert glaube ich jemandem.

00:17:01: Ich höre jetzt mal sagen, neun in neun Prozent von allen Menschen triggert das.

00:17:05: Wenn man es vielleicht nicht will ... Aber

00:17:09: dann ist es einfach entscheidend.

00:17:12: Nein, was ich damit sagen möchte ... Es ist ja logisch, dass dort, wo du deine Herkunft, deine Eltern, die örtliche und familiäre Herkrüfte herkommst, dich in das Gegenteil trugt.

00:17:27: Das erstaunt mich jetzt nicht!

00:17:30: Es ist ein gerbter Widerspruch?

00:17:32: Ja, und du bist zu dem doch bewusst.

00:17:35: Schon allein mit so Floschen Wenn du dich nicht fragen musst, ob es dein Vater war oder deine Mutter klein war.

00:17:42: Dann hast du eine Antwort auf die Frage und dann weißt du auch wie du dich fühlst.

00:17:45: Und dann ist automatisch ein Heim drin – ich würde das ganz anders machen?

00:17:50: Oder ich habe gut gefunden, dass ich das so mache?

00:17:53: Gut!

00:17:54: Wie du sagst, sagt er oft passieren Prioritäten einfach.

00:17:59: Man ist so ein Treibener dort rein.

00:18:01: Gerade das ist eigentlich gefordert im Anwaltsberuf, dass man so innen driftet und nicht die Falsche entscheiden.

00:18:07: Also der Drift hat viel Mandat, den Drifte zu viel innere Härte, den driften zu wenig Schlaf, den driften zu wenig Familie.

00:18:17: Das passiert nicht einfach, es ist keine Explosion, sondern ein Leben, das sich langsam verfestigt.

00:18:24: Es ist ein Innendrifter, weil man eben keine klare Prioritäten setzt!

00:18:30: Wolltest du uns dazu etwas erzählen?

00:18:33: Das ist das, was ich eins zu eins erlebt

00:18:36: habe.

00:18:36: Dass

00:18:36: man so ein Innendriften ist, weil man sich vielleicht auch gar nicht so bewusst ist, was man eigentlich will.

00:18:46: Ja, es ist möglich, dass man einen trifft, wenn man nicht weiss, was er möchte.

00:18:50: Ich glaube aber auch, dass es genau das Gegenteil möglich ist und zwar, dass wir ihn entdriften wollen.

00:18:57: nicht im Sinne von Geld, also möglicherweise ist es für die einen der Treiber das Geld.

00:19:01: Es ist ja so, ich bin mehr ... Ja, einmal,

00:19:06: mal eben!

00:19:09: Das ist eine Opportunität und man packt sie halt auch noch und auch noch.

00:19:15: Aber es ist schlussendlich selten reflektiert, sondern eine Opportunité pflügt vorbei und man pakt sie und es ist keine bewusste Sache.

00:19:23: okay Das ist nicht ein Sprint, sondern ein Marathon und eine Auslastung von hundert- dreizehn Prozent langen.

00:19:32: Ich muss das nicht nach oben schrauben.

00:19:34: Ja, das wäre optimal, dass man sich dann bewusst ist und es so lebt.

00:19:40: Nächste Gedanke, die ich mir aufgeschrieben habe.

00:19:43: Die nicht genommenen Wege, der nicht genommene Strasse.

00:19:46: Die sei psychologisch oft geschönt.

00:19:50: Weil man eben Schlaglöcher nicht füllt?

00:19:53: Hast du gesehen an der Mandane, die das Schlaglöcher selbst auf New York Strasse gestopft hat?

00:20:01: Wenn man dann die Leute fragt, was Mandani in den ersten Hundert Tagen erreicht.

00:20:07: Ist es gerade auch erst stoppt Schlagläuche auf der Strassee?

00:20:10: Sind die Leute begeistert?

00:20:11: Nein, dumm ist's!

00:20:13: Aber ich glaube, dass das schon

00:20:14: für ... Sehe ich...

00:20:17: Ja, aber ich glaube das ist kontrafaktisch zu denken.

00:20:23: Die unklebten Kanzlei, die haben keine schwierigen Klienten.

00:20:27: Die unglebten Ehe kennen keine Müdigkeit.

00:20:32: Die akademischen Laufbahn kennen keine Fakultätspolitik.

00:20:38: Also nur das gelebte Leben ist Reibung und diese Gegenfantasien bringen gar nichts.

00:20:44: Ja, wenigern!

00:20:46: Man muss ja nicht davon sein, aber ...

00:20:48: Ich hätte doch so eine Uni-Professor werden sollen.

00:20:52: Dann hat es einfach ganz andere Troubles als jetzt die Anwaltung.

00:20:59: Und der sagt, wenn du Entscheidungen fällst, dann gibt's echte Weichenstellungen und bloß Verlangsamungen.

00:21:08: Also Sachen, die endgültig sind und Dinge, die über die Teuge noch verbleiben.

00:21:14: Dass man sich auf die Frage stellt, mit dieser Entscheidung schließe ich damit wirklich eine teure Entgültung?

00:21:20: Oder ist es einfach etwas, das umkehrbar ist, falls nicht perfekt wäre.

00:21:27: Ja und er bezieht sich ja sehr auf eine Karriere... Also die Beispielen, die dann beschrieben sind, sind sie ein bisschen karrierenbedingt.

00:21:33: Aber wenn er von unseren Job gemünzt ist, ist schon so, dass es die echte Weichenstellung ist, die wir eigentlich nicht so gerne haben.

00:21:41: im laufenden Strafverfahren.

00:21:43: Du willst schon nicht die Tür komplett zu machen, weil du einfach nicht weisst was noch kommt.

00:21:48: Aber er hat recht!

00:21:49: Es gibt Entscheidungen, wo man nichts mehr rettet oder zurückkommt und es gibt Tärtigen, die jetzt vielleicht eine Tautenbahn nehmen sollen um den Sechzigerstreck.

00:22:01: Und du hast vorhin von Ballons geredet... ...und der sagt euch auch etwas Spannendes.

00:22:08: Das sollte schön umwarten sein Ja.

00:22:11: Da ist jeder Mensch anders, also kann man sowieso nicht auf Rollenbilder zurückgreifen und das andere sei ... Das ist das, was ich vorher gesagt habe, dass man keine vollkommene Einsicht ins eigene Leben hat.

00:22:22: Es ist eine schwierige Frage beantwortet.

00:22:24: Was wäre jetzt meine Balance?

00:22:26: Könntest du das für dich beantworten?

00:22:28: Nein!

00:22:28: Keine Chance abzusehen.

00:22:29: davon ist es ja auch jeden Tag anders.

00:22:32: Ehrlicherweise oder jede Woche.

00:22:35: Unser Job hat keine Balance.

00:22:37: Vergiss es!

00:22:38: Vielleicht hast du mal eine Woche, vielleicht wenn's hoch kommt?

00:22:42: Oder hast du die Balance ... Wenn du von der Ferien heimkommst?

00:22:47: Nein, dann ist definitiv kein Balance mehr

00:22:49: drin.

00:22:49: Mal die ersten zehn Minuten, bevor du in den Post reingelassen

00:22:51: bist.

00:22:52: Eben, weil ein halbes Stunde später hast du gar keine Ahnung, dass ich jemals in der Ferie gewesen

00:22:56: bin.

00:22:56: Also ob ich glaube das ist schon ... Generell ist die Balance wahrscheinlich schwierig.

00:23:00: Ist sehr individuell.

00:23:01: aber generell was ist schwierig?

00:23:03: in den Juristen generell und als Strafverteidiger in Strafvertätigen, forgetting.

00:23:08: Das sagt er ja auch.

00:23:10: Vergiss das Balance!

00:23:11: Viel wichtiger ist die Fähigkeit, dass du die Kurstkorrektur vornehmen kannst und zu eigener Leben nicht so eine Ideologie machst.

00:23:20: So einen Look von der anderen gewackt und dann bis fähig zu sagen okay, da muss ich etwas korrigieren oder

00:23:27: nicht?

00:23:27: Ich habe mich vorgesprochen, dass du an einer Hälfte handelst.

00:23:31: Jetzt ist noch jemand verhaftet worden und du machst es zwischendurch noch schneller als das.

00:23:36: Und mir fällt das gar nicht mehr um.

00:23:38: oder aber ballern sie dich komplett nicht eigentlich.

00:23:41: Aber dann weisst du aber den merkst du nachher am Abend wieder?

00:23:44: Dann ist so wieder ... Oh, jetzt ist wirklich die Energie da unten!

00:23:48: Dann habe ich auch das grosse Vergnüge je nachdem sich erst am Nünnen im Büro sein kann zu mehr Ballen.

00:23:54: Also ein bisschen!

00:23:56: Aber ich glaube, das ist uns am Job schon sehr inherrennt.

00:24:01: Er ist dann zum Schluss versöhnlich.

00:24:03: Er sagt, man wird Fehler machen und man macht Sachen oder unterlässt Dinge, die man sicher beruhigt.

00:24:11: Bei den meisten Sachen hat man mehr als eine Chance und kann sich korrigieren gehen.

00:24:16: Es war sehr versöhnlich aufs Leben, aber natürlich nicht in der Regel.

00:24:23: Ja, wir müssen feine Entscheidungen treffen.

00:24:26: Ich bin sehr viel unbekannte und ich glaube der schlimmste mögliche Fehler ist nicht zu entscheiden.

00:24:36: Du musst so entscheiden um die möglichst viele Optionen aufzuhalten aber du musst aufpassen dass dich das nicht verdrückt und du wegen dem nicht entscheidest.

00:24:46: Also dann lieber eine falsche Entscheidung.

00:24:49: Natürlich kann man im Nachhinein kommen und schauen, okay, da haben wir eine Entscheidung getroffen.

00:24:52: Sie scheint im Nachhin auch nicht die beste Möglichkeit gewesen zu sein.

00:24:56: Aber welche Punkte oder Faktoren sind mir dazu bekannt?

00:25:00: Welche hätte ich antizipieren können?

00:25:02: Und vor diesem Hintergrund war der Entscheidung wirklich falsch?

00:25:05: Oder ist es durchaus vertretenbar?

00:25:08: Auch wenn sich im Nach hinein zeigt, dass vielleicht noch etwas geschieht, was sie gegeben hat... Ich glaube, es geht nicht um Perfektion.

00:25:14: Denn dann entscheidest du gar nichts, sondern es geht auch um rechtseitige Korrekturen.

00:25:19: Ja

00:25:19: natürlich!

00:25:20: Und dann darf man einfach auch nicht zu streng mit sich sein.

00:25:24: Also jemanden, der nicht verliert, der verhärtet und dann solltest du nicht den Job machen?

00:25:33: Nein... Nein nein!

00:25:36: Du musst Entscheidungen treffen.

00:25:37: Du musst alles als Hock entscheiden und gestützt auf irgendwie eine Informationsgrundlage, die eigentlich nicht solche entscheidigen Fälle gibt.

00:25:48: Aber das ist einfach unser täglicher Brut.

00:25:51: Keine Ahnung ob ich Alliakta habe, keine Ahnung, ob ich alle Informationen habe...

00:25:57: Ja, aber ich finde es eben wichtig, dass man entscheidet und nicht einfach im Verfahren mitrottet.

00:26:02: Ah, die Polizei macht einen Einvernehmen!

00:26:05: Dann gehe ich doch mal an und gebe

00:26:06: Antworten.".

00:26:07: Weisst du, dann hat ja das Gegenüber die Entscheidung getroffen und du gehst dann einfach mit.

00:26:12: Sondern stopp!

00:26:14: Aha, er will Fragen stellen.

00:26:16: wie geschehen?

00:26:16: ist es jetzt wirklich Antworten?

00:26:18: Ja oder nein?

00:26:20: Das Autonom jeder Schritt selber entscheiden und sich nicht treiben lassen vom Verfahrensgegner.

00:26:27: Ja genau man darf nicht mittrotten weil sonst liegt man am Schluss des Stellenbettes und er beruht dass man einfach mittrottert ist Im Leben, nicht bezogen auf die Ingenanz.

00:26:37: Aber

00:26:37: das ist ja ... Ja, wobei ich schaue mir dann wirklich so bewusst.

00:26:42: Also der Grab von Reflektiertheit ist unterschiedlich!

00:26:49: Wenn du quasi immer mitrotisch und du durch das quasi dein eigener Leben nicht lebst, dann wirst du es bereuen aber oftmals merkst du das eben gar nicht.

00:27:00: Das ist ja schön.

00:27:00: Kannst du das auch nicht beruhen?

00:27:01: Nein, dann wirst du eben nicht beruhigen.

00:27:03: Das Strafrecht ist so oder die machen das ja immer sehr geschickt Du wirst es innen zocken.

00:27:07: Du merkst gar nicht, seit dem Spielraum, wo du hast, psychologisch verkleinert, dass du das Gefühl hattest, aha, da muss ich jetzt und gar nicht bemerkst, ich habe hier einen eigenen Spielraum.

00:27:19: Wenn du gar nicht merkst, dass du alle in viel grösseres Spielraum mit deinem Leben gehabt hättest, wirst du es vom Sterbebett auch nicht bereuen.

00:27:26: Ich finde es überhaupt so, was ein Sterben denkt und überlegt, was wird in diesem Büroi und heute das Leben noch ausrichten?

00:27:33: Kannst du weiss ja auch nicht, was dann auf dem Bett ist oder ob überhaupt etwas beräuscht oder nicht ... Das sehe ich auch nicht.

00:27:42: Aber der Punkt ist natürlich schon, wenn man das von diesem Weg lösen kann und dass man das Leben nach seinen eigenen Entscheidungen leben soll und sich nicht einfach treiben lassen.

00:27:54: Das ist ja schon das generell für den ganzen Lebensweg, unabhängig ob auf dem Bett oder nicht.

00:27:58: Ich

00:28:00: habe letztens in ein Buch gelesen – er hat einen Herz im Facken gerade um uns gelesen.

00:28:07: Er hat sich wieder aufgerichtet und schrieb seinen Nachruf.

00:28:14: Er will zu wissen, wie er möchte, dass man auf ihn zugeschaut und von dem her das Leben neu ausrichtet.

00:28:23: Was unter?

00:28:24: Hat es neu ausgerichtet?

00:28:26: Das ist nicht der Punkt, sondern die Idee, dass er mal auf sein Leben schaut und sagt okay ... Wie würde ich das selbst beurteilen?

00:28:35: Stimmt,

00:28:35: aber der Punkt ist nachher.

00:28:38: Wenn du den Nachruf hast, musst du es dann neu ummodeln oder bist schon dort...

00:28:43: Das kann ich dir nicht sagen, da müsste ich ihn jetzt im Potskastin einladen und mit ihm das dieses Kastin.

00:28:48: Hat er das in dem Buch noch geschrieben?

00:28:49: Ich habe dich gleich richtig wie eine Sterbebettgedanke von hinten auf rostem Nachrufe machen.

00:28:57: Jeder will, ob ich finde, lebt doch dein Leben so und versuch's!

00:29:01: Maximum für dich selber rauszuholen mit der Entscheidung, in dem Moment wo du dich schon betrifft entscheidigen machst und hol das für dich raus, wo du willst.

00:29:10: Also es ist ... Nicht rettrospektiv?

00:29:12: Ja

00:29:12: ja ich ... also weisst du ein Stück weit verstehe ich schon Du bist dort in einer Extrem-Situation?

00:29:18: Du redest von deinem Herzenfakt?

00:29:20: Vom Herzinfarkten nicht vom Himm.

00:29:22: Du bist in einer Extreme Situation Und sie wird schlagartig bewusst, wie schnell die Geschichte zerbrechlich ist und wie schnell es einfach vorbei ist.

00:29:32: Wenn du in diesem Moment wieder verwachst und merkst, wie viel Schwein du hatte, kann das dich schon dazu bringen zu sagen ich muss gewisse Punkte ändern?

00:29:41: Ja!

00:29:42: Dann verstehe ich auch wenn du dann merkst okay ich bin sehr unglücklich, ich war eigentlich hier in einer Fahrbahn, wo ich gar nicht wollte.

00:29:48: Wenn ich jetzt gestorben wäre, dann wären da noch sehr viele... Unerledigt war oder ich hätte, würde viel bereuen.

00:29:55: und dass du dir das bewusst machst.

00:29:56: Und dann vielleicht einmal einen eigenen Nachruf schreibst.

00:29:59: Kann ich schon verstehen?

00:30:00: Das kann ja schon ein nützliches Tool sein!

00:30:02: Aber ich freue mich wenn du das quasi bei jeder Einzelentscheidung in die Waagschale wirst... ...dann bist du auch wirklich blokiert.

00:30:11: Du musst nicht jede Sache vor einem grossen Ganz entscheiden.

00:30:14: Nein.

00:30:17: Ich finde gar nicht, dass es etwas Schlimmes muss passieren wie ein Herzinfarkt.

00:30:21: Ab und an mal überlegt, bin ich auf einem richtigen Weg.

00:30:26: Wo ich anwähle, wie ich an mich will.

00:30:28: Das meint das finde ich gut, das meine ich nicht.

00:30:30: Aber eben ... Nicht immer das grosse Ganze.

00:30:33: Und eigentlich soll es nicht zwingen, sondern ein schlimmes Erleignis brauchen.

00:30:38: Damit man sich hinterfragt, bin Ich auf dem Weg, wo ich möchte sein und mache es so, wie mich das will, weil das für mich auch gut ist.

00:30:47: So meine ich!

00:30:49: Ja, ich finde es ein sehr guter Nachdenklichen Brief.

00:30:55: Es ist im Brief über Ihr Geiz und das ungelebte Leben.

00:31:00: Was ist der nächste Brief Nina?

00:31:03: Moment!

00:31:08: Es ist Schweigen, sie versucht zu übersetzen.

00:31:13: Du hast euch heute gezeigt, wie gut du dich übersetzen kannst.

00:31:17: Herr Bonin bitte Nummer sechs.

00:31:23: Soll ich übersetzen heute durch?

00:31:26: Off the Rack.

00:31:28: Ist das schön?

00:31:29: Aus dem FF.

00:31:30: Nein, Nullachtfünfzehn.

00:31:32: Standart.

00:31:33: Standardratschlag.

00:31:35: Folgen nicht!

00:31:36: Am Standardratschlag.

00:31:39: Ich habe einen Nullachfünfteratschlag.

00:31:44: Ja.

00:31:44: Dann

00:31:44: schauen

00:31:44: wir mal was dazu sein soll.

00:31:46: Genau.

00:31:46: Was ist unsere Vormeinung?

00:31:48: Prima, wenn du es nicht ... Jetzt

00:31:51: willst du schon späulen?

00:31:52: Nein, ich habe den Brief noch nicht gelesen.

00:31:55: Also folgen wir nur nach den Fünfzehn Vorschlägen.

00:31:57: Ja, eher einen Ratschlag.

00:31:59: Das ist ja ein

00:32:03: Problem mit Chatchi-Pity.

00:32:05: Dass erstens mal deine Eigigkeit dir so zu antworten, wie du denkst, dass du es gerne möchtest haben, wenn du intendierst mit deinem Prompt und das Erreber in der Strafverteidigung, wenn um eine Strafvertätigung zu führen über mit Chachie Pity statt mit dem Anwalt ... dass du dann eben den Nullachtfünfzehr-Artschlag bekommst.

00:32:28: Also eher nein!

00:32:28: Eher nein... Das war ein Podcast aus der Reihe auf dem Weg, also Arbeit innen.

00:32:37: Ich hoffe dieser Podcast hat dir gefallen und ich inspiriere deine eigenen Wege zu gehen.

00:32:43: Für mehr Podcasts schaut euch auf meiner Homepage www.duribolin zusammengeschrieben.ch.

00:32:50: Da befinden sich weitere spannende Episodes.

00:32:53: Ich freue mich wenn du diesen Podcast bewertest und ich freue mich, wenn du weiter dabei bleibst.

00:32:58: Denn auf dem Weg als Anwältin ist ein gemeinsamer Weg, den wir beschreiten wollen mit verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven.

00:33:06: Ich danke fürs Einschalten und bis bald!

Über diesen Podcast

In diesem Podcast reflektiert Duri Bonin mit Gästen über Fragen rund um die Arbeit als Anwalt und Strafverteidiger: Was macht eine gute Anwältin aus? Wie organisiert man die Anwaltstätigkeit? Wie handhabt man den Umgang mit Klienten, Gegenanwälten, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten? Was zeichnet ein gutes Plädoyer aus? Wie legt man sich eine Verteidigungsstrategie zurecht? Der spannenden Fragen sind vieler. Es ist ein Weg ins Urmenschliche, manchmal gar Allzumenschliche.

von und mit Duri Bonin

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